5 beste Ölradiatoren 2020 im Test

Letztes Update: 25.10.20

 

Ölradiatoren im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Den besten Ölradiator zu finden, ist nicht so einfach, denn die Auswahl an Modellen ist sehr groß und vor einem Preisvergleich sollten Sie sich insbesondere mit der Heizleitung, der Ausstattung und der Bauart befassen. Falls Ihnen dies jedoch zu zeitaufwändig ist, sind Sie hier richtig, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen den Ölradiator von Pro Breeze sehr empfehlen, denn das Modell ist leistungsstark, gut ausgestattet und überzeugt durch eine komfortable Bedienung. Alternativ ist auch der Radiator RA 5520 von AEG sehr zu empfehlen, denn er ist kompakt gebaut, ordentlich verarbeitet und überzeugt durch einen günstigen Preis.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Ölradiatoren

 

Unsere Empfehlung lautet, sich ein wenig intensiver mit dem Thema Ölradiatoren zu befassen, bevor Sie ein Modell kaufen; Denn Sie sollten nicht nur die Vor- und Nachteile sowie Einsatzbereiche der Geräte kennen, sondern es lohnt auch ein Blick auf die Ausstattung und natürlich die Heizleistung. Je besser Sie sich auskennen, desto schneller können Sie das Angebot eingrenzen und entscheiden, ob auch ein günstiger Ölradiator für Ihre Zwecke in Frage kommt. Um Ihnen die Kaufentscheidung zusätzlich zu erleichtern, haben wir uns im Test eine Reihe von Modellen genauer angeschaut und die besten Ölradiatoren 2020 in unserem abschließenden Testbericht für Sie zusammengefasst.

Vor- und Nachteile von Ölradiatoren

Wir empfehlen, Ölradiatoren als alleinige Heizung nur in kleinen Räumen und auch nur vorübergehend zu verwenden. Ein Raum lässt sich schnell aufheizen und insbesondere in Nebenräumen wie Garage oder Hobbyraum kann man sich dadurch einen Anschluss an die Zentralheizung sparen. Auch für Wintergärten oder Abstellräume kann ein Elektro Ölradiator eine gute Alternative zum klassischen Heizkörper sein. Insbesondere wenn der Ölradiator klein und kompakt gebaut ist, lässt er sich auch sehr gut in mehreren Räumen einsetzen, da er entsprechend mobil ist. Rollen erleichtern das Verschieben zusätzlich.

Im Vergleich zu anderen Heizmethoden arbeiten die meisten Radiatoren geräuschlos, so dass sie auch für den Einsatz im Büro oder sogar Schlafzimmer grundsätzlich geeignet sind. Ein Ölradiator mit Gebläse kann die Heizleistung verbessern, allerdings müssen Sie dann auch mit einer entsprechenden Geräuschentwicklung leben. Ölradiatoren haben zudem im Vergleich zu anderen Radiatoren den Vorteil, dass die Wärme auch nach dem Ausschalten noch lange gehalten wird, was Energie spart.

Je größer der Raum jedoch ist und je häufiger Sie den Raum mit dem Radiator beheizen möchten, desto eher kann es unwirtschaftlicher sein als andere Lösungen. Das Aufheizen dauert in einem großen Raum zudem recht lange, so dass der Stromverbrauch in die Höhe schießt. Entsprechend ist es nicht empfehlenswert, einen großen Raum alleine mit einem Ölradiator zu beheizen. Beachten Sie zudem, dass Ölradiatoren insbesondere zu Beginn häufig einen typischen Geruch verströmen, der einige Menschen stören kann. Außerdem ist es üblich, dass Ölradiatoren im Betrieb hin und wieder ein knackendes Geräusch von sich geben. Gänzlich geräuschlos sind sie also nicht.

 

Heizleistung

Wenn Sie einen Raum komplett aufheizen möchten, muss die Heizleistung des Radiators zur Raumgröße passen, denn im Gegensatz zu Infrarotheizungen oder Heizstrahlern sind Ölradiatoren nicht zum punktuellen Heizen gedacht, sondern zum Aufheizen eines kompletten Raumes.

Als Faustformel können Sie davon ausgehen, dass die Leistung in Watt mindestens dem 50-fachen Volumen des Raumes in Kubikmetern (m³) entsprechen sollte. Je Kubikmeter Raumvolumen benötigen Sie also eine Heizleistung von 50 Watt. Bei einem Raum mit einer Größe von 15 m² und einer Deckenhöhe von 2,50 Metern benötigen Sie entsprechend ein Gerät, dass eine Leistung von mindestens 1.875 Watt bereitstellt (15m² * 2,50m * 50 = 1.875).

Die meisten Modelle am Markt arbeiten mit einer Leistung zwischen etwa 500 und 2.000 Watt. Lassen Sie einen Ölradiator mit 2.000 Watt allerdings dauerhaft laufen, geht dies schnell ins Geld. Achten Sie daher unbedingt auch darauf, dass Sie einen Ölradiator mit Thermostat auswählen, der sich bei Erreichen der eingestellten Temperatur automatisch abschaltet. Dadurch verringern Sie zudem die Überhitzungsgefahr und ein Überhitzen des Raumes. Zusätzlich sparen Sie natürlich bares Geld, wenn das Gerät nicht durchgehend läuft.

Zusatzausstattung

Neben der Leistung gibt es weitere Kriterien, die beim Kauf eine Rolle spielen können. So sollte ein Ölradiator natürlich ordentlich verarbeitet sein, sich einfach bedienen und verschieben lassen und über einige Zusatzfunktionen verfügen.

Gängige Funktionen sind beispielsweise ein Frostschutz, so dass Sie das Gerät auch im Winter in Räumen einsetzen können, die über keinen Heizkörper aber vielleicht Wasserrohre verfügen. Dies verhindert ein Einfrieren der Rohre. Außerdem sollte sich das Gerät problemlos in der Leistung regulieren lassen. Die meisten Radiatoren haben unterschiedliche Leistungsstufen, so dass Sie die Heizleistung an die Raumgröße und den Bedarf anpassen können. Manche Hersteller bieten über die Steuerung am Gerät zudem die Möglichkeit, den Radiator per Fernbedienung zu steuern.

Wie bereits erwähnt, sollte ein Thermostat ebenfalls nicht fehlen und Sie können beim Kauf zudem auf das Gewicht achten, denn je leichter, kompakter und mobiler er ist, desto einfacher kann er in verschiedenen Räumen eingesetzt werden. Ein schwerer Radiator sollte unbedingt mit Rollen zum Schieben ausgestattet sein. Ein ebenfalls empfehlenswertes Feature ist ein Überhitzungsschutz, der verhindert, dass das Gerät einen Defekt erleidet, wenn es zu heiß wird. Außerdem kann ein solcher die Verbrennungsgefahr reduzieren.

Um die Heizwirkung zusätzlich zu verbessern, kann zudem ein Radiator mit Gebläse empfehlenswert sein. Viele machen aber auch die Erfahrung gemacht, dass ein Radiator mit einem Ventilator ergänzt dazu beiträgt, die Wärme besser im Raum zu verteilen. Ein integriertes Gebläse ist also nicht zwingend erforderlich, insbesondere, da es zusätzlich zu einer Geräuschentwicklung führt.

 

5 beste Ölradiatoren 2020 im Test

 

Welche Ölradiatoren sich als Testsieger durchsetzen konnten, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. So finden Sie mit Sicherheit auch für Ihren persönlichen Einsatzbereich ein empfehlenswertes Modell.

 

1. Pro Breeze 8 Rippen 2000 W

 

Als bester Ölradiator konnte uns das Modell mit 8 Rippen von Pro Breeze überzeugen. Er arbeitet mit einer ordentlichen Leistung von 2.000 Watt, die in drei Stufen (800, 1200, 2000 W) regulierbar ist und durch die große Oberfläche der acht Heizrippen wird die Wärme gut im Raum verteilt. Die Wärmezirkulation ist durch den Kamineffekt des Radiators insgesamt sehr gut, was für eine schnellere Wärmeverteilung sorgt. Er wird durch die spezielle Bauweise erzeugt, denn der Radiator zieht gezielt kalte Luft von unten an und gibt nach oben hin warme Luft ab.

Die Bedienung ist komfortabel, denn die Drehregler sind gut sichtbar und selbsterklärend, eine Zeitschaltuhr ist bereits integriert und dank der Rollen lässt sich der Radiator problemlos verschieben. Natürlich ist auch ein Thermostat vorhanden und er ist zudem gegen Kippen und Überhitzen geschützt, so dass er sich sicher betreiben lässt. Unterm Strich ist er im Verhältnis zur Leistung mit einer Größe von 26 x 48 x 67 cm recht kompakt gebaut, vollständig vormontiert und er bietet zudem eine praktische Kabelführung für das 1,5 Meter lange Kabel. Das Gesamtgewicht liegt bei dem Modell bei nur 13,5 Kilogramm. Für Räume mit einer Größe von bis zu 25² ist das Gerät hervorragend geeignet und auch das Design kann durchaus überzeugen.

Nachteilig wirkte sich im Test lediglich aus, dass er im Betrieb recht häufig knackt, was für einen Ölradiator aber grundsätzlich nicht untypisch ist. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Modells trotz des etwas höheren Preises sehr gut.

 

Vorteile:         

Ausstattung: Durch die gute Regelung, die Rollen sowie Thermostat und Zeitschaltuhr ist das Modell sehr gut ausgestattet.

Heizleistung: Das Modell verfügt über drei Heizstufen und leistet maximal 2.000 Watt, was für Räume mit einer Größe von bis zu 25m² ausreicht. Durch den Kamineffekt verteilt sich die Wärme zudem sehr gut.

Bauweise: Der Radiator ist kompakt gebaut und lässt sich leicht verschieben.

Schutzfunktionen: Das Modell schaltet sich bei Überhitzung und beim Umkippen automatisch ab.

Preis-Leistung: Die Ausstattung im Verhältnis zum Preis ist ordentlich, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

 

Nachteile:

Knacken: Im Betrieb knackt er recht häufig, hier arbeiten manche anderen Modelle etwas leiser.

Preis: Preislich liegt der Radiator bereits auf einem etwas höheren Niveau.

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2. AEG RA 5520 7 Rippen 1500 W

 

Der Ölradiator mit sieben Rippen von AEG arbeitet sehr sparsam und überzeugt durch einen günstigen Preis bei gleichzeitig ordentlicher Ausstattung. Über sieben Heizrippen wird die Wärme gut abgegeben und die Leistung ist in drei Stufen (600, 900 und 1.500 Watt) regulierbar. Das integrierte Thermostat funktioniert zuverlässig und die Bedienung ist unkompliziert und selbsterklärend.

Mit einem Gewicht von nur neun Kilogramm bei einer Größe von 37,5 x 64 x 24,5 cm ist der Radiator kompakt und handlich und kann durch die Rollen zudem problemlos verschoben werden. Eine Kabelaufwickelung ist ebenfalls vorhanden, was für den Transport und das Verstauen sehr praktisch ist. Der gute Überhitzungsschutz reduziert das Brandrisiko, einen Kippschutz oder ein Frostschutz-Programm gibt es jedoch nicht.

Zu Beginn riecht der Radiator relativ stark, er verfliegt aber nach einer Weile, so dass er auch im Wohnraum nach einiger Laufzeit gut genutzt werden kann. In Räumen mit einer Größe von bis zu 15m² kann er als alleiniger Heizkörper genutzt werden und durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis entsprechend sehr gut. Welche Vor- und Nachteile das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Thermostat: Ein Thermostat ist integriert, so dass sich das Gerät bei Erreichen der Wunschtemperatur abschaltet.

Regulierung: Die Leistung kann in drei Stufen auf 600, 900 oder 1.500 Watt eingestellt werden.

Bauweise: Der Radiator ist kompakt gebaut, leicht und entsprechend leicht zu verschieben.

Überhitzungsschutz: Wenn eine Überhitzung droht, schaltet das Gerät automatisch ab.

Preis-Leistung: Im Verhältnis zur Ausstattung und Heizleistung ist das Modell sehr günstig.

 

Nachteile:

Geruch: Insbesondere im Neuzustand ist die Geruchsbelästigung relativ hoch und es dauert eine Weile, bis der Geruch verfliegt.

Nur für kleine Räume: Das Modell ist für Räume mit einer Größe von bis zu 15m² konzipiert.

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3. Einhell MR 1125/2 11 Rippen 2500 W

 

Der Ölradiator von Einhell überzeugt durch eine sehr gute Leistung von 2.500 Watt in Verbindung mit einer kompakten Bauweise und einer guten Mobilität dank Drehrollen und Griff. Er ist mit elf Heizrippen ausgestattet und Sie können die Leistung in drei Stufen (1.000, 1.500 und 2.500 W) regulieren. Damit ist das Gerät auch für größere Räume durchaus gut geeignet. Insgesamt wiegt das Modell nur rund 10 Kilogramm und misst etwa 50 x 24 x 56 cm.

Dadurch lässt es sich sehr einfach transportieren. Ein Kippschutz ist ebenso vorhanden wie ein Überhitzungsschutz, so dass der Betrieb sehr sicher ist. Dies in Verbindung mit dem günstigen Preis sorgt für ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Negativ wirkte sich im Test jedoch der Umstand aus, dass die volle Leistung von 2.500 Watt praktisch nicht erreicht werden kann, da der Radiator dann zu schnell aufheizt und der Überhitzungsschutz greift. Wer die volle Leistung ausnutzen möchte, sollte daher eher zu einem anderen Modell greifen. Die hohe Leistung trägt jedoch auch dazu bei, dass auf niedrigeren Stufen eine schnelle Aufheizzeit erreicht wird.

Die Verarbeitung und Materialbeschaffenheit ist zwar nicht ideal, reicht für die meisten Anforderungen aber durchaus aus. Insbesondere, wer nur hin und wieder einen Radiator einsetzen möchte und ein günstiges Modell mit guter Ausstattung sucht, wird hier fündig. Er ist zudem standfest, verfügt über eine Kabelaufwickelung, natürlich ein Thermostat und er lässt sich einfach bedienen. Auf eine Frostschutzfunktion müssen Sie aber verzichten.

 

Vorteile:         

Leistung: Das Gerät heizt schnell auf und arbeitet mit einer Maximalleistung von 2.500 Watt.

Regelung: Sie können den Radiator auf 1.000, 1.500 oder 2.500 Watt betreiben.

Drehbare Rollen: Das Verschieben ist dank der Drehrollen, Griff und geringem Gewicht sehr einfach.

Schutzfunktionen: Der Heizkörper verfügt über einen Überhitzungsschutz und einen Kippschutz.

Bauweise: Das Modell ist sehr kompakt gebaut und zudem leicht.

Preis-Leistung: Im Verhältnis zu Leistung und Ausstattung ist das Modell sehr günstig.

 

Nachteile:

2.500 Watt nicht voll nutzbar: Bei längerer Laufzeit mit voller Leistung greift der Überhitzungsschutz zu schnell.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist recht einfach gehalten und auch das Design in Grau wird nicht jedem zusagen.

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4. De’Longhi TRRS1225 12 Rippen 2500 W

 

Bei dem Radiator von De’Longhi handelt es sich um ein 2.500 Watt starkes Modell, mit dem sich auch Räume mit einer Größe von bis zu 30m² gut beheizen lassen. Dies liegt neben der starken Leistung auch an den insgesamt 12 Rippen, die für eine gute Wärmeverteilung sorgen. Die Leistung kann in drei Stufen eingestellt werden (1.100, 2.000 und 2.500 Watt) und die Bedienung ist komfortabel und selbsterklärend. Eine Kabelaufwickelung ist ebenso vorhanden wie ein Thermostat und auch auf Sicherheit müssen Sie nicht verzichten, denn eine automatische Abschaltfunktion bei Überhitzung ist vorhanden.

Die Oberfläche der Rippen ist besonders groß, was das Modell sehr effizient macht. Auch optisch konnte es im Test überzeugen und mit einem Gewicht von nur etwa 10 Kilogramm bei einer Größe von etwa 28 x 60 x 65 cm ist es leicht und kompakt gebaut. Durch die Rollen lässt es sich gut verschieben und der Preis ist insgesamt sehr fair, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ausfällt.

Leider sind im Betrieb recht häufig laute glucksende und knackende Geräusche zu hören, was sicherlich einige stört. Außerdem hält der typische Ölradiatorgeruch durch die vielen dünnen Heizrippen sehr lange an, was sicherlich für viele Einsatzbereiche ein Ausschlusskriterium ist.

 

Vorteile:         

Thermostat: Ein Thermostat ist vorhanden.

Regulierung: Die Leistung kann in drei Stufen frei eingestellt werden (1.100, 2.000 und 2.500 Watt).

Bauweise: Der Radiator ist trotz hoher Leistung kompakt gebaut und sehr leicht.

Heizleistung: Durch die viele Rippen und die hohe Leistung kann er auch in größeren Räumen genutzt werden.

Überhitzungsschutz: Überhitzen kann das Gerät nicht, denn ein Schutzschalter greift ein.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

 

Nachteile:

Geruch: Der für Ölradiatoren typische Geruch hält bei dem Modell lange an.

Lautstärke: Er verursacht relativ laute Glucks- und Knack-Geräusche.

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5. Deuba 103514 11 Rippen 2500 W + Lüfter

 

Wenn Sie einen Ölradiator mit Lüfter suchen, sollten Sie sich das Modell von Deuba anschauen. Sie können zwischen verschiedenen Varianten mit 11 oder 13 Rippen bzw. mit und ohne Lüfter wählen. Insbesondere das Modell mit 11 Rippen, 2.500 Watt Leistung und Lüfter konnte im Test überzeugen, denn Heizleistung und Ausstattung sind im Verhältnis zum Preis hervorragend.

Das Gerät verfügt über drei Heizstufen (1.000, 1.400 und 2.500 Watt), lässt sich einfach bedienen und ist zudem mit einem Thermostat, einer Zeitschaltuhr und einer Kabelaufwickelung ausgestattet. Darüber hinaus lässt sich das nur 50 x 24 x 61 cm große und 12 kg leichte Gerät sehr einfach verschieben. Ein Überhitzungsschutz ist vorhanden, die Temperaturvorwahl am Thermostat ist stufenlos und die Gebläsefunktion kann separat ein- und ausgeschaltet werden.

Leider dauert es sehr lange, bis das Modell auf Temperatur kommt und der Überhitzungsschutz greift auf der höchsten Stufe recht schnell, was das Aufwärmen großer Räume praktisch unmöglich macht. Außerdem ist die Elektronik etwas anfälliger gegen Defekte, als es bei anderen Modellen der Fall ist. Dies führte im Test zu einem Abzug in der Gesamtwertung bei dem ansonsten empfehlenswerten, leistungsstarken und recht günstigen Modell.

 

Vorteile:         

Ausstattung: Ein Thermostat mit stufenloser Temperaturauswahl ist ebenso vorhanden wie eine Zeitschaltuhr und eine Kabelaufwickeltung.

Regulierung: Die Leistung kann auf 1.000, 1.400 oder 2.500 Watt eingestellt werden.

Bauweise: Der Ölradiator ist trotz der hohen Leistung sehr kompakt und leicht gebaut.

Überhitzungsschutz: Dank Überhitzungsschutz ist die Nutzung stets sicher.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Elektronik: Die Elektronik ist etwas anfälliger gegen Defekte.

Volle Leistung nicht ausnutzbar: Bei voller Leistung überhitzt das Gerät relativ schnell und schaltet dann ab.

Aufheizzeit: Bis der Radiator heiß ist, dauert es eine ganze Weile.

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Meistgestellte Fragen

 

Frage 1: Wie funktioniert ein Ölradiator?

Ein Ölradiator wird an der Steckdose betriben. Er ist mit Thermoöl befüllt, das elektrisch erhitzt wird und die Wärme gut speichert, da das Potenzial zur Wärmespeicherung bei Öl deutlich höher ist als beispielsweise bei Wasser. Über die Heizrippen wird die Wärme geräuschlos abgegeben. Elektrische Ölradiatoren sind meist mit einer Stufenregelung, einem Thermostat und gegebenenfalls weiteren Funktionen ausgestattet.

Frage 2: Was ist besser: Wärmewellenheizung oder Ölradiator?

Das hängt von den Anforderungen vor Ort ab. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Wenn Sie beispielsweise einen kleinen Raum schnell aufheizen möchten, werden Sie wahrscheinlich mit einer Infrarotheizung bzw. einer Wärmewellenheizung besser bedient sein. Wenn Sie aber einen etwas größeren Raum dauerhaft beheizen möchten (z.B. Werkstatt, Hobbyraum oder den Wintergarten), dann ist der Ölradiator die bessere Wahl.

 

Frage 3: Welche Größe ist für einen Ölradiator ideal?

Die Größe ist nicht entscheidend. Vielmehr sollten Sie je nach Einsatzort auf die Heizleistung in Watt und die Effizienz achten. Als Faustformel können Sie davon ausgehen, dass Sie je Kubikmeter Raumvolumen etwa 50 Watt Heizleistung benötigen. In einem 15m² großen Raum mit einer Deckenhöhe von 2,50 Metern sollte der Ölradiator daher mindestens eine Leistung von 1.875 Watt haben.

 

Frage 4: Wie heiß wird ein Ölradiator?

Dies hängt von der Leistung und der Bauart ab. Einige Ölradiatoren können an der Oberfläche über 100°C erreichen. Daher besteht Verbrennungs- und Brandgefahr! Achten Sie unbedingt darauf, ein Modell mit individueller Leistungsregulierung und einem Überhitzungsschutz zu kaufen, um diese Gefahren zu reduzieren und den Radiator an Ihren Bedarf anpassen zu können.

Frage 5: Was ist günstiger: Ölradiator oder Infrarotheizung?

Sowohl im Einstandspreis als auch in den laufenden Kosten ähneln sich Infrarotheizung und Ölradiator. Welche Art von Heizkörper sich eher rechnet, hängt vom zu beheizenden Raum ab. Überall dort, wo Sie nur punktuell Wärme erzeugen oder sehr kleine Räume schnell aufheizen möchten, sind Infrarotheizungen üblicherweise effizienter und günstiger. Um größere Räume dauerhaft zu beheizen, kommen Sie mit nur einer Infrarotheizung üblicherweise nicht aus, mit einem  leistungsstarken Ölradiator hingegen schon. Daher ist für solche Fälle häufig ein Radiator günstiger. Bei dauerhaftem Heizen kann aber trotz hohem Einstandspreis die Infrarotheizung effizienter bzw. wirtschaftlicher sein.

 

 

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