Brennwerttherme – Vor- und Nachteile im Vergleich

Letztes Update: 17.06.24

 

Die Gas-Brennwerttherme gehört zu den am häufigsten verwendeten Systemen, die auf diesem Prinzip basieren. Ihr Hauptvorteil liegt darin, dass sie Erdgas – ein ohnehin schon effizientes Brennmaterial – noch effizienter verbrennt, wodurch sowohl Energie als auch Kosten gespart werden. Was die Brennwerttherme ausmacht, welche Vorteile und Nachteile sie bietet und was Sie beachten sollten, wenn Sie die Brennwerttechnik nutzen möchten, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Geschichte und Entwicklung der Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnologie ist keineswegs eine Neuheit. Der Gedanke, den in den Abgasen verborgenen Brennwert zu nutzen, stammt bereits aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die ersten Prototypen waren jedoch komplex in der Handhabung und nicht sehr zuverlässig. Mit der Zeit und dank technologischer Fortschritte hat sich dies jedoch geändert. Vor allem mit dem steigenden Bedarf an energiesparenden Lösungen und dem Wunsch, fossile Brennstoffe effizienter zu nutzen, hat die Brennwerttherme – insbesondere die Gas-Brennwerttherme – an Bedeutung gewonnen. Sie wurde zu einem Symbol für die Kombination von Umweltschutz und wirtschaftlichem Nutzen und ist heute aus modernen Haushalten kaum noch wegzudenken.

 

Funktionsweise einer Gasbrennwerttherme

Das Herzstück einer Gasbrennwerttherme ist ihr Wärmetauscher. Während in einer herkömmlichen Heiztherme die Verbrennungsgase nach dem Heizvorgang einfach durch den Schornstein entweichen, wird bei einer Gasbrennwerttherme der in den Gasen enthaltene Wasserdampf so weit abgekühlt, dass er kondensiert. Dieser Kondensationsprozess setzt zusätzliche Wärmeenergie frei – den sogenannten Brennwert. Die Gasbrennwerttherme nutzt diese Energie, um das Heizwasser weiter zu erwärmen, was zu einer höheren Effizienz führt.

Im Vergleich zu einer Niedertemperaturheizung erreicht eine Gas-Brennwerttherme durch diese Technik eine deutlich höhere Effizienz. Dies trägt mittel- und langfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen beim Heizen bei. 

 

Funktionsweise der Brennwerttechnik im Video erklärt

Im Video erklärt Wolf in 100 Sekunden, wie die Brennwerttechnik genau funktioniert und welche Vorteile sie bietet:

 

Vor- und Nachteile der Brennwerttechnologie im Überblick

Eine Brennwerttherme bietet viele Vorteile, hat aber auch einige Nachteile. Welche das sind, haben wir in der folgenden Gegenüberstellung für Sie zusammengefasst:

 

Vorteile der Brennwerttechnologie

Einer der größten Vorteile einer Gasbrennwerttherme liegt in ihrer Effizienz. Da sie den Brennwert des Gases nutzt und nicht nur den Heizwert, kann sie mehr Wärme aus der gleichen Menge Gas erzeugen als herkömmliche Heizsysteme. Dies führt zu geringeren Heizkosten und einem reduzierten CO2-Ausstoß. Zudem benötigen Brennwertthermen oft weniger Platz als andere Systeme und sind in der Regel leiser im Betrieb. Ihr modernes Design und ihre Fähigkeit, mit anderen energiesparenden Technologien kombiniert zu werden, machen sie zu einer idealen Wahl für moderne Haushalte.

 

Nachteile und Herausforderungen der Gasbrennwerttherme

Trotz ihrer vielen Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen und Bedenken im Zusammenhang mit der Gasbrennwerttherme. Erstens kann das bei der Kondensation entstehende Kondenswasser sauer sein und muss daher sicher abgeleitet werden, um Schäden an den Anlagen und Rohrleitungen zu vermeiden. Zweitens sind die Anfangskosten für die Anschaffung und Installation einer Gasbrennwerttherme oft höher als bei herkömmlichen Heizsystemen. Auch wenn diese Kosten durch die Energieeinsparungen oft in wenigen Jahren amortisiert werden können, stellen sie dennoch eine größere anfängliche Investition dar. Schließlich erfordern sie eine regelmäßige Wartung, um ihre Effizienz und Sicherheit zu gewährleisten.

Vor- und Nachteile der Gas-Brennwerttherme in der Tabelle im Überblick

Vorteile Nachteile
Höhere Effizienz dank Nutzung des Brennwerts Höhere Anfangskosten für Anschaffung und Installation
Geringere Heizkosten Bildung von saurem Kondenswasser
Reduzierter CO2-Ausstoß Notwendigkeit einer sicheren Kondenswasserabführung
Platzsparendes Design Höhere Wartungsanforderungen
Leiser im Betrieb
Kann mit anderen energiesparenden Technologien kombiniert werden

 

Brennwerttherme im direkten Vergleich zu anderen Heizsystemen

Wenn Sie zwischen verschiedenen Heizsystemen schwanken, hilft Ihnen die folgende Gegenüberstellung im Vergleich zu anderen Systemen sicher weiter. Dabei haben wir uns auf den direkten Vergleich von Gasthermen mit Niedertemperaturkessel, Durchlauferhitzer und Wärmepumpen konzentriert.

Niedertemperaturkessel vs. Brennwerttherme: Während Niedertemperaturkessel lediglich die Wärme des Brennstoffs nutzen und somit eine höhere Vorlauftemperatur benötigen, nutzt die Brennwerttherme zusätzlich die Wärme des Wasserdampfs im Abgas. Dies macht die Brennwerttherme in puncto Effizienz überlegen.

Durchlauferhitzer vs. Brennwerttherme: Durchlauferhitzer heizen Wasser nur dann auf, wenn es benötigt wird. Sie sind besonders für Haushalte geeignet, die keinen Platz für einen großen Warmwasserspeicher haben. Die Brennwerttherme hingegen punktet mit ihrer Energieeffizienz, da sie die Energie des Brennstoffs vollständig nutzt.

Wärmepumpen vs. Brennwerttherme: Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme und sind besonders umweltfreundlich. Sie sind in der Anschaffung teurer, können aber durch niedrigere Betriebskosten über die Lebensdauer wettmachen. Brennwertthermen sind in der Anschaffung günstiger und eignen sich besonders gut für den Einsatz in bestehenden Heizsystemen.

Insgesamt betrachtet bieten Gasbrennwertthermen eine sehr gute Kombination aus Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Bei der Betrachtung der Gesamtbetriebskosten über die Lebensdauer schneiden sie in den meisten Fällen besser ab als traditionelle Heizsysteme.

 

Tipps zur Auswahl der richtigen Brennwerttherme

Bevor Sie sich für eine Brennwerttherme entscheiden, sollten Sie einige Faktoren berücksichtigen und abwägen. Worauf Sie besonders achten sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

Größe und Kapazität

Die Größe Ihrer Immobilie und der zu erwartende Warmwasserbedarf spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der passenden Brennwerttherme. Achten Sie auf die benötigte Heizleistung, Ihren Wasserverbrauch und bedenken Sie auch eventuelle Erweiterungen, die in Zukunft geplant sind.

 

Art des Brennstoffs

Während Gas-Brennwertthermen in der Regel effizienter und umweltfreundlicher sind, kann in Regionen, in denen Gas nicht leicht verfügbar ist, eine Öl-Brennwerttherme sinnvoller sein. Vergleichen Sie daher genau die Preise und fragen Sie bei Lieferanten an, wie sich die Verfügbarkeiten in Zukunft entwickeln könnten.

 

Verfügbarkeit und Kosten von Brennstoffen

Die Brennstoffkosten variieren je nach Region und Verfügbarkeit. Es ist wichtig, sowohl die aktuellen als auch die zu erwartenden zukünftigen Brennstoffkosten zu berücksichtigen. Vergleichen Sie daher die Kosten für Gas, Heizöl, Pellets und auch Strom, um sinnvoll abwägen zu können, ob die Brennstoffkosten im Vergleich gut abschneiden.

 

Gasbrennwerttherme – Kosten für die Umrüstung

Wenn Sie in Erwägung ziehen, Ihre Gasheizung durch eine moderne Gastherme zu ersetzen, können Sie grob mit folgenden Kosten rechnen:

  • Ein Gasanschluss, falls noch nicht vorhanden, schlägt mit 2.000 bis 3.000 Euro zu Buche.
  • Eine Gasbrennwerttherme, die für ein Einfamilienhaus geeignet ist, kostet grob zwischen 4.000 und 8.000 Euro.
  • Die Erweiterung durch eine Solarthermieanlage verursacht zusätzliche Kosten in Höhe von 4.000 bis 6.000 Euro.

Es ist jedoch schwierig, allgemeingültige Angaben zu den Betriebskosten zu machen, da diese von zahlreichen Variablen wie der Größe Ihres Gebäudes und Ihren Heizgewohnheiten abhängen.

Gesetzeslage Brennwertthermen in Deutschland

Gesetzeslage bei Brennwertthermen in Deutschland 2024

Nach aktueller Lage dürfte ab 2028 in Deutschland der Einbau oder Austausch einer reinen Gas- oder Ölheizung in bestehenden Gebäuden nicht mehr zulässig sein. Bereits jetzt müssen Heizsysteme in Neubauten und in absehbarer Zeit auch Austauschheizungen zu mindestens 65 Prozent mit regenerativen Energien laufen. Hierbei kann auch auf bestimmte Gas-/Öl-Heizungskombinationen zurückgegriffen werden. Geplant sind hierfür spezielle Übergangsregelungen und es kann Ausnahmen und staatliche Unterstützungen für Alternativen geben.

 

Zukünftige staatliche Unterstützungen 

Die Regierung plant, umweltfreundliche Heizlösungen wie Wärmepumpen intensiver zu unterstützen, eventuell sogar großzügiger als bisher. Im Gespräch ist eine Basisförderung von 30 % sowie zwei zusätzliche Klimabonuszahlungen von jeweils 10 % unter bestimmten Bedingungen. 

Zudem sollen günstigere Kredite für den Wechsel des Heizsystems bereitgestellt werden. In Anbetracht der Tatsache, dass Produzenten von Wärmepumpen derzeit ihren Output intensivieren und gleichzeitig die Neubauzahlen sinken, könnte es ratsam sein, mit dem Kauf einer Wärmepumpe noch 1-2 Jahre zu warten. Es wird erwartet, dass sich die Preise für Wärmepumpen stabilisieren könnten, ähnlich wie es bei Solaranlagen der Fall war. Durch den Rückgang bei Neubauten könnten zudem mehr Fachkräfte für Installationen verfügbar sein. Entsprechend kann zum jetzigen Zeitpunkt eine Gas-brennwerttherme noch eine gute Alternative sein.

 

Entwicklungsaussichten von Gas-Brennwertthermen

Die Brennwerttechnologie hat in den letzten Jahren bedeutende Entwicklungen erlebt, um sowohl die Effizienz als auch die Nachhaltigkeit des Heizsystems zu verbessern. Zu den innovativen Trends gehören:

  1. Smarte Steuerungen: Moderne Brennwertheizungen sind jetzt oft mit intelligenten Steuerungssystemen ausgestattet, die den Benutzern ermöglichen, ihre Heizungen über mobile Geräte oder Computer aus der Ferne zu steuern. Solch eine präzise Kontrolle ermöglicht es, die Heizleistung genau nach Bedarf anzupassen und dabei Energie und Kosten zu sparen.
  2. Hybrid-Heizsysteme: Eine Weiterentwicklung sind Heizungen, die traditionelle Brennwerttechnik mit erneuerbaren Energien kombinieren. Bei solchen Systemen kann, abhängig von der Verfügbarkeit und Effizienz, zwischen konventionellem Brennstoff und erneuerbaren Quellen wie Solarthermie oder Wärmepumpen gewechselt werden.
  3. Mikro-KWK-Systeme: Die Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung ist eine Technologie, die nicht nur Wärme, sondern auch Strom produziert. Indem sie Brennstoffe (meist Erdgas) effizient verbrennen, können sie Strom erzeugen und gleichzeitig das Gebäude heizen. Dies minimiert die Abhängigkeit von externen Stromquellen und kann zu erheblichen Einsparungen führen.
  4. Integration von Solarthermie: Die Kombination von Brennwerttechnologie mit Solarthermie ist eine zunehmend beliebte Option. Hierbei werden Solarpaneele zur Unterstützung der Brennwerttherme verwendet. An sonnenreichen Tagen kann die Sonnenenergie genutzt werden, um das Heizsystem zu unterstützen oder sogar ganz zu ersetzen, was sowohl die Effizienz steigert als auch den ökologischen Fußabdruck reduziert.

 

Bekannte Hersteller von Brennwertthermen und ihre Besonderheiten

Praktisch alle großen Hersteller von Heizungssystemen in Deutschland produzieren auch Gas-Brennwertthermen. Die bekanntesten deutschen Hersteller von Brennwertthermen haben wir im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst:

Viessmann: Ein weltweit anerkanntes Unternehmen mit einer über 100-jährigen Geschichte. Viessmann hat sich durch seine langlebigen und hocheffizienten Heizlösungen einen Namen gemacht. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Brennwertthermen an, die für verschiedene Anwendungsbereiche und Größen von Gebäuden geeignet sind. Mit ständigen Innovationen legt Viessmann einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Buderus (Teil der Bosch-Gruppe): Buderus steht für Qualität und Zuverlässigkeit im Heizungsbereich. Mit einer tief verwurzelten Geschichte in der Heizungsindustrie bietet Buderus Brennwertthermen an, die sowohl technologisch fortschrittlich als auch benutzerfreundlich sind. Die Einbindung in die Bosch-Gruppe ermöglicht weiterführende technologische Entwicklungen und Synergien.

Vaillant: Als einer der führenden Hersteller von Heiztechnik in Europa hat Vaillant eine breite Palette von Brennwertgeräten im Angebot. Das Unternehmen ist bekannt für seine zuverlässigen und energieeffizienten Produkte. Darüber hinaus engagiert sich Vaillant stark in Forschung und Entwicklung, um die Effizienz seiner Produkte kontinuierlich zu steigern.

Wolf: Ein weiterer führender Anbieter im Bereich Heiz- und Klimatechnik, der für seine innovative Technologie und qualitativ hochwertigen Produkte bekannt ist. Wolf-Brennwertthermen zeichnen sich durch ihre Effizienz, Langlebigkeit und einfache Bedienung aus.

Junkers (ebenfalls Teil der Bosch-Gruppe): Junkers, mittlerweile unter dem Dach von Bosch, hat eine lange Tradition in der Herstellung von Heizgeräten. Die Brennwertthermen von Junkers sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Das Unternehmen setzt auf fortgeschrittene Technologie und nachhaltige Lösungen, um den Anforderungen moderner Heizsysteme gerecht zu werden.

 

Fazit zu Gas-Brennwertthermen

Die Brennwerttechnologie stellt heutzutage einen bedeutenden Fortschritt in der Heiztechnik dar. Sie nutzt nicht nur den Heizwert des Brennstoffs, sondern auch seinen Brennwert, wodurch die Effizienz deutlich gesteigert wird. Dies führt zu reduzierten Energiekosten und einem kleineren CO2-Fußabdruck. Brennwertthermen sind daher eine ausgezeichnete Wahl für umweltbewusste Hausbesitzer und solche, die auf langfristige Sicht Kosten sparen möchten.

Für Neubauten oder bei der Modernisierung älterer Heizsysteme ist eine Brennwerttherme eine der besten Optionen auf dem Markt, insbesondere für diejenigen, die bereits über einen Gas- oder Ölanschluss verfügen. Wer nach einer effizienten, zuverlässigen und umweltfreundlichen Heizlösung sucht, sollte sich definitiv für eine Brennwerttherme entscheiden.

Meistgestellte Fragen zu Brennwertthermen

Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen, die uns zu Brennwertthermen erreichen, nochmal für Sie zusammengefasst und beantwortet. Falls Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren oder einen Kommentar hinterlassen.

 

1. Was genau ist eine Brennwerttherme?

Eine Brennwerttherme ist ein Heizgerät, das den Brennwert des Brennstoffs (z.B. Gas oder Öl) nutzt, um Wärme zu erzeugen. Sie wandelt nahezu die gesamte Energie des Brennstoffs in nutzbare Wärme um, wodurch sie besonders effizient ist.

 

2. Wie unterscheidet sich eine Brennwerttherme von einem herkömmlichen Kessel?

Während herkömmliche Kessel nur den Heizwert des Brennstoffs nutzen, verwendet die Brennwerttherme auch den Brennwert. Dies ermöglicht eine nahezu vollständige Energieumwandlung, reduziert den Brennstoffverbrauch und minimiert den CO2-Ausstoß.

 

3. Sind Brennwertthermen umweltfreundlicher?

Ja, durch ihre hohe Effizienz und geringeren Brennstoffverbrauch reduzieren Brennwertthermen den CO2-Ausstoß und sind somit umweltfreundlicher als herkömmliche Heizsysteme.

 

4. Welcher Brennstoff ist für Brennwertthermen am besten geeignet?

Brennwertthermen können mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden, darunter Erdgas, Flüssiggas und Heizöl. Die Wahl des Brennstoffs hängt von den individuellen Gegebenheiten und Vorlieben ab.

 

5. Wie lange hält eine Brennwerttherme?

Mit der richtigen Pflege und Wartung kann eine Brennwerttherme bis zu 15-20 Jahre oder länger halten. Es ist jedoch wichtig, regelmäßige Wartungen durchzuführen, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

 

6. Wie unterscheidet sich eine Brennwerttherme von einem herkömmlichen Kessel?

Der Hauptunterschied zwischen einer Brennwerttherme und einem herkömmlichen Kessel liegt in der Nutzung der Abgase. Während herkömmliche Kessel die Abgase direkt abführen, nutzt die Brennwerttherme die in den Abgasen enthaltene Wärme fast vollständig aus, indem sie den Wasserdampf kondensiert und die dabei freiwerdende Wärme in das Heizsystem zurückführt. 

 

7. Gibt es Nachteile bei Brennwertthermen?

Während Brennwertthermen im Vergleich zu konventionellen Heizkesseln oft eine höhere Anfangsinvestition erfordern, können sie bei extrem niedrigen Außentemperaturen auch etwas an Effizienz einbüßen, da die Kondensation des Wasserdampfs in solchen Fällen verringert sein kann.

 

8. Wie regelmäßig ist eine Wartung für die Brennwerttherme erforderlich?

Für eine optimale Leistung und Langlebigkeit Ihrer Brennwerttherme sollten Sie diese in der Regel jährlich von einem Fachmann überprüfen und warten lassen.

 

9. Eignet sich eine Brennwerttherme auch für ältere Gebäude?

Absolut. Brennwertthermen können auch in älteren Gebäuden installiert werden. Allerdings kann es sinnvoll sein, zusätzliche Anpassungen am bestehenden Heizsystem vorzunehmen, um die volle Effizienz der Therme auszuschöpfen.

 

10. Lässt sich Solartechnik mit einer Brennwerttherme koppeln?

Ja, es ist durchaus möglich, Brennwertthermen mit Solarthermie-Systemen zu verbinden. Dies kann dazu beitragen, die Gesamteffizienz des Heizsystems zu steigern und die Umweltauswirkungen zu reduzieren.

 

11. Welche Effizienz weist eine Brennwerttherme im Vergleich zu klassischen Heizkesseln auf?

Brennwertthermen sind signifikant effizienter als traditionelle Heizkessel. Während klassische Heizkessel nur etwa 70-80% der Brennstoffenergie umsetzen können, erreichen Brennwertthermen Effizienzraten von bis zu 98%.

 

 

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