5 beste Ofenventilatoren 2020 im Test

Letztes Update: 05.12.20

 

Ofenventilatoren im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Wenn Sie einen Ofenventilator kaufen möchten, sollten Sie sich zuvor mit der Funktionsweise, den verschiedenen Bauarten und den wichtigsten Kaufkriterien für solche Geräte befassen. Dies kann jedoch recht zeitaufwändig sein. Falls Sie lieber schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, sind Sie hier richtig, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell 2500116 von VonHaus sehr empfehlen, denn er ist ordentlich verarbeitet, leise und verfügt über vier Flügel. Alternativ ist auch der Ecofan 812 von Caframo sehr zu empfehlen, denn er ist besonders langlebig, bietet eine hohe Luftumwälzung, reguliert sich selbst und bietet einen Überhitzungsschutz.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Ofenventilatoren

 

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen oder ein einfacher und günstiger Ofenventilator blind bestellt wird, sollten Sie sich ein wenig mit dem Thema befassen und die wichtigsten Kriterien kennen, auf die man achten sollte. Im Rahmen unserer Kaufberatung haben wir uns im Test zudem mit einer Vielzahl von verschiedenen Modellen befasst und die besten Ofenventilatoren 2020 abschließend für Sie zusammengefasst.  

Funktionsweise und Nutzen

Wenn Sie einen Kaminofen im Wohnzimmer haben, erfüllt er den Raum zwar mit Wärme, allerdings ist es direkt am Kamin sehr heiß und die Wärme wir insbesondere in großen Räumen nur unzureichend im gesamten Raum verteilt. Hier schaffen Ofenventilatoren Abhilfe, denn die warme Luft des Ofens wird besser umgewälzt und kann sich im gesamten Raum verteilen.

In der Regel arbeitet ein Ofenventilator ohne Strom, denn sie nutzen die Wärme des Kamins und wandeln sie in die benötigte Energie thermoelektrisch um, um die Rotorblätter zu drehen. Daher ist es wichtig, den Ofenventilator direkt auf einer geraden Fläche auf dem Holzofen oder dem Ofenrohr frei zu platzieren. Man findet am Markt darüber hinaus auch den einen oder anderen Ofenventilator für Ofenrohre, der dann nicht frei aufgestellt, sondern am Ofenrohr befestigt wird. Damit das zuverlässig funktioniert, sollten Sie die Temperatur kennen, die das Ofenrohr an Ihrem Ofen maximal erreicht.

Der größte Vorteil solcher Ventilatoren besteht darin, dass Sie keinen zusätzlichen Strom benötigen und daher Energie und Brennstoffe sparen, schließlich wird der Raum effizienter beheizt. Das Grundprinzip entspricht dabei dem eines klassischen Ventilators, denn es geht darum, Luft umzuwälzen. Durch die spezielle Anordnung der Rotorblätter des Ventilators wird über den sogenannten Seebeck-Effekt (auch Peltier Effekt genannt) erreicht, dass sich die Blätter drehen. Er beschreibt das Erzeugen von Spannung, wenn zwei Metalle verschiedene Temperaturen haben. Entsprechend ist das Thermoelement das wichtigste Bauteil des Ofenventilators. Dieses erwärmt sich beim Aufheizen des Ofens ebenfalls auf, so dass zwischen Unter- und Oberteil des Geräts eine Temperaturdifferenz entsteht. Diese ist verantwortlich für die Rotation des Ventilators.

Je nach Modell kann die Starttemperatur aber unterschiedlich sein, bei der sich der Ventilator zu drehen beginnt. So gibt es Modelle, die sich bereits ab einer Ofentemperatur von etwa 50°C zu drehen beginnen, andere werden erst ab einer Temperatur von etwa 85°C in Rotation versetzt. Dies sollten Sie beim Kauf unbedingt beachten.

Grundsätzlich sind Ofenventilatoren für Kaminöfen und Pelletöfen geeignet, um sie auf dem Ofen oder am Ofenrohr zu nutzen. Für Kachelöfen, Offene Kamine oder Heizkörper sind sie hingegen nicht geeignet, da entweder die Temperaturen zu gering sind oder die Wärme ohnehin schon in den kompletten Raum abgegeben wird.

 

Arten von Ofenventilatoren

Klassischerweise kommen Geräte zum Einsatz, die nach dem oben beschriebenen Peltier-Effekt arbeiten. Es gibt aber auch eine Alternative. Was beide Varianten unterscheidet, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

Ofenventilator mit Seebeck-Effekt:

Wie zuvor bereits beschrieben, arbeiten diese Modelle mit einem Thermoelement im Boden, das durch die Platzierung auf dem Ofen oder am Ofenrohr erhitzt wird. Dadurch entsteht eine Spannung. Diese Energie wird genutzt, um die Rotorblätter in Bewegung zu versetzen. Sie können also einen Ofenventilator ohne Strom betreiben, sie verteilen die Hitze gut und lassen sich leicht reinigen. Außerdem ist ein Ofenventilator leise im Betrieb und stört daher auch im Wohnzimmer nicht. Leider lassen sie sich nicht bei allen Ofenarten einsetzen und es wird in der Regel eine Temperatur von mindestens 50°C benötigt, was nicht alle Öfen hergeben.

Ofenventilator mit Stirlingmotor:

Solche Modelle arbeiten etwas anders, denn die Hitze wird hier mithilfe eines Arbeitsgases in Energie umgewandelt. Das im Ventilator befindliche Gas wird erhitzt und an den Motor abgeleitet, der sie wiederum an ein Schwungrad überträgt, das die Rotorblätter antreiben soll. Diese Bauweise ist wesentlich anfälliger gegen Staub und das Anlaufen funktioniert nicht ganz so zuverlässig, so dass man ihnen manchmal einen kleinen Anstoß geben muss. Außerdem sind sie am Markt nur selten zu finden, da sie häufiger neben den mechanischen Nachteilen auch noch etwas teurer sind, so dass sie für die meisten nicht in Frage kommen.

Weitere Kaufkriterien

Unsere Erfahrungen mit Ofenventilatoren haben einige Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen offenbart, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Worauf es sich besonders zu achten lohnt, können Sie der folgenden Übersicht nochmals entnehmen.

Betriebstemperatur

Das wohl wichtigste Kriterium ist die Betriebstemperatur. Gemeint ist damit die Mindesttemperatur, ab der die Rotorblätter sich zu drehen beginnen. In der Regel liegt diese zwischen 50 und 60°C, es gibt aber auch Modelle, die mindestens 85°C benötigen. Die Erfahrung mit einem Ofenventilator zeigt aber, dass die ideale Betriebstemperatur – unabhängig von der Mindesttemperatur – meist zwischen etwa 100 und 120°C liegt.

Anzahl Flügel bzw. Rotorblätter

Achten Sie auch darauf, wie viele Rotorblätter verbaut sind. Je größer der Raum und je höher die Decken sind, desto eher ist ein Ofenventilator sinnvoll, der mindestens 4 Rotorblätter hat.

Umwälzleistung

Die meisten Hersteller geben an, welche Raumgröße nicht überschritten werden sollte, damit der Ventilator noch eine ausreichend hohe Luftumwälzung erreichen kann. Entscheidend hierfür ist die Größe und Form der Rotorblätter sowie deren Rotationsgeschwindigkeit. Achten Sie daher immer auch auf den Durchmesser. Als Faustformel können Sie davon ausgehen, dass ein Modell mit einem  Flügeldurchmesser von 20 cm für einen Raum mit einer Größe von etwa 20m² ausreicht.

Hitzebeständigkeit und Überhitzungsschutz

Achten Sie beim  Kauf eines Kaminlüfters unbedingt darauf, dass er bis zu einer Temperatur von etwa 350°C hitzebeständig ist, wenn Sie ihn auf einem entsprechend heißen Kaminofen nutzen möchten. Wenn Sie unschlüssig sind, wie heiß Ihr Ofen wirklich werden kann, sollten Sie unbedingt auf einen Überhitzungsschutz achten, der meist in Form einer bi-metallischen Sicherheitsöffnung verbaut ist. Diese sorgt dafür, dass sich der Boden in der Mitte etwas anhebt, wenn eine bestimmte Temperatur überschritten wird.

Material

Ein Ofenventilator muss aus einem hitzebeständigen Metall bestehen. Meist kommt hier eloxiertes Aluminium oder Stahl zum Einsatz. Ein besonders günstiger Ofenventilator kann mitunter auch aus einem einfachen Metall bestehen, das sich im Laufe der Zeit durch die Hitze aber verformen kann. Dies ist nicht empfehlenswert.

 

 

5 beste Ofenventilatoren 2020 im Test

 

Im Test haben wir uns eine Vielzahl von verschiedenen Modellen angeschaut und die besten Ofenventilatoren des Jahres 2020 übersichtlich für Sie zusammengefasst. Im Testbericht haben wir die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Modellen zusammengefasst, damit Sie einen besseren Überblick über das Angebot bekommen und eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen können.

 

1. VonHaus 2500116 ab 50°C 4 Flügel

 

Als bester Ofenventilator und damit als Testsieger konnte sich das Modell von VonHaus durchsetzen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier besonders gut. Zwar ist der ideale Temperaturbereich mit etwa 140°C bis 240°C etwas eingeschränkt, dafür dreht er sich aber bereits ab einer Temperatur von etwa 50°C und durch die Größe von 22,5 x 19 x 9 cm ist die Umwälzleistung insgesamt ordentlich. Mitunter hat sich aber im Test gezeigt, dass er bei niedrigen Temperaturen unter etwa 80°C nur schwer selbst anläuft. Häufig muss ihm ein kleiner Schubs gegeben werden.

Strom benötigt er natürlich nicht und durch den Überhitzungsschutz wird dafür gesorgt, dass die Bodenplatte bei Erreichen einer zu hohen Temperatur leicht angehoben wird. Er reguliert seine Drehgeschwindigkeit selbst, ist langlebig und er lässt sich insgesamt leicht reinigen, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut ist. Insgesamt liegt die Umwälzleistung zwischen etwa 4,5 bis 5,1m³ pro Minute, was im Schnitt knapp 300m³ pro Stunde entspricht. Damit liegt er auf einem soliden Niveau. Im Betrieb selbst arbeitet er zudem sehr leise, stört also nicht.

Welche Vorteile und Nachteile das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis im Verhältnis zu Ausstattung und Leistung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: Er ist gut ausgestattet und verfügt über vier Rotorblätter sowie einen Überhitzungsschutz. Zudem bietet er eine Luftumwälzung von bis zu 300m³ pro Stunde.

Mindesttemperatur: Bereits ab einer Oberflächentemperatur von etwa 50°C kann er betrieben werden.

Lautstärke: Er arbeitet sehr leise und wird nicht als störend empfunden.

 

Nachteile:

Idealer Temperaturbereich: Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen etwa 140°C und 240°C, was etwas eingeschränkt ist.

Anlauf: Bei niedrigeren Temperaturen hat das Modell im Vergleich zu anderen Geräten hin und wieder Anlaufschwierigkeiten

Kaufen bei Amazon.de (€39.99)

 

 

 

2. Caframo EcoFan 812 ab 80°C 2 Flügel

 

Der EcoFan von Caframo gehört zu den bekanntesten Ofenventilatoren am Markt. Dies ist sicherlich auch berechtigt, denn er bietet durch seinen großen Durchmesser von 23,2 cm nicht nur eine sehr hohe Umwälzleistung von bis zu 300m³ Luft pro Stunde, sondern läuft auch sehr leise, da er nur mit zwei Rotorblättern arbeitet. Allerdings beginnt er dadurch auch erst ab etwa 80°C zuverlässig zu arbeiten.

Er ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet, kann zwischen einer Temperatur von 80°C und 400°C betrieben werden und ist sehr hochwertig verarbeitet, daher auch entsprechend langlebig. Der ideale Temperaturbereich liegt etwa zwischen 100°C und 350°C. Das in Kanada hergestellte Modell überzeugt durch eine insgesamt sehr solide Verarbeitung, eine einfache Reinigung und ein schickes Design. Im Vergleich zu manch anderem Modell ist allerdings auch der Preis deutlich höher, so dass er sicherlich nicht für jeden in Frage kommen wird.

Unterm Strich ist das 15 x 25 x 11 cm große Modell zwar kein günstiger aber ein sehr guter Ofenventilator, der nur wenige Nachteile hat. Die Übersicht der Stärken und Schwächen haben wir hier nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Design: Optisch macht der 2-Flügel-Ofenventilator einiges her.

Verarbeitung: Er ist sehr hochwertig verarbeitet und entsprechend langlebig.

Ausstattung: Dank Überhitzungsschutz und großen Rotorblättern ist er sehr gut ausgestattet und schafft daher bis zu 300m³ Luftumwälzung.

Lautstärke: Er arbeitet praktisch geräuschlos.

Temperaturbereich: Er kann bis zu einer Temperatur von 400°C betrieben werden und der effiziente Temperaturbereich ist mit etwa 100°C bis 350°C sehr breit.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt der Ventilator auf einem sehr hohen Niveau.

Mindesttemperatur: Unter etwa 80°C dreht sich der Ventilator nur sehr langsam.

Kaufen bei Amazon.de (€152)

 

 

 

3. Luckyda Ofenventilator ab 55°C 4 Flügel

 

Als günstiger Ofenventilator mit insgesamt gutem Funktionsumfang konnte uns auch das Modell von Luckyda auf ganzer Linie überzeugen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Im Vergleich zu manch anderem Modell ist die Umwälzleistung im niedrigen Temperaturbereich zwischen etwa 55°C und 100°C zwar sehr gering, denn die optimale Temperatur liegt etwa zwischen 160°C und 250°C, die maximale Umwälzleistung ist mit 390m³ pro Stunde aber sehr ordentlich.

Er ist insgesamt solide verarbeitet, läuft leise und verfügt über einen Überhitzungsschutz in der Bodenplatte, so dass sich diese bei Überschreiten der maximalen Betriebstemperatur von etwa 350°C ein kleines Stück anhebt.

Da er aus eloxiertem Aluminium besteht, ist er langlebig und arbeitet zuverlässig. Leider liegt dem Modell aber keine deutschsprachige Anleitung bei und die Angaben sind in US-amerikanischen Maßeinheiten, was sicherlich nicht ideal ist. Dennoch überzeugt das 21 x 12,5 x 21 cm große Modell insgesamt und bietet nur wenige Schwächen.

Welche Vorteile und Nachteile das Gerät in sich vereint, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Er ist hochwertig verarbeitet und langlebig.

Ausstattung: Er verfügt über einen Überhitzungsschutz, ist mit vier Rotorblättern ausgestattet und schafft eine maximale Luftumwälzung von bis zu 390m³ im idealen Temperaturbereich.

Lautstärke: Er arbeitet praktisch geräuschlos.

Preis: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den recht günstigen Preis insgesamt sehr gut.

 

Nachteile:

Anleitung: Leider lag im Test keine deutsche Anleitung vor.

Umwälzleistung bei geringer Temperatur: Erst ab etwa 160°C kommt das Modell ordentlich in Fahrt.  

Temperaturbereich: Der optimale Temperaturbereich liegt zwischen etwa 160°C und 250°C, was ein recht enger Bereich ist.

Kaufen bei Amazon.de (€32.59)

 

 

 

4. Aobosi 2019 Modell ab 60°C 4 Flügel

 

Bei dem Modell von Aobosi handelt es sich um einen ordentlich verarbeiteten Ofenventilator mit vier Rotorblättern, der ein entsprechend gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Er erreicht eine maximale Luftumwälzung von 300m³, wenn er im optimalen Temperaturbereich zwischen etwa 150°C und 250°C betrieben wird. Leider greift ab etwa 250°C schon der Überhitzungsschutz, was die  Platzierung am Ofen erschwert. Darüber hinaus kann er sich zwar schon ab etwa 60°C selbst drehen, muss unter 100°C aber praktisch immer mit einem kleinen Schubs manuell angetrieben werden. Die Umwälzleistung ist in diesem Bereich zudem sehr gering.

Da er aber ordentlich verarbeitet ist, über einen Überhitzungsschutz verfügt und praktisch geräuschlos läuft, ist er dennoch sehr empfehlenswert. Insbesondere lohnt sich der Kauf für alle, die bei ihrem Ofen eine Oberflächentemperatur zwischen 150°C und 250°C haben.

Falls Sie noch unschlüssig sind, ob sich der Kauf für Sie lohnt, kann Ihnen die folgende Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen sicher bei Ihrer Entscheidung helfen.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Der Ofenventilator ist hochwertig verarbeitet und langlebig.

Ausstattung: Er ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet, arbeitet mit vier großen Rotorblättern und erreicht eine Luftumwälzung von bis zu 300m³ im idealen Temperaturbereich.

Lautstärke: Im Betrieb ist er kaum zu hören.

Preis: Er ist recht günstig, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

 

Nachteile:

Maximaltemperatur: Bereits ab etwa 250°C hebt der Überhitzungsschutz die Bodenplatte leicht an.

Anlauf: Bei Temperaturen unter 100°C muss er per Hand selbst angestoßen werden.

Idealer Temperaturbereich: Erst ab etwa 150°C erreicht er eine solide Umwälzleistung, bei 250°C greift dann aber schon wieder der Überhitzungsschutz.

Zu Amazon

 

 

 

5. Tomersun Fireplace Fan ab 55°C 3 Flügel

 

Auch das Modell von Tomersun konnte uns im Test überzeugen, denn der Ventilator ist günstig und beginnt bereits ab etwa 55°C von alleine zu laufen. Ein manuelles Anstoßen ist nicht nötig. Die Umwälzleistung ist hier allerdings natürlich noch sehr gering. Optimal läuft er erst ab einer Temperatur von etwa 100°C.

Ein Überhitzungsschutz ist vorhanden und er kann bis zu einer Temperatur von etwa 350°C betrieben werden, bevor der Schutzmechanismus in der Bodenplatte greift. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut, was dem günstigen Preis geschuldet ist. Durch die drei Rotorblätter, die nicht ganz optimal geformt sind, ist die Umwälzleistung insgesamt aber eingeschränkt und im hohen Drehzahlbereich ist er deutlich hörbar, was sicherlich nicht für jeden ideal ist.

Welche Stärken und Schwächen das günstige Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis: Preislich liegt der Ventilator im absoluten Einstiegsbereich, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist solide, was das Modell sehr langlebig macht.

Ausstattung: Er dreht sich bereits ab etwa 55°C, ein Überhitzungsschutz ist in der Bodenplatte vorhanden und er kann bis 350°C betrieben werden.

 

Nachteile:

Umwälzleistung: Im Vergleich zu manch anderem Modell ist die Umwälzleistung geringer.

Lautstärke: Er ist etwas lauter, da er nicht immer ganz rund läuft.

Effizienter Temperaturbereich: Erst ab etwa 100°C tritt ein spürbarer Effekt ein.

Kaufen bei Amazon.de (€27.99)

 

 

 

Häufig gestellte Fragen

 

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Thema Ofenventilatoren haben, kann Ihnen unser FAQ-Bereich vielleicht weiterhelfen. Falls Sie darüber hinaus Informationen benötigen oder Fragen haben, können Sie uns natürlich jederzeit kontaktieren.


Frage 1: Wie funktioniert ein Ofenventilator?

Nahezu alle aktuellen Ofenventilatoren arbeiten mit einem thermoelektrischen Modul im Sockel. Dieses sorgt durch den Temperaturunterschied zwischen Ober- und Unterteil für den Aufbau einer elektrischen Spannung, die ausreicht, um die Rotorblätter anzutreiben. Dadurch kann die Wärme am Kamin besser im Raum verteilt werden. So lassen sich Brennstoffe des Kamin- oder Pelletofens einsparen und effizienter heizen. Wichtig ist aber, dass der Sockel des Ventilators vollständig auf einem heißen Element des Ofens platziert werden kann. Ein Stromanschluss ist nicht erforderlich.

 

Frage 2: Ofenventilator – bringt das was?

Je nach Modell kann das Heizen deutlich effizienter werden, da die Luft im Raum besser umgewälzt wird. Je kleiner der Raum, desto stärker der Effekt. Laut Messungen kann eine realistische Brennstoff-Einsparung von bis zu 20% erreicht werden, wobei dies nur unter Idealbedingungen erreicht werden kann. Dennoch bringen die meisten Modelle auf jeden Fall einen positiven Effekt, so dass sie sich im Laufe der Zeit amortisieren. Wunder sollte man aber dennoch nicht erwarten, denn da die Geräte thermoelektrisch und ohne Strom arbeiten, ist die Umwälzleistung je nach Temperaturbereich überschaubar. Einen deutlich spürbaren, warmen Luftstrom sollte man daher nicht erwarten.

 

Frage 3: Wie muss ich einen Ofenventilator aufstellen?

Wichtig ist eigentlich nur, dass die Bodenplatte des Ventilators plan auf dem Ofen aufsitzt. Dies muss an einer Stelle sein, an der der Ofen möglichst die maximale Oberflächentemperatur erreicht, denn die meisten Modelle sind zwischen einem Temperaturbereich zwischen etwa 100°C und 300°C am effizientesten. Wird nur das Ofenrohr heiß und der Kaminofen selbst ist gedämmt, müssen Sie sich für ein spezielles Modell entscheiden, das am Ofenrohr befestigt oder aufgestellt werden kann.

Frage 4: Für welche Öfen ist ein Ofenventilator geeignet?

Grundsätzlich können Sie einen Ofenventilator bei Kaminöfen und Pelletöfen nutzen, sofern sie eine flache Auflagefläche haben, an der die nötige Betriebstemperatur erreicht wird. Für den Einsatz an Kachelöfen, offenen Kaminen oder Heizkörpern ist ein solches Gerät aber nicht geeignet.

 

 

Subscribe
Notify of
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments