6 beste Wärmemengenzähler 2020 im Test

Letztes Update: 05.08.20

 

Wärmemengenzähler im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Wenn Sie einen Wärmemengenzähler kaufen möchten, müssen Sie sich im Vorfeld mit den verschiedenen Bauarten, den wichtigsten Eigenschaften und Einsatzbereichen befassen. Ob auch ein günstiger Wärmemengenzähler für Ihre Zwecke ausreicht, hängt dabei natürlich vom Einsatzbereich und Ihren Anforderungen ab. Falls es Ihnen zu aufwändig ist, umfangreiche Recherchen durchzuführen und Sie lieber einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherche bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das 2020 geeichte Modell F90S3 Elster von Brummerhoop sehr empfehlen, denn es ist sehr gut ausgestattet, sehr ordentlich verarbeitet und überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alternativ ist auch das Modell Ultra MaXX von Allmess sehr empfehlenswert, denn das Ultraschall-Gerät arbeitet mit einer hohen Messgenauigkeit, ist sehr gut ausgestattet und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Wärmemengenzähler

 

Da das Angebot an verschiedenen Wärmezählern so groß ist, lautet unsere Empfehlung, sich vor einem Preisvergleich intensiv mit dem Thema zu befassen, um den besten Wärmemengenzähler für Ihren Einsatzbereich zu finden. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserem Testbericht eine Übersicht über die besten Wärmemengenzähler 2020 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Einsatzbereiche von Wärmemengenzählern

Immer, wenn eine genaue Abrechnung des Wärmeverbrauchs notwendig ist, muss ein Wärmezähler bzw. ein Wärmemengenzähler her. Beide Begriffe meinen übrigens das Gleiche. In der Regel kommen solche Zähler in folgenden Fällen zum Einsatz:

  • Eine Heizwelle mehrere verschiedene Wohneinheiten oder Gebäudeteile versorgen muss. Dies ist bei Mietshäusern oder bei Fernwärmeversorgung der Fall.
  • Wenn zwischen gewerblich genutzten Einheiten und Privateinheiten unterschieden werden muss.
  • Wenn der Verbrauch von Warmwasser und Heizwärme getrennt berechnet werden soll. Dies ist bei Mietwohnungen besonders häufig der Fall.
  • Wenn bei einer Solaranlage deren Effizienz genau ermittelt werden soll.

Welche Art von Wärmezähler für den jeweiligen Bereich zum Einsatz kommt, hängt von den jeweiligen Umständen ab, häufig können allerdings auch verschiedene Arten in Frage kommen. Zwischen welchen Varianten man am häufigsten unterscheidet, haben wir im Folgenden nochmals zusammengefasst.

 

Arten von Wärmemengenzählern

Im Grund hat man bei Wärmemengenzählern die Wahl zwischen zwei Varianten: Kompaktgeräte oder Verbundgeräte. Allerdings werden häufig auch Heizkostenverteiler als Wärmezähler bezeichnet, so dass wir in der folgenden Erklärung auch auf diese kurz eingehen möchten.

Die wesentlichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauarten haben wir im Folgenden für Sie genau zusammengefasst, damit Sie besser entscheiden können, welche Bauart für Ihre Zwecke in Frage kommt.

 

Kompaktgeräte

Kompakte Wärmemengenzähler sind die häufigste Art, die man am Markt findet, denn es handelt sich hierbei nur um ein einziges Gerät. Gehäuse, Rechner und Volumen-Messtechnik sind in einem Gerät vereint. Die Temperatursonden sind außen als separates Teil angebracht.

Solche Geräte sind sehr handlich und im Vergleich zu Verbundgeräten deutlich günstiger. Der Nachteil ist hier allerdings, dass solche Kompaktgeräte als Ganzes geeicht werden und daher auch ein Komplettaustausch erfolgen muss.

Vorteile Nachteile
  • Sehr kompakte Bauweise in nur einem Gerät
  • Gerät muss als Ganzes getauscht werden
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Weniger flexibel einsetzbar als Verbundgeräte
  • Einfach in der Handhaung
  • Für sehr hohe Gebäude sind sie nicht geeignet.

Langfristig betrachtet kann es trotz geringer Anschaffungskosten teurer werden, wenn häufiger ein kompletter Austausch vorgenommen werden muss. Außerdem sind Kompaktwärmemengenzähler nicht für große Bauhöhen geeignet, da es nicht flexibel genug einsetzbar ist.

 

Verbundgerät

Bei einem Verbundgerät sind Volumenmesser und Rechner nicht in einem Gehäuse vereint, sondern voneinander getrennt. Die Temperatursonden sind hier allerdings in einem Verbund zusammengeschlossen. Der große Vorteil dieser Bauweise besteht darin, dass sich beide Elemente getrennt voneinander eichen lassen und daher auch getrennt voneinander ausgetauscht bzw. ersetzt werden können. Dies macht sie nicht nur flexibler und ermöglicht ein breiteres Spektrum an Anwendungsbereichen, sondern sie sind auch für hoch gebaute Immobilien geeignet. Sie können für jede Messaufgabe individuell angepasst werden.

Vorteile Nachteile
  • Sehr flexibel einsetzbar.
  • Für die Installation ist ein Spezialist notwendig.
  • Können individuell an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.
  • Der Wartungsaufwand ist höher
  • Elemente lassen sich separat austauschen und eichen.
  • Preisintensiver als Kompaktgeräte

Durch die hohe Flexibilität ergeben sich auch Nachteile. So kann man bei falschen Messdaten nicht einfach schnell das komplette Gerät austauschen, sondern es muss die Fehlerquelle ermittelt werden, bevor das entsprechende Teil ausgetauscht werden kann. Dafür ist häufig ein Fachmann zuständig. Zudem sind die Geräte teurer.

 

Heizkostenverteiler (Infrarot Heizkörper-Messgeräte)

Ein Heizkostenverteiler ist eigentlich kein Wärmemengenzähler im klassischen Sinne, denn es handelt sich um ein Infrarot-Messgerät, das in Mietwohnungen direkt an die Heizkörper angebracht wird, um hier den Energieverbrauch für die Heizung bestimmen zu können. Eine genaue Heizleistung in kW lässt sich darüber nicht ermitteln und es kann auch kein genauer Wert für das Volumen des Wasserverbrauchs ermittelt werden. Solche Geräte kommen in der Regel zum Einsatz, wenn die Warmwasseraufbereitung ohnehin über Boiler gelöst ist und man lediglich eine Umverteilung der Heizkosten vornehmen muss.

Weitere Kaufkriterien

Auf welche Kriterien Sie beim Kauf außerdem achten sollten, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

Größe: Je größer der Volumenstrom ist, desto größer muss entsprechend auch der Wärmezähler sein. Für einen Laien ist es oft schwer, genau zu erkennen, welcher Volumenstrom berechnet werden muss. Ein Fachmann wie ein Heizungsbauer kann hier weiterhelfen.

Funkmodul: Wer eine Funksteuerung und das Ablesen per Funk nutzen möchte, der kann viele Wärmemengenzähler mit einem Funkmodul erweitern. Dies macht die jährliche Heizungsabrechnung deutlich einfacher, da man nicht mehr auf das Gerät schauen muss, um die Daten abzulesen. Achten Sie aber darauf, dass ein zusätzlicher Steckplatz vorhanden ist.

Temperatursensoren: Über die Temperatursensoren wird der Temperaturunterschied zwischen Vor- und Rücklauf des Heizwassers gemessen. Für ein ideales Messergebnis sollten die Sensoren stets aus hochwertigem Platin gefertigt sein.

Messbauteil: Es gibt im Prinzip (mit Ausnahme der Infrarot-Sensoren von Heizungs-Wärmemessgeräten) nur zwei Arten von Messbauteilen:  Mechanische und solche, die nach dem Ultraschallprinzip arbeiten. Mechanische Messbauteile arbeiten mit einem Flügelradzähler oder einem Woltmanzähler. Bei Modellen mit Ultraschallprinzip wird das sogenannte Mitführungsprinzip verwendet, das die Laufzeitdifferenz des Vor- und Rücklaufs ermitteln kann. Der große Vorteil hierbei ist, dass die Messgenauigkeit sehr hoch ist. Außerdem sind die Einbaumöglichkeiten praktisch unbegrenzt.

Einstrahlige und mehrstrahlige Auslegung: Einstrahlige Geräte sind meistens Kompaktgeräte, wohingegen mehrstrahlige Geräte in großen Heizungsanlagen zum Einsatz kommen. Sie unterstützen deutlich höhere Volumenströme.

Abnehmbares Rechenwerk: Wenn das Rechenwerk abnehmbar ist, kann es auch an der Wand montiert werden. Dies erleichtert gegebenenfalls das ablesen.

 

 

6 beste Wärmemengenzähler 2020 im Test

 

Im Folgenden haben wir die sechs besten Wärmezähler 2020 nochmals für Sie zusammengefasst, die wir im Test ermittelt haben. So finden Sie schnell das für Sie ideale Modell.

 

1. Brummerhoop Elster F90S3 Serie 3 Qp 0,6 bis 2,5 Flügelrad

 

Als Testsieger und damit bester Wärmezähler konnte sich im Test das Modell von Brummerhoop durchsetzen. Das Modell überzeugt durch einen fairen Preis in Verbindung mit einer guten Ausstattung. Es kommt die mechanische Flügelrad-Einstrahl-Technik zum Einsatz, wobei Sie zwischen verschiedenen Varianten zwischen 0,6 und 2,5 Qp wählen können. Das Rechenwerk ist separat abnehmbar, ist mit einem 0,5 m langen Kabel verbunden und wird inklusive Wandhalter geliefert.

Für ein optionales Zusatzmodul (z.B. Funkmodul) gibt es einen freien Steckplatz. Es wird mit Batterie betrieben, kann optional aber mit einem optionalen 230V Netzteil ausgestattet werden. Es ist zudem bereits für den Einbau im Rücklauf vorkonfiguriert (Vorlauf einstellbar) und wurde 2020 geeicht, so dass Sie lange Ruhe haben. Als Kompakt-Wärmemengenzähler misst das Gerät gerade einmal 11 x 7,5 cm, lässt sich also problemlos überall installieren. Es werden zudem neben der Wandhalterung auch Dichtungen, der Temperaturfühler sowie Durchflusssensor, Plombierset und Anleitung mitgeliefert. Es ist mit einem ¾ Zoll Standardanschluss versehen und verfügt zum einfachen Ablesen über ein LC-Display. Hier lassen sich 15 Monats-, Halbmonats sowie 24-Monatswerte ablesen. Darüber hinaus ist der Jahresstichtag frei wählbar und es ist gemäß IP65 Standard wasserdicht. Zu meckern gibt es hier nicht viel, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Lediglich wer kein mechanisches Gerät kaufen möchte, für den macht es sicherlich Sinn, nach Alternativen zu schauen.

Unsere Erfahrung mit dem Wärmemengenzähler von Elster war unterm Strich durchweg positiv. Welche Vor- und Nachteile das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis in Verbindung mit der guten Ausstattung und Funktionalität ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Lieferumfang: Bis auf das Anschlussmaterial liegt der Lieferung alles bei.

Stromversorgung: Die Batterie wird mitgeliefert, kann ausgetauscht werden und optional ist ein 230V Anschluss möglich.

2020 Geeicht: Der Zähler wurde 2020 geeicht.

Ausstattung: Mit Display, Fühler, Steckplatz für ein Funkmodul und Plombe ist die Ausstattung insgesamt sehr gut. Außerdem ist das Rechenwerk abnehmbar und kann an der Wand montiert werden.

 

Nachteile:

Mechanisch: Da das Gerät mechanisch arbeitet, ist es nicht ganz so exakt, wie Ultraschall-Modelle.

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  • Elster F90S3 Qp 1,5: Kaufen bei Amazon.de (€140.37)
  • Elster FS90S3 Qp 2,5: Kaufen bei Amazon.de (€149.14)

 

 

 

 

2. Allmess Ultra MaXX Qp 1,5 Ultraschall

 

Der Wärmemengenzähler von Allmess überzeugt durch eine sehr gute Ausstattung in Verbindung mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwar ist es preislich auf einem etwas höheren Niveau angesiedelt, bietet dafür eine sehr genaue Ultraschallmessung, ist bis zu 31.12.2025 geeicht und verfügt über ein abnehmbares Rechenwerk, das bei Bedarf auch an der Wand befestigt und dadurch einfach abgelesen werden kann. Eine Batterie wird mitgeliefert und sie hält im Schnitt bis zu 10 Jahre bei regulärer Nutzung.

Die Verarbeitung ist gut, auf dem Display des Qp 1,5 Geräts lassen sich alle benötigten Werte einfach ablesen und durch die kompakte Bauweise ist die Installation kein Problem. Es entspricht der IP67 Schutzklasse und es lassen sich jederzeit 18 Monatsendwerte ablesen. Darüber hinaus werden allerdings keine Werte gespeichert. Natürlich werden sowohl Energie in kWh als auch Volumen sowie Vor- und Rücklauftemperatur angezeigt. Darüber hinaus kann man den Momentan-Durchfluss, den Fehlerspeicher sowie Fließrichtung ablesen und es gibt einen Verschmutzungswarner. Plomben- und Dichtungsmaterial liegen bei, so dass es auch am Lieferumfang nichts zu meckern gibt. Insgesamt überzeugt das Modell auf ganzer Linie und wer auf genaue Messergebnisse und umfangreiche Daten Wert legt, die sich ablesen lassen, der kommt hier voll auf seine Kosten.

Welche Stärken und Schwächen das Gerät von Allmess vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Trotz des etwas höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut.

Messgenauigkeit: Dank Ultraschall-Messtechnik ist die Messgenauigkeit sehr hoch.

Ausstattung: Das Gerät ist mit einem Display, Sensor sowie Plombe und Dichtungsmaterial ausgestattet und es lassen sich umfangreiche Daten der letzten 18 Monate bis hin zu aktuellen Durchflussmenge ablesen. Das Rechenwerk kann an der Wand montiert werden.

2020 geeicht: Es ist bis 31.12.2025 geeicht.

Batterie: Die Batterie wird mitgeliefert und hält üblicherweise um die 10 Jahre.

 

Nachteile:

Nur 18 Monatswerte: Über 18 Monate hinaus werden keine Werte gespeichert.

Preis: Preislich liegt das Gerät bereits etwas über dem Schnitt für einen guten Wärmezähler.

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3. Rossweiner Heatplus Opto Qp 1,5 Flügelrad

 

Bei dem mechanisch per Flügelrad arbeitenden Gerät von Rossweiner handelt es sich um einen sehr guten Wärmezähler, der gut ausgestattet ist und durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen kann. Auf dem Display lassen sich bis zu 15 Monatswerte ablesen, darüber hinaus werden keine Werte gespeichert. Hier sollte also stets recht zeitig nach dem Jahres-Stichtag abgelesen werden.

Die Verarbeitung überzeugt insgesamt und auch die Widerstandsthermometer bestehen aus Platin, wie es sich gehört. Das Display ist gut ablesbar, eine Verplombung wird mitgeliefert und auch Dichtungen, Sensoren sowie eine Batterie, mit der er 10 Jahre lang betrieben werden kann, wird mitgeliefert. Abnehmbar ist das Rechenwerk allerdings leider nicht. Er entspricht dem IP665 Schutzstandard, ist mit nur 11 cm Baulänge für ein Qp 1,5 Gerät kompakt gebaut, das Gerät im Test wurde allerdings bereits Ende 2019 geeicht, die Eichfrist beträgt aber 5 Jahre.

Welche Stärken und Schwächen das Modell von Rossweiner vereint, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis und die gute Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut.

Ausstattung: Das Modell ist insgesamt gut ausgestattet und auf dem Display können die wichtigsten Parameter der letzten 15 Monate abgelesen werden.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist solide, es kommen Platin-Sensoren zum Einsatz und es ist kompakt gebaut.

Batterie: Mit der mitgelieferten Batterie kann es 10 Jahre betrieben werden.

Lieferumfang: Der Lieferumfang überzeugt.

 

Nachteile:

Rechenwerk nicht abnehmbar: Das Rechenwerk ist fest verbaut und kann nicht an der Wand montiert werden.

Mechanisch: Die Messung erfolgt mechanisch, ist also nicht ganz so genau wie bei Ultraschall-Geräten.

Monatsspeicher: Es werden nur die Zählwerte der letzten 15 Monate gespeichert.

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4. Zähler Plattform Sontex 565 Infrarot Heizkostenverteiler

 

Wer auf der Suche nach einem Heizkostenverteiler für den Heizkörper ist, der nach HKVO zugelassen ist und die DIN EN 834 erfüllt, der wird hier zu einem günstigen Preis fündig. Das Modell mit 2-Fühler Modus arbeitet sehr genau, wird inklusive Montageplatte geliefert und verfügt über ein Display, um es schnell ablesen zu können.

Ein Ablesen per Funk ist zwar nicht möglich und es handelt sich hier auch um keinen echten Wärmezähler, denn ein genauer Energieverbrauch kann nicht gemessen werden. Außerdem arbeitet es mit Infrarot und ist für keinen weiteren Einsatzbereich wie beispielsweise die Überprüfung von anderen Geräten auf deren Funktionalität geeignet. Der Lieferumfang ist sehr gut, die enthaltene Batterie erlaubt einen durchgehenden Betrieb über 10 Jahre und die Installation ist sehr einfach. Unterm Strich bietet das Modell damit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Vorteile und Nachteile es vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Inbetriebnahme: Die Inbetriebnahme ist sehr unkompliziert.

Lieferumfang: Eine Montageplatte und Plombe werden bereits mitgeliefert.

2-Fühler-Modus: Durch den 2-Fühler-Modus arbeitet das Gerät sehr genau.

Batterie: Mit der enthaltenen Batterie kann das Gerät 10 Jahre lang betrieben werden.

 

Nachteile:

Kein echter Wärmemengenzähler: Da das Gerät nur für den Einsatz an Heizkörpern konzipiert ist und kein Energieverbrauch gemessen werden kann, ist es nur ein elektronischer Heizkostenverteiler.

Nicht geeicht: Geeicht ist das Gerät nicht, es muss aber auch nicht geeicht werden.

Nicht zur Überprüfung vorhandener Geräte: Es kann nicht genutzt werden, um vorhandene Geräte auf deren Funktionalität zu überprüfen.

Kein Funk: Ein Ablesen per Funk ist nicht möglich.

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5. Zenner International Zelsius Qn 2,5 Flügelrad

 

Bei dem Modell von Zenner handelt es sich um einen mechanischen Wärmemengenzähler (Qn 2,5), der durch eine gute Ausstattung und einen ordentlichen Funktionsumfang in Verbindung mit einem guten Lieferumfang zum günstigen Preis überzeugt. Alle benötigten Dichtungen, Plomben und Fühler werden mitgeliefert.

Zwar müssen Sie damit leben, dass das Rechenwerk nicht abnehmbar und die Batterie fest verbaut ist, es hält aber 10 Jahre problemlos durch und ist 2020 neu geeicht. Die Verarbeitung ist etwas einfacher gehalten, bei fachgerechter Montage ist aber auch der Langzeiteinsatz kein Problem. Rücklauffühler und Vorlauffühler sind eingebaut, es ist mit einem 1 Zoll Anschluss versehen und mit einer Baulänge von 13 cm ist es für ein 2,5 Qn Gerät kompakt gebaut. Es kann vertikal und horizontal verbaut werden, das Zählwerk ist um 360° drehbar und es ist mit einer zwei Meter langen Verbindungsleitung sowie einer optischen Schnittstelle ausgestattet. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, beachten Sie aber, dass nur die letzten 12 Monatswerte gespeichert werden, man muss also zeitnah ablesen oder noch besser Zwischenablesungen vornehmen.

Im Folgenden haben wir die Stärken und Schwächen des Modells nochmals kurz für Sie zusammengefasst, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: Die Ausstattung ist insgesamt sehr gut, denn alle Dichtungen, Plomben sowie Batterie und Fühler werden mitgeliefert. Außerdem ist das Zählwerk um 360° drehbar.

2020 geeicht: Es wurde 2020 neu geeicht.

Bauweise: Für ein 2,5 Qn Kompaktgerät ist es mit einer Länge von 13 cm kompakt gebaut.

 

Nachteile:

Rechenwerk nicht abnehmbar: Das Rechenwerk kann nicht separat abgenommen und an der Wand montiert werden.

Batterie nicht austauschbar: Die integrierte Batterie kann nicht getauscht werden.

Nur 12 Monatswerte: Es werden nur die letzten 12 Monatswerte gespeichert. Es ist daher empfehlenswert, Zwischenablesungen durchzuführen.

Mechanisch: Es arbeitet mechanisch und damit tendenziell etwas ungenauer.  

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6. WasserGeräte VoluMess V Kompakt Qn 1,5 Flügelrad

 

Das Qn 1,5 Modell von WasserGeräte überzeugt durch einen fairen Preis in Verbindung mit einer kompakten Bauweise und einer insgesamt soliden Ausstattung. Es kann vertikal oder horizontal montiert werden, eine optische Schnittstelle ist vorhanden und über die mitgelieferte Batterie kann es bis zu 8 Jahre lang betrieben werden. Es ist für den Rücklauf vorgesehen und ist mit einem ¾ Gewinde ausgestattet.

Das Display macht das Ablesen leicht, ein Funksender kann aber nicht nachgerüstet werden. Die Verarbeitung ist insgesamt etwas einfacher gehalten und da es mechanisch arbeitet, ist die Messung nicht ganz so exakt wie bei einem Ultraschallgerät, war im Test aber ausreichend genau. Das Rechenwerk ist zwar nicht abnehmbar und die Batterie ist auch nicht so einfach selbst zu tauschen, dennoch überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich. Über ein wenig mehr Zubehör wie Plomben und Dichtungen im Lieferumfang hätten wir uns jedoch gefreut.

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, können Sie der folgenden Zusammenfassung nochmals entnehmen.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Eichung 2020: Das Gerät wurde 2020 geeicht.

Installation: Die Installation ist recht unkompliziert und die wesentlichen Messwerte lassen sich unkompliziert ablesen.

 

Nachteile:

Batterie: Die Batterie hält nur etwa 8 Jahre.

Rechenwerk nicht abnehmbar: Das Rechenwerk kann nicht abgenommen werden.

Mechanisch: Da es mechanisch arbeitet, ist die Messung nicht ganz so genau.

Nicht für Vorlauf: Es ist nur für den Einbau am Rücklauf geeignet.

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Meistgestellte Fragen

 

Falls Sie weitere Fragen dazu haben, wie und warum die Menge von Warmwasser per Wärmemengenzähler ermittelt wird, können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. Die häufigsten Fragen, die uns zu diesem Thema erreichen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Frage 1: Was ist ein Wärmemengenzähler?

Seit Januar 2014 muss bei Zentralheizungen der Energieanteil mittels Wärmezähler erfasst werden. Eine rein rechnerische Ermittlung des Verbrauchs ist im Rahmen der Nebenkostenabrechnung nicht mehr zulässig. Ein Wärmemengenzähler ermittelt das Volumen des Heizungswassers und berücksichtigt dabei die Temperatur. Auf diese Weise kann genau berechnet werden, welcher Anteil an Heizkosten auf die Warmwasser-Aufbereitung für die Heizung entfällt. Dies ist für eine genaue Nebenkostenabrechnung unerlässlich.

 

Frage 2: Wie funktioniert ein Wärmemengenzähler?

Ein Infrarot-Wärmemengenzähler kann am Heizkörper direkt angebracht werden, während echte Wärmemengenzähler an der zentralen Heizungsanlage angebracht werden. Je nach Einsatzbereich gibt es entweder Ultraschallzähler oder Zähler, die mit der Flügelradtechnik arbeiten, wobei Letztere sehr ähnlich arbeiten, wie eine klassische Wasseruhr. Allerdings wird bei der Ermittlung des Volumens auch die Temperatur mit berücksichtigt, damit für die Nebenkostenabrechnung eine möglichst genaue Datengrundlage geschaffen werden kann.

 

Frage 3: Wie rechnet ein Wärmemengenzähler ab?

Die effektiven Heizkosten im Rahmen einer Nebenkostenabrechnung lassen sich genau ermitteln, wenn man weiß, welche Partei wie stark an der Erwärmung des Heizungswassers beteiligt war. Genau hierfür gibt es Wärmemengenzähler. Sie ermitteln Volumen und Temperatur des verbrauchten Heizungswassers. Auf Basis dieses Wertes lässt sich in der Nebenkostenabrechnung eine genaue Umlage je Partei ermitteln. Wärmemengenzähler rechnen also nicht selbst ab, sondern bilden nur die Datengrundlage für die Abrechnung der Heiz-Nebenkosten.

Im Vergleich zu echten Wärmemengenzählern für die Volumenermittlung gibt es auch einfachere Heizkostenverteiler, z.B. in Form eines am Heizkörper angebrachten Infrarotgeräts, wie man es von einem Wärmemengenzähler der ista oder anderen Abrechnungsunternehmen für Nebenkosten kennt.

Frage 4: Was bedeutet Qn bei Wärmemengenzähler?

Wärmezähler sind für verschiedene Durchflussmengen verfügbar und nur für bestimmte Durchflussmengen ausreichend genau. Daher sollte man sich bei der Auswahl eines Wärmemengenzählers immer an der ungefähren Durchflussmenge orientieren, um möglichst genaue Ergebnisse bei der Jahresabrechnung zu erhalten. Früher nannte man die Durchflussmenge Qn, heute wird sie eher als Qp bezeichnet. Es gibt Wärmezähler von etwa 0,6 m³/h bis zu einem Qp von 10m³/h. Dabei kommt es allerdings darauf an, ob es sich um einen Ultraschallzähler oder um einen Wärmezähler mit Flügelradtechnik handelt. Bei Letzterem ergibt sich der empfohlene Qn-Wert als Faustformel aus der Menge an Heizkörpern geteilt durch 10. Bei Ultraschallzählern richtet sich der Qn-Wert hingegen nach der Hälfte der Größe des Warmwasserspeichers in Litern geteilt durch 10, wobei der empfohlene tatsächliche Wert hiervon leicht abweichen kann. In jedem Fall ist es ratsam, vorher genau prüfen zu lassen, welcher Qn-Wert für den Zähler sinnvoll ist. Der Heizungsinstallateur kann Ihnen hier weiterhelfen.

 

Frage 5: Wie misst ein Wärmemengenzähler?

Grundsätzlich arbeitet ein Wärmemengenzähler ähnlich wie ein Wasserzähler bzw. eine Wasseruhr. Allerdings wird im Gegensatz zur Wasseruhr auch die Temperatur mit berücksichtigt. Es wird also das Volumen des Heizungswassers ermittelt und dabei die Temperatur berücksichtigt. Die Messung kann dabei entweder per Ultraschalltechnik (digital) oder mittels Flügelradtechnik (mechanisch) erfolgen, ähnlich wie man es von Wasseruhren kennt.

 

 

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