7 beste Brennwertthermen 2020 im Test

Letztes Update: 05.12.20

 

Brennwertthermen im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Wenn Sie die beste Brennwerttherme für Ihren Bedarf suchen, sollten Sie sich neben den verschiedenen Arten von Thermen auch mit den wichtigsten Kaufkriterien wie beispielsweise dem Brennwert oder der Ausstattung befassen. Falls Ihnen dies zu aufwändig ist und Sie einfach nur schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können wir Ihnen weiterhelfen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Komplettset Vitodens 100-W von Viessmann sehr empfehlen, denn der Lieferumfang ist hervorragend, die Ausstattung ist erstklassig und das Gerät arbeitet effizient und zuverlässig. Alternativ ist auch die Logamax plus GB182i von Buderus im Komplettset mit Ausdehnungsgefäß sehr empfehlen, denn die Verarbeitung ist erstklassig, die Ausstattung ist sehr gut und das effiziente Gerät lässt sich komfortabel bedienen.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Brennwertthermen

 

Bevor Sie einfach eine günstige Brennwerttherme kaufen, sollten Sie sich etwas intensiver mit dem Thema befassen und einen Preisvergleich durchführen, denn das Angebot am Markt ist groß und die Unterschiede zwischen den Modellen ebenso. Im Test haben wir uns mit einer Vielzahl von Modellen befasst und die besten Brennwertthermen 2020 abschließend für Sie zusammengefasst. Vorab möchten wir Ihnen aber einen Überblick über die wichtigsten Kriterien geben, auf die Sie beim Kauf achten sollten.

Funktionsweise von Brennwertthermen

Spätestens wenn die Heizperiode losgeht, brauchen wir warmes Wasser und eine warme Heizung. Natürlich will man auch in den warmen Monaten nicht auf heißes Wasser zum Duschen oder Baden verzichten. Um Verbrauchswasser zu erhitzen, kann man neben einem Heizkessel oder einem Durchlauferhitzer auch eine Brennwerttherme nutzen, die Wasser erhitzen und entweder an die Heizung oder das Brauchwasser weitergeben kann. Besonders effizient sind Brennwertthermen mit integriertem Durchlauferhitzer, denn dadurch kann der herkömmliche Heizkessel gänzlich ersetzt werden.

Eine Brennwerttherme wird auch als Gastherme bezeichnet. Im Vergleich zum klassischen Heizkessel wird hier kein Wasserdampf über den Schornstein abgegeben, sondern er wird aufgefangen und weitergeleitet. Die durch das Kondenswasser erzeugte Kondensationswärme wird genutzt, um die Luft von außen zu erwärmen. Dadurch benötigt der Durchlauferhitzer – sofern er integriert ist – deutlich weniger Energie, um Wasser zu erwärmen. Das Erhitzte Wasser, das aus der Gastherme kommt, kann sowohl für die Dusche, den Wasserhahn oder natürlich auch die Badewanne bzw. Heizungen genutzt werden. Am effektivsten arbeiten Gas-Kombithermen, denn hier ist der gesamte Ablauf nochmals effizienter und dadurch günstiger und umweltschonender.

 

Arten von Brennwertthermen

Die beste Brennwerttherme nützt Ihnen nichts, wenn sie nicht auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt ist. Daher haben wir die verschiedenen Arten von Brennwertthermen im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst. Grundsätzlich unterscheidet man bei Brennwertthermen zwischen Modellen mit Durchlauferhitzer oder mit Warmwasserspeicher. Beide Arten haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Brennwerttherme mit Durchlauferhitzer: Die Empfehlung lautet, solche Modelle in kleineren Ein- oder Zwei-Personen-Haushalten zu nutzen. Der Durchlauferhitzer springt bei Bedarf an und gibt das warme Wasser nur dann an Dusche, Badewanne oder Wasserhahn ab, wenn es gebraucht wird. Ein großer Wasserspeicher ist nicht notwendig, da der Bedarf in einem kleineren Haushalt nicht vorhanden ist. Außerdem sind solche Geräte sehr günstig und lassen sich einfach anschließen. Wenn mehrere Personen gleichzeitig duschen möchten, wird die Brennwerttherme mit Durchlauferhitzer aber nicht mehr ausreichen, denn dann schafft sie es nicht, das Wasser schnell genug aufzuheizen.

Brennwerttherme mit Warmwasserspeicher: Die Installation einer solchen Gastherme ist deutlich aufwändiger und sie schneidet auch im Preisvergleich deutlich schlechter ab. Der große Vorteil solcher Brennwertthermen mit Speicher ist, dass warmes Wasser über längere Zeit gespeichert werden kann. Dies ist bei größeren Haushalten wichtig, damit immer warmes Wasser vorgehalten werden kann, wenn mehrere Personen duschen oder baden möchten. Solche Modelle werden häufig auch als Brennwertkessel bezeichnet.

Neben diesen zwei Hauptarten gibt es noch weitere Thermen, die für den Einsatz im Haus oder in der Wohnung in Frage kommen. So sind sogenannte Heizwertthermen beispielsweise für Altbauten interessant, denn sie dienen dem Heizen der Zentralheizung. Wenn kein Kombigerät zum Einsatz kommen kann und es sich nicht lohnt, eine Heizwerttherme in eine Brennwerttherme umzutauschen, ist  eine Heizwerttherme eine gute Alternative.

Auch Kombi-Thermen werden als Brennwertthermen bezeichnet, denn sie kombiniert Boiler-Therme mit Heizwerttherme, was sehr platzsparend ist. Sie arbeiten zudem sehr effizient und können in Kombination mit Solarkollektoren auch häufig in Neubauten gefunden werden. Wer ein Gerät für den Einsatz in der Dusche oder am Wasserhahn sucht, der wird häufig zu einer Boiler-Therme greifen. Hier ist das Fassungsvermögen geringer, für die Badewanne reichen sie nicht aus und auch für ein Netz aus Heizkörpern oder für mehrere Nutzer sind sie zu klein. Besonders praktisch sind sie allerdings in 1- oder 2-Personen-Haushalten, in denen es keine Heißwasseraufbereitung gibt oder auch in Gartenhäusern oder Sommerhäusern ohne Zentralheizung.


Wichtige Kaufkriterien

Brennwertthermen verbrennen Erdgas sehr effektiv, denn es geht nur wenig Energie bei der Verbrennung verloren. Sie sind kompakt gebaut und vereinen Boiler und Brenner in einem kleinen Gerät, das sich einfach installieren lässt. Nur bei Bedarf wird sie zugeschaltet und verbrauch ansonsten kein Gas. Allerdings wird eben Gas benötigt und man ist von dem Rohstoff abhängig. Im Vergleich zu kompakten Boilern oder Kombi-Thermen nehmen sie aber trotz kompakter Bauweise häufig mehr Platz in Anspruch.

Es ist also sehr wichtig, die richtige Therme für den idealen Einsatzbereich auszuwählen. Worauf Sie beim Kauf zusätzlich achten sollten, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

Heizwert und Brennwert: Unter dem Heizwert versteht man die nutzbare Wärmemenge ohne Kondensation. Der Wert wird in Kilowattstunden je Kubikmeter angegeben und mit KWh/m³ abgekürzt. Je höher der Wert, desto stärker die Wärmeleistung. Im Vergleich dazu meint der Brennwert die Wärmemenge der Kondensation. Dieser Wert wird ausschließlich bei Brennwertthermen angegeben und ebenfalls in KWh/m³ angegeben. In der Regel liegt dieser Wert zwischen 10 und 12.

Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad wird in Prozent angegeben und beschreibt die Differenz zwischen Heiz- und Brennwert. Da der Brennwert meist über dem Heizwert liegt, können Werte über 100% angegeben werden.

Belüftung: Die Sauerstoffzufuhr kann entweder über die Raumluft oder von außen zugeführt werden. Raumluft ist zwar etwas wärmer, dafür aber sauerstoffärmer und man muss Richtlinien für das Öffnen der Fenster einhalten. In der Regel ist eine externe Luftzufuhr empfehlenswerter, da hier keine Auflagen eingehalten werden müssen.

Zusatzausstattung: Es gibt Thermen, die zusätzlich mit Solarkollektoren ausgestattet sind, sich besonders einfach bedienen lassen oder mit besonders großen Wasserspeichern ausgestattet sind. Beim Preisvergleich sollten Sie auf jeden Fall den Lieferumfang und die Ausstattung vergleichen.

 

7 beste Brennwertthermen 2020 im Test

 

In unserem Testbericht präsentieren wir Ihnen die Testsieger, die wir im Test ermittelt haben. Hier finden Sie für fast jeden Bedarf die passende Gastherme.

 

1. Viessmann Vitodens 100-W 26 kW Kombitherme mit 120 Liter Warmwasserspeicher

 

Als Testsieger konnte sich die Brennwerttherme von Viessmann im Komplettset durchsetzen. Das Brennwertheizgerät überzeugt durch einen modulierender MatriX-Zylinderbrenner, ist für eine witterungsgeführte Regelung vorbereitet (Außenfühler erforderlich), standardmäßig aber raumgeführt. Sie verfügt über ein 3-Wege-Umschaltventil und natürlich ein Kesselanschluss-Stück, das zum 120 Liter fassenden Warmwasserspeicher Vitocell weiterleitet, der ebenfalls mitgeliefert wird. Darüber hinaus ist eine schwarze Dachdurchführung für die Abgase im Set enthalten und das acht Liter große Ausdehnungsgefäß ist bereits im Inneren verbaut, was die Montage besonders praktisch macht.

Mit einer Nennwärmeleistung von 6,5 bis 26 kW bei 50°C Vorlauf und 30°C Rücklauf bzw. 5,9 bis 23,7 kW bei 80°C Vorlauf und 60°C Rücklauf arbeitet das Gerät effizient. Es wird ein maximaler Betriebsdruck von 3 bar unterstützt und der Norm-Nutzungsgrad liegt bei 108%, was ein sehr ordentlicher Wert ist.

Insgesamt misst das Modell 35 x 40 x 70 cm, ist also kompakt gebaut und besonders der Lieferumfang überzeugt, denn selbst T-Stück, AZ-Rohr und Universal-Dachpfanne liegen bereits bei. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist daher sehr gut. Voreingerichtet ist das Set für den Betrieb mit Erdgas, wenn Sie es mit Flüssiggas betreiben möchten, ist ein Umstellsatz erforderlich. Die Bedienung ist über das LCD-Display komfortabel, das Gerät ist langlebig und eignet sich besonders für Etagenwohnungen oder Eigentumswohnungen sowie Einfamilienhäuser. Bei Mehrfamilienhäusern ist eine Mehrfachbelegung mit bis zu fünf Geräten an einem Schornstein möglich, in diesem Fall brauchen Sie aber natürlich kein Set mit Dachdurchführung.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch die sehr gute Ausstattung in Verbindung mit dem fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: Es wird bereits sämtliches Anschlussmaterial sowie Dachdurchführung und Universal-Dachpfanne mitgeliefert.

Bedienung: Die Bedienung ist unkompliziert und über das Display direkt am Gerät möglich.

Kombitherme: Da es sich um eine Kombitherme handelt, ist sie universell einsetzbar.

Warmwasserspeicher: Ein passender Warmwasserspeicher mit 120 Litern wird bereits mitgeliefert.

Bauweise: Das Gerät ist kompakt gebaut und ein Ausdehnungsgefäß ist bereits intern verbaut.

 

Nachteile:

Nur für Wohnungen im Dachgeschoss: Das Set ist nur für den Einsatz in Wohnungen mit Zugang zum Dach sinnvoll, denn ansonsten zahlen Sie für Zubehör, das Sie nicht benötigen.

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2. Buderus Logamax plus GB182i 24 kW Kombitherme

 

Die Kombitherme von Buderus zeichnet sich durch ihre modernste Brennwerttechnologie aus, die sie höchst effizient und sparsam macht. Das Modell ist neben der 24 kW Variante auch in vier weiteren Leistungsgrößen erhältlich, so dass sie sich vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus entsprechend anpassen lässt. Das Modell ist für die Nutzung mit der Heizung und Warmwasser konzipiert und zudem äußerst robust gebaut. Hierfür sorgen das solide Gehäuse, der robuste AluGuss-Wärmetauscher und die hochwertige Oberflächenveredelung.

Dank des integrierten Brennerautomaten für die digitale Überwachung und Steuerung über Bosch Smart Home lässt sich eine sehr gute Einzelraum-Regelfunktion erzielen und der Betrieb lässt sich sehr gut an den persönlichen Bedarf anpassen, denn sie kann auch effizient mit nur 1/8 der Leistung betrieben werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insbesondere im Set sehr gut, denn neben der Kombitherme selbst liegen auch ein 35 Liter Membranausdehnungsgefäß, ein Ablauftrichter-Set, ein Speicherfühler, ein Außentemperaturfühler sowie Ventile und Aufputz-Anschlussplatte bei.

Optisch überzeugt die hochwertige Titanium-Line ebenfalls auf ganzer Linie, denn die wandhängende Gas-Brennwerttherme von Buderus macht einen hochwertigen Eindruck. Selbst im System-Raumheizungsbetrieb erreicht sie die Effizienzklasse A+ so dass es im Prinzip nichts zu meckern gibt, wenn man vom etwas höheren Preis und der Tatsache absieht, dass ein passender Warmwasserspeicher im Set nicht mit enthalten ist. Unterm Strich war unsere Erfahrung mit der Brennwerttherme sehr positiv. Welche Stärken und Schwächen das moderne und effiziente Gerät vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis der modernen Therme überzeugte im Test auf ganzer Linie.

Ausstattung: Ein 35 Liter Membranausdehnungsgefäß sowie sämtliches Montagezubehör wird mitgeliefert.

Bedienung: Dank digitaler Überwachung und Steuerung über Bosch Smart Home ist das Bedienkonzept sehr gelungen.

Kombitherme: Die Kombitherme kann für den kompletten Heizkreislauf und das Brauchwasser verwendet werden.

Bauweise: Die Therme ist kompakt und hochwertig gefertigt und überzeugt zudem durch ein schickes Design.

 

Nachteile:

Ohne Warmwasserspeicher: Zwar ist alles für den Anschluss am Warmwasserspeicher vorbereitet, ein solcher muss aber separat noch zugekauft werden.

Kein Durchlauferhitzer: Als Durchlauferhitzer kann das Modell nicht verwendet werden.

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3. Buderus Logaplus-Paket W24S GB172-24

 

Die Brennwerttherme Logamax plus GB172 von Buderus ist wahrscheinlich der Klassiker unter den wandhängenden Gas-Brennwertthermen schlechthin. Das Modell ist kompakt gebaut und sowohl in einer Variante für Raumwärme als auch als Variante mit integrierter Warmwasserbereitung erhältlich. Bereits die Basisausstattung enthält alle benötigten Komponenten wie Umwälzpumpe, Sicherheits- und 3-Wege-Umschaltventil. Insbesondere der Lieferumfang und die hervorragende Ausstattung konnte im  Test überzeugen, denn neben der 24 kW starken Therme sind bereits ein 290 Liter fassender Solar-Warmwasserspeicher (SM290) inklusive Bedieneinheit und Außentemperaturfühler sowie alle Hähne, Verbindungsrohre, Anschlussmaterial und Warmwasser-Temperaturfühler enthalten. Außerdem wird zusätzlich ein 35 Liter Membran-Ausdehnungsgefäß mitgeliefert.

Bei Bedarf kann das Modell mit einer Steuerung für Smartphone und Tablet ausgestattet werden, denn eine passende Internet-Schnittstelle ist bereits vorhanden. Der hohe Normnutzungsgrad von bis zu 109% macht das Modell sehr effizient und im Standby-Betrieb läuft es sehr sparsam. Die Hocheffizienzpumpen sind in der Effizienzklasse A angesiedelt und es ist zudem eine Besonderheit, dass das Gerät zu den meisten Altgeräten kompatibel ist.

Die Verarbeitung ist robust und die Lebensdauer entsprechend lang. Das gesamte System lässt sich einfach montieren, der Leistungsbereich ist zwischen 21 und 100% höchst effizient und der Alu-Guss-Wärmetauscher erhöht die Lebensdauer zusätzlich. Er arbeitet raumluftunabhängig, benötigt keine Mindestumlaufwassermenge und für den Warmwasserbetrieb gibt es eine spezielle Boosterfunktion.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den großen Lieferumfang und die gute Ausstattung inklusive Montagematerial, Warmwasserspeicher und Ausgleichsbehälter ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Lieferumfang: Neben der Therme sind auch ein großer Warmwasserspeicher, eine sehr gute Kontrolleinheit sowie sämtliches Anschluss-, Montagematerial und ein Ausgleichsbehälter enthalten.

Bedienung: Das Bedienkonzept ist sehr gut und bei Bedarf kann auch eine Smartphone- und Tablet Steuerung über das Internet angeschlossen werden.

Effizienz: Das Gerät arbeitet in einem Leistungsbereich zwischen 21 und 100% sehr effizient.

Ausstattung: Dank sehr guter Ausstattung selbst in der Basisversion und Kompatibilität mit vielen Altgeräten ist die Ausstattung sehr gut.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Set auf einem hohen Niveau und kommt daher sicherlich nicht für jeden in Frage.

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4. Wolf CGB-2-14 14 kW ohne Warmwasserspeicher

 

Die Wolf Brennwerttherme CGB-2-14 ist eine sehr empfehlenswerte Gasbrennwerttherme mit geschlossener Brennkammer, die sowohl raumluftabhängig als auch unabhängig betrieben werden kann.  Der Normnutzungsgrad ist mit bis zu 110% hervorragend und auch die Ausstattung mit Vormischbrenner für Erdgas und Flüssiggas, enthaltenem Ausdehnungsgefäß, modulierbarer Hocheffizienzpumpe sowie automatischer CO2-Einstellung, effizienter Verbrennungsregelung und beschichtetem Heißwasserwärmetauscher überzeugte im Test auf ganzer Linie.

Zwar ist neben der Therme im Lieferumfang nichts weiter enthalten, denn selbst das Montagezubehör muss zusätzlich bestellt werden und auch der schwer erreichbare Kundenservice konnte im Test nicht wirklich überzeugen, unterm Strich überzeugt das Modell aber dennoch. Die elektronische, gasadaptive Verbrennungsregelung passt sich automatisch der jeweiligen Gasbeschaffenheit an und das Modell arbeitet zudem sehr effizient, auch der Standby-Stromverbrauch ist sehr gering. Das Modell ist zudem kompakt gebaut und kann sowohl raumluftabhängig als auch raumluftunabhängig betrieben werden. Ein Warmwasserspeicher kann natürlich angeschlossen werden, ist im Lieferumfang aber nicht enthalten. Ein 3-Wege-Ventil sowie ein Sicherheitsventil sind aber bereits werksseitig montiert, was den Montageaufwand reduziert.

Das Bedienkonzept überzeugt ebenfalls, denn das große Display und die einfache Steuerung erleichtern das genaue Einstellen und justieren. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis dadurch sehr ordentlich.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch die gute Ausstattung und Funktionalität in Verbindung mit der hohen Effizienz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Effizienz: Mit einem Normnutzungsgrad von bis zu 110% sowie geringem Stromverbrauch im Standby und modulierbarer Hocheffizienzpumpe arbeitet das Gerät sehr effizient.

Bauweise: Das Modell ist kompakt gebaut und bereits mit Sicherheitsventil und 3-Wege-Ventil ausgestattet.

Bedienung: Die Bedienung ist komfortabel und unkompliziert.

 

Nachteile:

Kundenservice: Der Support von Wolf ist im Vergleich zu anderen Marken etwas schlechter, denn er ist nicht so  gut erreichbar und selten kulant.

Lieferumfang: Neben der Therme liegt kein weiteres Zubehör bei. Nicht nur ein gegebenenfalls benötigter Warmwasserspeicher, sondern auch das Montagezubehör muss separat gekauft werden.  

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5. Vaillant ecoTEC pure VCW 206/7-2 24 kW Kombitherme

 

Die Brennwerttherme von Vaillant überzeugt durch eine sehr effiziente Verbrennung dank der Multi-Sensorik und da es sich um eine Kombitherme handelt, können Sie neben der integrierten Warmwasserbereitung nach dem Durchlaufprinzip natürlich auch den Heizkreislauf speisen oder einen Warmwasserspeicher betreiben. Das Aqua-Power-Plus-System sorgt für eine um bis zu 21% erhöhte Warmwasserleistung, was in Verbindung mit dem Wirkungsgrad von bis zu 109% zu einer hohen Leistung und Effizienz beiträgt.

Sowohl die hocheffiziente Pumpe als auch die ordentliche Verarbeitung und die guten Sensoren für Wasserdruck und Volumenstrom konnten im Test überzeugen. Ein acht Liter großes Ausdehnungsgefäß ist bereits integriert und da die Komponenten wie die Wärmetauscher aus Edelstahl ordentlich verarbeitet sind, ist die Lebensdauer entsprechend hoch. Durch die eBUS-Schnittstelle können Sie entsprechende Bedienelemente nach Ihren Vorlieben anschließen und auch ein Umstellsatz auf Erdgas wird bereits mitgeliefert.

Insgesamt ist der Lieferumfang aber spätrlich, ein Warmwasserspeicher liegt hier noch nicht bei und die Verarbeitung des Gehäuses ist eher einfach gehalten. Dies in Verbindung mit der Tatsache, dass das Modell nicht mehr zu den neuesten am Markt gehört, sorgte insgesamt für einen Abzug für das grundsätzlich aber nach wie vor empfehlenswerte und zudem mit maximal 49 dB sehr leise Gerät von Vaillant.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch die solide Ausstattung und den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gut.

Kombitherme: Das Modell ist gut ausgestattet und als Kombitherme universell einsetzbar.

Effizienz: Es wird ein Wirkungsgrad von bis zu 109% erreicht.

Lautstärke: Die Therme arbeitet mit einer geringen Lautstärke von maximal 49 dB.

 

Nachteile:

Aktualität: Das Modell ist schon seit vielen Jahren auf dem Markt und daher nicht mehr ganz aktuell.

Lieferumfang: Wenn Sie einen Warmwasserspeicher benötigen, müssen Sie diesen separat zukaufen.

Verarbeitung: Optisch ist das Modell kein Highlight und insbesondere die Verarbeitung des Gehäuses ist relativ einfach gehalten.

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6. Buderus Logamax plus GB 172 24 kW Kombitherme

 

Die Brennwerttherme Logamax plus GB172 von Buderus hat sich als einer der Klassiker unter den Brennwertthermen über Jahre bewährt. In der Basisausstattung sind bereits alle benötigten Komponenten wie eine Umwälzpumpe, Sicherheits- und 3-Wege-Umschaltventil, Basiscontroller BC25 sowie eine 30W Boosterfunktion für Warmwasser enthalten und sie kann als Kombitherme natürlich auch einen Warmwasserspeicher speisen, der im Lieferumfang aber in der Basisversion noch nicht enthalten ist.

Die Umstellung auf Flüssiggas ist kein Problem, es lassen sich viele Altgeräte problemlos austauschen, denn die Therme ist mit vielen älteren Modellen kompatibel. Der Lieferumfang insgesamt ist zwar knapp bemessen und der Preis ist für die reine Therme recht stattlich, das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich dank solider Verarbeitung und sehr guter Ausstattung dennoch sehen lassen. Das Gerät arbeitet effizient, es wird ein Normnutzungsgrad von 109% erreicht und ein 12 l Ausdehnungsgefäß ist bereits verbaut.

Daneben sind auch ein Wasserducksensor, Manometer, automatischer Entlüfter und weitere Ausstattungsmerkmale wie eine integrierte Abgas-Rückstromsicherung vorhanden, so dass das Modell insgesamt hervorragend ausgestattet ist. Außerdem ist der Leistungsbereich mit 21 bis 100% bei höchster Effizienz sehr breit und die Verarbeitung überzeugt ebenfalls.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Trotz des höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich gut.

Bedienung: Das Modell lässt sich einfach bedienen und auch der Anschluss einer Smartphone-Steuerung ist kein Problem.

Effizienz: Der Leistungsbereich liegt zwischen 21 und 100, in dem das Gerät sehr effizient arbeitet.

Ausstattung: Dank sehr guter Ausstattung selbst in der Basisversion und der Kompatibilität mit vielen Altgeräten ist die Ausstattung sehr gut.

 

Nachteile:

Preis: Angesichts des knappen Lieferumfangs ist der Preis für die Therme bereits auf einem hohen Niveau.

Lieferumfang: Ein Warmwasserspeicher ist nicht im Lieferumfang enthalten, denn das Erhitzen erfolgt nach dem Durchlaufprinzip. Auch weiteres Zubehör wie Montage- und Anschlussmaterial ist nicht enthalten.  

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7. Junkers Cerapur ZSB 24-4 C 24 kW

 

Die Brennwerttherme von Junkers ist mit einem verbesserten Modulationsbereich von bis zu 1/8 ausgestattet, so dass sie sich auch mit geringer Auslastung effizient betreiben lässt. Das Modell ist zwar etwas einfacher verarbeitet und auch das Bedienkonzept überzeugt nicht restlos, denn trotz Bosch Heatronic 4i Steuergerät, ist es hier deutlich umständlicher, eine Smart Home Steuerung zu installieren.

Zwar ist der Lieferumfang nicht besonders gut, denn es liegt keinerlei Zubehör bei, die Ausstattung kann sich mit stufenloser Leistungsanpassung, Erd- und Flüssiggasbetrieb sowie der Möglichkeit, das Gerät auch im Freien zu betrieben, aber durchaus sehen lassen. Ein 12 Liter Ausdehnungsgefäß ist bereits integriert und auch die gute Hocheffizienzpumpe, der Schnellentlüfter sowie Manometer, Sicherheits- und Umsteuerungsventil überzeugten im Test.

Dies in Verbindung mit einer ordentlichen Verarbeitung, dem guten Steuergerät und dem Edelstahl-Vormischbrenner sorgen für eine lange Lebensdauer der Junkers Brennwerttherme. Eine Besonderheit ist zudem, dass das Modell auch problemlos für Niedertemperaturbetrieb und Fußbodenheizungen geeignet ist. Damit ist der Einsatzbereich sehr breit. Der Wirkungsgrad liegt mit 97,4% bei 30% Nennwärmeleistung aber unter dem von modernen Geräten.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis in Verbindung mit der guten Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Outdoor-fähig: Dank der ordentlichen Verarbeitung und dem soliden Gehäuse kann das Modell auch im Freien eingesetzt werden.

Ausstattung: Die Ausstattung ist insgesamt sehr ordentlich.

 

Nachteile:

Bedienung: Die Bedienung über das Klartextdisplay ist etwas umständlich.

Lieferumfang: Neben der Therme selbst ist kein weiteres Zubehör im Lieferumfang enthalten. Auch das Montagematerial muss separat erworben werden.

Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad liegt bei 30% Nennwärmeleistung nur bei 97,4%, was nicht ideal ist.

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Meistgestellte Fragen

 

Sollten Sie zum Thema Brennwertthermen weitere Fragen haben oder Informationen benötigen, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Einige der meistgestellten Fragen haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Frage 1: Was ist eine Brennwerttherme?

Eine Gasbrennwerttherme ist ein Heizgerät, das sich praktisch überall installieren lässt. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen ist eine Brennwerttherme recht günstig und zudem effizient, da der Wirkungsgrad im Bereich der Warmwasserbereitung bei über 100 (teilweise bis 110) Prozent liegen kann. Betrieben werden solche Thermen mit Flüssig- oder Erdgas und die Einsatzbereiche reichen vom Brauchwasser über die Heizungssteuerung bis hin zum Betrieb eines Warmwasserspeichers oder einer Fußbodenheizung.

 

Frage 2: Welche Vorlauftemperatur sollte eine Brennwerttherme erzeugen?

Dies hängt natürlich vom Einsatzbereich ab. Die meisten Brennwertthermen unterstützen Vorlauftemperaturen von bis zu 80°C, können aber natürlich auch auf 60°C, 50°C oder – zumindest viele – auch im Niedrigtemperaturbereich betrieben werden. Dies macht insbesondere Sinn, wenn Sie alte und große Heizkörper mit einer geringen Vorlauftemperatur effizienter machen möchten. Natürlich hängt die Vorlauftemperatur auch von der Außentemperatur ab. Mit entsprechenden Temperaturfühlern kann eine gute Regelung des Kessels die Heizkurve so regulieren, dass das Gerät stets effizient läuft.

 

Frage 3: Wie funktioniert eine Gas-Brennwerttherme?

Im Gegensatz zu anderen Heizsystemen wird die in den Abgasen enthaltene Restwärme nicht zum Schornstein abgegeben, sondern genutzt. Der heiße Wasserdampf wird mithilfe spezieller Wärmetauscher abgekühlt und die so freigesetzte Kondensationswärme kann dann genutzt werden.

 

Frage 4: Wie lange hält eine Brennwerttherme?

Die Lebensdauer einer Gastherme hängt natürlich vom Modell und der Verarbeitung der Komponenten ab. In der Regel liegt die Lebensdauer zwischen 15 und 20 Jahren. Damit eine solche Therme problemlos funktioniert, muss sie regelmäßig gewartet werden. Daher sollte man bei der Anschaffung einer Gastherme nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Ausstattung, den Wartungskomfort und die Verarbeitung achten.

Frage 5: Welche Leistung muss eine Brennwerttherme haben?

Die Heizleistung von Gasheizanlagen hängt natürlich von der Größe der zu beheizenden Wohnfläche bzw. dem Einsatzbereich ab. So benötigt eine Therme, die nur zum Erhitzen von Brauchwasser per Durchlauferhitzer verwendet wird, natürlich deutlich weniger Leistung als ein Modell, das für den kompletten Heizkreislauf genutzt wird.

Die Normwerte für die notwendige Heizleistung weichen je nach Gebäudetyp ab. So benötigen Sie zum Beheizen eines Neubaus nach aktueller Wärmeschutzverordnung nur zwischen 0,045 bis 0,06 kW/m², für einen Altbau ohne Wärmedämmung hingegen bis zu 0,12 kW/m². Möchten Sie eine Kombitherme nutzen, um zusätzlich zur Heizung auch die Warmwasseraufbereitung über sie durchzuführen, muss die Gesamt-Heizleistung natürlich höher sein. Beispielsweise entsteht für eine Person, die im Schnitt 50 Liter Wasser pro Tag mit einer Temperatur von 45°C verbraucht, ein zusätzlicher Verbrauch von etwa 0,25 kW Erdgas.

 

 

 

 

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