11 beste Kaminofen 2020 im Test

Letztes Update: 05.12.20

 

Kaminöfen im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Welcher Ofen als bester Kaminofen für Ihre Zwecke in Frage kommt, hängt natürlich von vielen verschiedenen Kriterien ab. Unsere Empfehlung lautet, sich zunächst mit den Brennstoffen und der Art des Ofens zu befassen, bevor Sie einen Preisvergleich durchführen und sich mit Kriterien wie der Ausstattung und Verarbeitung befassen. Sollten Sie aber nur wenig Zeit haben, sich mit allen Einzelheiten zu befassen und einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen wollen, können Sie alternativ unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell Texas von Justus als klassischen Schwedenofen sehr empfehlen, denn er überzeugt durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis in Verbindung mit einer guten Leistung und einem hohen Wirkungsgrad. Alternativ ist als Elektrokamin auch das Modell EF223A-MT223A von Richen sehr empfehlenswert, denn er ist sehr schick designt, arbeitet mit einer hohen Leistung und überzeugt durch einen schicken 3D-Flammeneffekt, der zusätzlich dimmbar ist.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Kaminöfen

 

Das Angebot an Kaminöfen, Schwedenöfen, Brennöfen oder auch Elektrokaminen und Pelletöfen ist riesig. Da fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen. Unsere Empfehlung lautet, sich vorab etwas intensiver mit dem Thema zu befassen, damit Sie keine Fehlentscheidung treffen. Bevor wir Ihnen unsere besten Modelle vorstellen, die wir für Sie ermittelt haben, möchten wir Ihnen daher einen kurzen Überblick über die wichtigsten kaufrelevanten Kriterien geben, die Sie beachten sollten, wenn Sie bisher noch keine Erfahrung mit einem Kaminofen hatten.

Arten von Kaminöfen und Brennstoffe

Man unterscheidet bei Kaminöfen in der Regel zwischen drei verschiedenen Bauarten:

* klassischer Kaminofen

* Pelletofen

* Dauerbrandofen bzw. Kohleofen

Die Unterschiede liegen jeweils in der Ausrichtung auf das jeweilige Brennmaterial. Der klassische Schwedenofen, wie der Holzofen auch genannt wird, wird mit Holz befeuert. Während des Brennens muss eine permanente Luftzufuhr gewährleistet sein. Diese kann automatisch oder manuell von außen (Frischluftzufuhr) oder von innen erfolgen. Man braucht Lagerfläche für das Holz und es gibt kaum eine Möglichkeit der schnellen Temperaturregulierung. Im Vergleich zu anderen Ofenmodellen sind klassische Modelle bereits für kleines Geld zu bekommen.

Pelletöfen werden mit Holzpellets befeuert. In der Brennmulde werden sie über einen Zünddraht entzündet und über ein Gebläse wird die Flamme reguliert. Über ein integriertes Vorratsfach fallen Pellets nach. Dies funktioniert sehr effizient, sie können auch als Ersatz für den klassischen Öl- oder Gas-Heizkessel erworben werden und sie eignen sich gut für wasserführende Systeme. Alles lässt sich automatisch regeln und die Pellets lassen sich gut lagern. Im Vergleich zu klassischen Modellen arbeiten sie deutlich ökologischer und effizienter. Allerdings sind sie auch deutlich teurer in der Anschaffung, müssen regelmäßiger gewartet werden und bieten häufig nicht die romantische Atmosphäre wie Modelle, bei denen eine offene Flamme brennt.

Dauerbrandöfen werden dauerhaft betrieben. Sie können mit Braun- oder Steinkohle befeuert werden oder alternativ auch mit Scheitholz. Die Verbrennungsleistung und Effizienz ist mit Holz aber geringer. Auch hier erfolgt eine ständige Frischluftzufuhr und selbst nach Verbrennen der Kohle hält die Nennwärmeleistung noch bis zu 5 Stunden an, da Glut vorhanden ist. Sie lassen sich also – trotz manueller Steuerung – auch gut über Nacht betreiben. Die Co²-Bilanz ist allerdings nicht sehr gut, die Handhabung ist unkomfortabel und es fallen viel Asche und Feinstaub an.

 

Ausstattungsmerkmale

Neben dem Design und der richtigen Größe für den gewünschten Aufstellort gibt es eine ganze Reihe von weiteren Kriterien, auf die man beim Kauf achten sollte. So muss der Kaminofen zertifiziert und zugelassen sein, er muss über ein geringes Spaltmaß der Tür verfügen und sollte möglichst effizient sein, also einen hohen Wirkungsgrad bieten.

Außerdem lohnt ein Blick auf die Luftzufuhr (intern oder extern), auf die verwendeten Materialien, den Aschekasten, die übrige Ausstattung (z.B. Backfach, Teefach oder Aufbewahrungsfach für Holz) sowie die kompatiblen Brennstoffe. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf die Größe der Brennkammer, des Sichtfensters und des Kamins insgesamt.

Natürlich spielen auch Kleinigkeiten wie der minimale Wandabstand, die Isolierung der Griffe oder die Regelung der Luftzufuhr eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Prüfen Sie auch, wie gut sich der Aschekasten entnehmen und reinigen lässt und ob es zusätzliche Vorkehrungen gibt, um die Wärme länger zu speichern. So nützt es Ihnen beispielsweise wenig, wenn der Kaminofen modern und schick gestaltet ist, aber ineffizient arbeitet, so dass letztendlich die Wärme viel zu schnell abgegeben wird. Ist beispielsweise eine Keramikplatte oder Stein mit verbaut, über die die Wärme auch noch lange abgegeben werden kann, erhöhen sich Effizienz und Sicherheit deutlich. Kommt bei einem Kaminofen Speckstein oder ein anderer Naturstein zum Einsatz, wird die Hitze deutlich besser genutzt, Sie kommen mit weniger Brennmaterial aus und der Kamin wird insgesamt effizienter. Darüber hinaus führt Speckstein übrigens auch dazu, dass der Kamin außen nicht so heiß wird wie beispielsweise Stahl oder Keramik-Kacheln. Allerdings gibt Stein eine Optik, die nicht jedem zusagt und der Stein macht den Ofen zudem deutlich schwerer.

Wirkungsgrad und Nennwärmeleistung

Der Wirkungsgrad eines Kaminofens wird stets herstellerseitig angegeben. Wir empfehlen, nur einen Ofen zu kaufen, der mindestens einen Wirkungsgrad von 78% bietet, denn darunter wird der Kamin ineffizient und verursacht im Laufe der Zeit zu viele Kosten.

Neben dem Wirkungsgrad sollten Sie auch auf die Nennwärmeleistung achten, denn diese gibt an, welche maximale Wärmeleistung der Kamin bieten kann. Um zu wissen, wie viel Wärmeleistung Sie für einen Raum benötigen, können Sie folgende Faustformel nutzen:

Grundfläche x Deckenhöhe x 60 = Nennwärmeleistung in Watt

Der daraus errechnete Wert ist die Wattzahl als Richtwert. Durch 1.000 geteilt ergibt sich die Mindest-kW Zahl für den Kaminofen, wenn er als alleinige Heizquelle für einen Raum genutzt werden soll. Natürlich hängt es auch von den Gegebenheiten vor Ort ab, denn in einem alten Gebäude braucht man für das gleiche Raumvolumen deutlich mehr Heizleistung wie in einem neuen Gebäude oder einem Niedrigenergiehaus. Ist die Nennwärmeleistung des Kamins zu hoch, kann der Raum schnell überhitzen, insbesondere wenn es sich um einen Kamin handelt, der sich nur schlecht regulieren lässt.

 

 

11 beste Kaminöfen 2020 im Test

 

Welches Modell als bester Kaminofen für Ihre Zwecke in Frage kommt, hängt natürlich von Ihren Anforderungen ab. Wenn Sie ein neues Modell kaufen möchten, können Ihnen die Testsieger, die wir für verschiedene Arten von Öfen im Test ermittelt haben, sicher bei der Entscheidungsfindung helfen. Unter den besten Kaminöfen des Jahres 2020 finden Sie auf jeden Fall ein passendes Modell, unabhängig davon, ob für Sie eher ein günstiger Kaminofen, ein Kaminofen mit Backfach oder ein vollausgestatteter wasserführender Pellet-Kaminofen in Frage kommt.

 

1. Justus Kaminofen Texas Speckstein 6kW

 

Als bester klassischer Kaminofen konnte sich das Modell Texas von Justus durchsetzen. Da es mit nur 101 x 51,8 x 41,1 cm ein recht kleiner Kaminofen ist, findet er problemlos überall Platz. Zudem ist er recht günstig und bietet daher ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichzeitig ist der Wirkungsgrad mit knapp 82% sehr ordentlich, denn durch die Specksteinkeramik wir die Wärme über einen langen Zeitraum abgegeben. Der Kamin selbst ist mit rund 111 kg nicht zu schwer.

Es handelt sich um einen 6 kW Ofen mit einem rund 26,5 x 32 x 28 cm großen Feuerraum inklusive guter manueller Luftregelung. Er kann mit Scheitholz und Braunkohlebriketts gleichermaßen gut befeuert werden und er verfügt zudem über ein zusätzliches Holzfach. Es handelt sich zwar um keinen Dauerbrandofen, für den Dauerbetrieb ist er aber dennoch geeignet. Über eine Frischluftzufuhr verfügt das Modell allerdings nicht, sodass er für Niedrigenergiehäuser nicht geeignet ist, da sonst ein Unterdruck entstehen kann. Positiv ist im Test zudem aufgefallen, dass die Scheibenspülung durch den Luftstrom auf der Innenseite gut funktioniert und dazu führt, dass sich von innen nichts absetzen kann. Dies macht eine Reinigung der Innenseite praktisch überflüssig.

Der folgenden Zusammenfassung können Sie nochmals alle Stärken und Schwächen des Modells entnehmen.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch die solide Verarbeitung in Verbindung mit der hohen Effizienz zum fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Wirkungsgrad: Mit 81,7% ist der Wirkungsgrad insgesamt sehr hoch.

Scheibenspülung: Die Scheibe muss von innen nicht gereinigt werden, denn dies geschieht automatisch.

Speckstein: Durch die Speckstein-Keramik wird die Wärme langsam abgegeben.

Holzfach: Im Holzfach lassen sich Holzscheite praktisch lagern.

 

Nachteile:

Keine Frischluftzufuhr: Für eine Luftzufuhr von außen ist er nicht geeignet. Für Niedrigenergiehäuser kommt er daher nicht in Frage.

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2. Richen Elektrokamin EF223A-MR223A 2kW

 

Als bester Elektro-Kaminofen konnte sich das Modell von Richen durchsetzen. Zwar ist er für einen Elektrokamin bereits etwas preisintensiver, das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt durch das schicke Design, den guten Flammeneffekt und die ordentliche Verarbeitung aber dennoch. Der Kamin-Umbau besteht aus lackiertem MDF-Holz, was sehr schick aussieht, allerdings auch die Montage etwas aufwändiger macht.

Er ist stufenlos zwischen 1 und 2 kW verstellbar, misst insgesamt 85 x 93 x 33 cm und verfügt über ein Stimmungslicht im Rahmen, das in 14 unterschiedlichen Farben eingestellt werden kann. Der 3D-Flammeneffekt wirkt realistisch und kann separat vom Heizlüfter betrieben werden. Eine Fernbedienung liegt der Lieferung ebenfalls bei, was die Bedienung sehr unkompliziert und komfortabel macht. Als elektrisches Kaminfeuer bzw. klassischer Standkamin macht das knapp 40 kg schwere Modell eine sehr gute Figur. Zusätzlich ist das Kaminfeuer dimmbar. Der Anschluss erfolgt an einer herkömmlichen Steckdose. Eine separate Absicherung ist hier nicht notwendig.

Insgesamt war unsere Erfahrung mit dem Elektrokamin sehr positiv. Welche Stärken und Schwächen sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Trotz des etwas höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut.

Ausstattung: Das Modell ist sehr gut ausgestattet und wird komplett inklusive Umbau geliefert.

Bedienung: Dank Fernbedienung lässt sich das Gerät sehr einfach bedienen.

Beleuchtung: Neben der dimmbaren 3D-LED-Flamme ist auch ein LED-Farbring vorhanden, der in 14 Farben leuchtet.

Leistung: Die Leistung ist mit maximal 2 kW ordentlich und sie ist stufenlos einstellbar.

Verarbeitung: Der Kamin ist insgesamt solide und sauber verarbeitet und weiß lackiert.

 

Nachteile:

Preis: Im Vergleich zu einfacheren Elektrokaminen ist das Modell bereits etwas preisintensiver.

Montage: Die Montage ist durch den Umbau etwas aufwändiger.

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3. Nemaxx P12 Pelletofen 11,5kW

 

Als bester Pelletkamin überzeugte das Modell P12 von Nemaxx. Er arbeitet mit einer sehr hohen Leistung von maximal 11,5 kW und verfügt über einen automatischen, stundengenauen Zeitplaner. Dank des ECO-Modus ist er umweltfreundlich und arbeitet mit einem starken Raumheizvermögen von bis zu 300m³. Dank Überhitzungsthermostat regelt er sich vollautomatisch und verfügt zudem über einen Vakuum-Schutzschalter, sodass er auch für Niedrigenergiehäuser sehr gut geeignet ist.

Der Zünder arbeitet vollautomatisch und die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Zwar handelt es sich nicht um einen wasserführenden Ofen, was angesichts der hohen Effizienz und Leistung durchaus gut gewesen wäre, er kann aber dennoch im Dauerbetrieb vollautomatisch maximal 43 Stunden durchlaufen. Der Wirkungsgrad ist mit 88,6% hervorragend und dank Multifunktionsdisplay und Fernbedienung ist auch die Bedienung komfortabel und einfach. Programmieren lässt er sich über die komplette Woche. Eine Auto-Abschaltung sowie ein Überhitzungsschutz sind ebenfalls vorhanden.

Für einen Pelletofen ist er nicht zu teuer, im Vergleich zu einem einfachen Schwedenofen ist er aber natürlich ein gutes Stück teurer. Die Flamme brennt offen und sorgt dadurch auch im Wohnbereich für eine wohlige Atmosphäre, allerdings ist die Lautstärke mitunter recht hoch. Im Dauerbetrieb hat sich zudem gezeigt, dass es zu Störungen bei der Elektronik kommen kann, was natürlich in dieser Preislage eigentlich nicht vorkommen sollte.

 

Vorteile:

Effizienz: Das Modell arbeitet äußerst effizient und bietet einen Wirkungsgrad von 88,6%.

Bedienung: Die Bedienung ist dank Fernbedienung sehr einfach.

Automatik: Er regelt dank Thermostat alles vollautomatisch.

Schutzschalter: Das Gerät ist umfangreich vor Überhitzung, Vakuum-Zug etc. geschützt.

Dauerbetrieb: Er kann bis zu 43 Stunden durchgehend laufen und lässt sich für die ganze Woche programmieren.

Leistung: Mit 11,5 kW ist das Gerät sehr leistungsstark.

 

Nachteile:

Lautstärke: Für den Wohnbereich wird das Gerät von vielen als zu laut empfunden.

Anfällige Elektronik: Die Elektronik hat Macken und kann im Laufe der Zeit den Geist aufgeben, sodass sie getauscht werden kann.

Preis: Im Vergleich zu einfacheren Öfen ist das Modell schon deutlich preisintensiver.  

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4. Wamsler Jupiter 6,5kW

 

Der Wamsler Kaminofen ist ein kompakt gebautes Modell mit kleinem Wärmefach, Holz-Ablagefach und solider Bauweise zum kleinen Preis. Er arbeitet mit einer Leistung von 6,5 kW, was für die meisten Räume absolut ausreicht.

Insgesamt wiegt der Ofen nur rund 88 Kilogramm bei einer Größe von 90 x 55 x 40 cm. Der Wirkungsgrad liegt bei über 80%, sodass er in der Energieeffizienzklasse A angesiedelt ist. Das Raumheizvermögen liegt bei insgesamt 116m³ und Sie können sowohl Scheitholz als auch Braunkohlebriketts und Holzbriketts verwenden. Das Sichtfenster ist gerade und misst 30 x 30 cm, sodass der Blick auf die Flammen schön freigegeben ist. Im Wärmefach bzw. Teefach lassen sich Getränke schön heiß halten und er ist aus mattschwarzem Stahl gefertigt. Zwar ist die Verarbeitung im Vergleich zu teureren Modellen etwas einfacher gehalten und er hält die Wärme nach dem Erlöschen der Flamme nicht sehr lange. Auch ist die Primär-Luftzufuhr recht klein gehalten, sodass der Zug nicht allzu stark ist. Wenn Sie aber eine günstige Alternative zu teuren Kaminen suchen, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten.

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir in der folgenden Gegenüberstellung kurz nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis: Er ist sehr günstig, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Leistung: Mit einer Leistung von 6,5 kW reicht er für die meisten Räume völlig aus.

Brennstoffe: Sie können Holz und Briketts gleichermaßen auflegen.

Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad liegt bei über 80%.

Ausstattung: Mit Ablagefach und Wärmefach sowie großem Sichtfenster ist das kompakte Modell gut ausgestattet.  

 

Nachteile:

Wärmespeicherung: Da er komplett aus Stahl besteht und über keine Platten verfügt, geht die Wärme sehr schnell verloren, wenn die Flammen aus sind.

Verarbeitung: Im Vergleich zu teureren Modellen ist er recht einfach verarbeitet.

Luftzufuhr: Die Luftzufuhr ist nicht sehr stark, was das Anfeuern erschwert.

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5. Hark 4040396004905 Opera-B 7kW

 

Bei dem Modell von Hark handelt es sich um einen Dauerbrandofen der Effizienzklasse A+. Dank Naturstein-Ummantelung hält das 7 kW starke Modell die Wärme sehr lange, was ihn nochmals effizienter macht. Er verfügt über eine Automatik sowie ein Backfach mit Glastür, in dem sogar Pizza o.Ä. zubereitet werden kann. Insgesamt ist das Modell mit 47 x 53 x 113 cm bei einem Gewicht von 213 kg noch angenehm kompakt für einen Kaminofen mit Speichersteinen.

Die Verbrennungswerte sind insgesamt sehr gut, der Feuerraum verfügt über eine Gußmulde für Brennstoffe, sodass auch das Auflegen von Braunkohle kein Problem ist. Der Wirkungsgrad liegt bei insgesamt 81,4%, was sehr ordentlich ist. Leider sind die Dichtungen an der Tür nicht sehr gut verarbeitet, sodass sie sich im Laufe der Zeit lösen können. Zudem wird der gesamte Ofen inklusive des Griffs sehr heiß. Wenn Sie kleine Kinder im Haushalt haben ist er daher entsprechend nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Dies in Verbindung mit dem fehlenden Ablagefach durch die Elektronik sowie dem recht hohen Preis sorgte unterm Strich für einen Abzug bei dem ansonsten sehr empfehlenswerten Modell von Hark.

 

Vorteile:

Leistung: Mit einer Leistung von 6,5 kW ist das Modell recht leistungsstark.

Brennstoffe: Er kann mit Holz und Briketts genutzt werden.

Wirkungsgrad: Mit einem Wirkungsgrad von 81,4% ist das Modell recht effizient.

Ausstattung: Mit Ablagefach und Wärmefach sowie großem Sichtfenster ist das kompakte Modell gut ausgestattet.  

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt der Ofen bereits auf einem recht hohen Niveau.

Kein Ablagefach: Ein Ablagefach für Holzscheite ist nicht vorhanden.

Hitze: Der gesamte Kamin sowie auch der Griff werden sehr heiß.

Dichtungen: Die Dichtungen an der Tür sind nicht optimal verarbeitet.

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6. Justus Faro Aqua 2.0 wasserführend 8,5kW

 

Als wasserführender Kaminofen überzeugte der Justus Kaminofen auf ganzer Linie. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und da der Kaminofen rund ist, ist er auch was das Design angeht ein echter Hingucker. Durch die Sandsteinplatten wird die Wärme sehr gut gehalten und die Leistung ist mit 8,5 kW ebenfalls sehr ordentlich. Allerdings liegt die Leistung luftseitig nur bei 3,5 kW, sodass sich große Räume nicht gut alleine mit dem Modell beheizen lassen. Alternativ erhalten Sie die Abdeckplatte auch aus Speckstein und die Verkleidung aus Stahl.

Eine thermische Ablaufsicherung ist integriert, er kann im 24-Stunden Dauerbetrieb laufen und die Scheiben bleiben stets rußfrei, was der dreifachen Luftführung inklusive Scheibenspülung  zu verdanken ist. Primär- und Sekundärluft sind getrennt regelbar und die wasserseitige Verrohrung ist komplett anschlussfertig, was die Inbetriebnahme einfacher macht. Er kann sowohl mit Holzbriketts als auch mit Scheitholz verwendet werden. Leider ist die Reinigung etwas aufwendiger, da man im Bereich des Wärmetauschers und zwischen dem Ofenrohranschluss nicht gut rankommt. Trotz des hohen Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass das baugleiche Modell von Oranier einige hundert Euro teurer ist. Durch die Wasserführung müssen Sie allerdings auf zusätzliche Flächen oder Fächer verzichten.

 

Vorteile:

Wasserführend: Als wasserführender Ofen kann er die Heizungsanlage gut ergänzen oder sogar ersetzen.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist hochwertig, sodass der Kaminofen sehr langlebig ist.

Bedienung: Dank separat steuerbarer Primär- und Sekundär-Luftzufuhr sowie der Scheibenspülung und der Automatik ist die Bedienung komfortabel.

Wärmeleistung: Insgesamt liegt die Wärmeleistung für Wasser und Luft bei 8,5 kW.

Dauerbetrieb: Der dauerhafte Betrieb über 24 Stunden ist kein Problem.

Varianten: Sie können zwischen mehreren Verkleidungsvarianten wählen.

Briketts: Neben Holzscheiten kann auch sehr gut mit Briketts geheizt werden.

 

Nachteile:

Reinigung: Die Reinigung ist an einigen Stellen etwas aufwendiger.

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem hohen Niveau.

Luftleistung: Die luftseitige Wärmeleistung ist mit 3,5 kW etwas knapp bemessen.  

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7. Fireplace Adelaide Eck-Kaminofen 6kW

 

Der Fireplace Kaminofen überzeugt durch eine sehr hochwertige Verarbeitung in Verbindung mit einer guten Nennwärmeleistung von 6kW und guten Wärmespeicherplatten aus Keramik. Er ist sehr schick als Eck-Kaminofen designt und nimmt durch die schmale Bauweise in die Höhe nicht viel Platz weg.

Die Effizienz ist nicht ganz optimal, denn der Wirkungsgrad liegt nur bei 76,9%. Im oberen Bereich können optional noch 60 kg Wärmespeichermodule hinzugefügt werden, diese liegen der Lieferung aber nicht bei. Insgesamt kann man mit ihm ein Raumvolumen von bis zu 108m³ gut beheizen. Die erforderlichen Sicherheitsabstände sind durch die hochwertige Konstruktion sehr klein. Die Reinigung ist ebenfalls unkompliziert, denn eine Scheibenspülung ist ebenfalls vorhanden. Dank automatischem Türverschluss ist die Anwendung sehr sicher. Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmal kurz für Sie zusammengefasst, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Das Modell ist sehr ordentlich verarbeitet und daher entsprechend langlebig.

Speicherplatten: Die Keramikplatten sorgen für eine konstante und lange Hitzeabgabe.

Reinigung: Die Reinigung ist dank Scheibenspülung sehr einfach.

Heizleistung: Die Leistung ist mit rund 6 kW sehr ordentlich und reicht für die meisten Räume absolut aus.

Eck-Bauweise: Er ist speziell für das Aufstellen in Ecken konzipiert und dafür ideal gebaut. Die Sicherheitsabstände sind sehr gering, sodass er gut in jede Ecke passt.

 

Nachteile:

Wirkungsgrad: Mit 76,9% ist der Wirkungsgrad nicht sehr gut.

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem recht hohen Niveau.

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8. Oranier 7991 87 Carus Aqua Pellet-Kaminofen wasserführend 10kW

 

Das Modell von Oranier ist ein wasserführender, runder Pelletofen, der durch eine hohe Effizienz (A+), ein schickes Design und eine hochwertige Verarbeitung überzeugt. Preislich liegt der Kamin mit Kalkstein-Speicherplatten zwar auf einem sehr hohen Niveau, durch die solide Bauweise, die gute Ausstattung und die Wasserführung geht die Preislage aber durchaus in Ordnung.

Insgesamt können sie dank 10 kW Räume mit einem Volumen von bis zu 350m³ beheizen. Der integrierte Wasser-Wärmetauscher arbeitet zuverlässig, er ist schick designt und macht sich durchaus auch im Wohnraum sehr gut, auch wenn er im Betrieb deutlich lauter ist, als ein klassischer Brennofen. Das Pelletfach ist mit 30 kg ordentlich groß, er verfügt über ein Konvektionsgebläse und er ist insgesamt sehr solide und langlebig, da er aus massivem Stahl gefertigt ist. Die runde Form macht ihn zudem zu einem echten Hingucker. Dies in Verbindung mit dem hohen Wirkungsgrad von 91% sorgt dafür, dass er es trotz des hohen Preises und der fehlenden Ablage- oder Holzflächen in unsere Topliste geschafft hat.

Welche Vorteile und Nachteile das Modell im Wesentlichen vereint, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Effizienz: Als Pelletofen mit einem hohen Wirkungsgrad von 91% arbeitet er sehr effizient.

Verarbeitung: Er ist sehr solide aus massivem Stahl konstruiert und verfügt über Speicherplatten.

Leistung: Die Leistung liegt bei insgesamt 10 kW.

Wasserführend: Da er über einen Wasserspeicher verfügt, kann er sehr gut die bestehende Heizungsanlage ersetzen oder ergänzen.

Ausstattung: Die Ausstattung ist mit großem Pelletfach, einfacher Bedienung und schickem Design insgesamt sehr gut.

 

Nachteile:

Preis: Der Preis für den wasserführenden Ofen ist sehr hoch, sodass er sicher nicht für jeden in Frage kommt.

Keine Fächer: Zusätzliche Ablagefächer sind nicht vorhanden.

Lautstärke: Im Betrieb ist er im Vergleich zu einem Elektroofen oder einem klassischen Kaminofen ein gutes Stück lauter.

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9. Acerto 20111 Lava Holzofen 8,5kW

 

Das Modell ist mit 35 x 44 x 82 cm sehr kompakt gebaut, dennoch ist die Wärmeleistung mit 8,5 kW sehr ordentlich. Dies reicht für Räume mit einer Wohnfläche von bis zu etwa 30 m² sehr gut aus. Er verfügt über Keramikplatten, so dass die Wärme länger gespeichert wird. Dies macht ihn zusätzlich effizienter und sorgt zudem für eine schicke Optik durch die Platten.

Er wiegt insgesamt nur rund 56 kg. Das Sichtfenster in der Tür ist relativ schmal gehalten und auch der Wirkungsgrad ist mit 74,6% alles andere als optimal. Durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber dennoch sehr gut, auch wenn er insgesamt etwas einfacher verarbeitet ist. Neben Scheitholz können auch problemlos Braunkohlebriketts oder Holzkohle-Briketts verwendet werden. Welche wesentlichen Stärken und Schwächen das Modell vereint, können Sie der folgenden Zusammenfassung nochmals entnehmen.

 

Vorteile:

Bauweise: Der Kamin ist kompakt gebaut.

Leistung: Die Wärmeleistung ist mit 8,5 kW sehr ordentlich.

Preis: Preislich bewegt sich das Modell im absoluten Einstiegsbereich, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Keramikplatten: Die Keramikplatten speichern die Hitze gut und geben sie langsam ab.

Briketts: Neben Scheitholz können auch problemlos Briketts genutzt werden.

 

Nachteile:

Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad ist mit 74,8% alles andere als optimal.

Verarbeitung: Das Modell ist etwas einfacherer verarbeitet wie manch anderer Kaminofen.

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10. Justus Usedom 6525 42 5kW

 

Da der Kaminofen 5 kW hat, ist er auch für etwas größere Räume problemlos geeignet. Die 2-Punkt-Türverriegel und ist sehr sicher und dank der Sandsteinverkleidung arbeitet das Modell sicher und zuverlässig. Die Verbrennungsluftzufuhr geschieht von außen und im unteren Bereich ist zusätzlich ein Holzfach integriert. Damit ist die Ausstattung insgesamt sehr ordentlich.

Insgesamt wiegt das Modell 99 x 49 x 37 cm bei einem Gewicht von rund 95 cm und erreicht einen Wirkungsgrad von knapp über 80%, was angesichts der Situation und Lage durchaus verwunderlich ist. Das Raumheizvermögen liegt insgesamt bei über 80%. Leider sind einzelne Komponenten nicht so langlebig, wie sie sein sollten. So sind die Schamottsteine mitunter anfälliger gegen Brüche und bei dauerhaft hoher Hitze kann sich zudem die Tür ganz leicht verziehen, was nicht ideal ist. Zudem liegt er preislich auf einem recht hohen Niveau.

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, können Sie der folgenden Kurzzusammenfassung nochmals entnehmen.

 

Vorteile:

Bauweise: Der Heizofen  ist insgesamt kompakt gebaut.

Leistung: Die Wärmeleistung ist mit 8,5 kW sehr ordentlich.

Schamottsteine: Die im Lieferumfang enthaltenen (und erweiterbaren) Steine speichern die Hitze gut und geben sie langsam ab.

Briketts: Sie können sowohl Scheitholz als auch Briketts auflegen.

Ausstattung: Mit Holzfach, Naturstein und Frischluftzufuhr sowie automatischer Türverriegelung ist es gut ausgestattet.

 

Nachteile:

Tür: Die Tür ist nicht ideal verarbeitet, denn bei großer Hitze kann sie sich leicht verziehen. Bruchgefahr: Die Schamottsteine können mit unter unter feinen Haarrissen leiden, die später zum Bruch führen können.

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11. Thermia Olympus E 7kW

 

Das Modell bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn der Ofen ist verhältnismäßig günstig, überzeugt aber dennoch durch eine gute Wärmeleistung von 7 kW bei einem Raumheizvermögen von 148m³. Auch größere Räume lassen sich damit zuverlässig und gut beheizen, obwohl der Ofen selbst mit Abmessungen von 106 x 57 x 47 cm sehr kompakt gebaut ist.

Der Wirkungsgrad liegt bei rund 80%, was nicht ideal, angesichts des recht günstigen Preises aber durchaus ausreichend ist. Die Hitzeentwicklung ist gut, geht aber nach dem Ausbrennen sehr schnell verloren, da das Gehäuse ausschließlich aus Stahl besteht. Die Reinigung ist insgesamt sehr unkompliziert, denn das Aschefach lässt sich leicht entleeren und die Scheibe muss dank Selbstreinigung nicht manuell von innen gereinigt werden. Einen Anschluss für eine externe Luftzufuhr gibt es bei dem Modell leider nicht.

Unterm Strich konnte das Modell trotz Schwächen auf ganzer Linie überzeugen und bietet viel Komfort zum guten Preis. Welche Vor- und Nachteile er vereint, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Heizvermögen: Das Heizvermögen ist mit 148m³ bei 7kW sehr ordentlich und reicht auch für große Räume aus.

Holzfach: Durch das Holzfach lassen sich Holzscheite praktisch lagern.

Reinigung: Das Aschefach ist leicht zu reinigen und die Scheibe ist selbstreinigend, was viel Arbeit erspart.

Preis-Leistung: Durch den verhältnismäßig günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Wärmespeicher: Mangels Speicherplatten geht die Restwärme sehr schnell verloren.

Keine externe Luftzufuhr: Ein Anschluss für eine externe Luftzufuhr ist nicht vorhanden.

Wirkungsgrad: Mit 80% ist der Wirkungsgrad nur im Mittelfeld angesiedelt.

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Häufig gestellte Fragen

 

In unserem Testbericht finden Sie zwar viele Fakten zu den einzelnen Modellen, das Thema Kaminofen ist aber sehr komplex und wenn man den besten Ofen für seine Zwecke finden möchte, sollte man alle relevanten Kriterien beachten. Entsprechend erreichen uns häufig ergänzende Fragen zum Thema Kaminöfen. Die häufigsten Fragen haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst, um eventuelle offene Fragen bereits vorwegnehmen zu können.

 

 

Frage 1: Wie lange darf ich meinen Kaminofen noch betreiben?

Derzeit gelten für den Betrieb eines neu eingerichteten Kamins folgende Grenzwerte:

Kohlenmonoxid: 1,25 Gramm je Kubikmeter Abgas

Feinstaub: 0,04 Gramm je Kubikmeter Abgas

Wirkungsgrad: 73 Prozent

Bezüglich bereits vorhandenen Öfen finden sich Antworten zu den Fristen und Grenzwerten im §26 der BlmSchV. Derzeit darf ein bestehender Ofen bis zu 4 g/m³ Abgas an Kohlenmonoxid ausstoßen sowie 0,15g/m³ Abgas an Feinstaub. Werden die Werte nicht eingehalten, muss ein Feinstaubfilter nachgerüstet werden oder der Kamin muss durch einen neuen ersetzt werden. Ausnahmen gelten aber beispielsweise für Einzelraumfeuerungsanlagen, die allein für die Wärmeversorgung in einem Gebäude sorgen sowie auch für offene Kamine oder Grundöfen. Wenn Sie ein solches Gerät betreiben, können Sie sie problemlos weiternutzen. Auch neu eingebaute Öfen, die alle Normen erfüllen, können derzeit ohne Frist weiter betrieben werden.

 

Frage 2: Was kostet ein Kaminofen im Schnitt?

Die Kosten hängen letztendlich sowohl von den Anschaffungskosten als auch von den sonstigen Kosten für den Einbau ab. So ist die Preisspanne für Kaminöfen sehr groß. Ein günstiger Schwedenofen kann bereits für rund 150€ gekauft werden, während ein Kachelofen auch schnell bis zu 6.000€ kosten kann. In der Mitte liegen Natursteinkamine wie z.B. ein Kaminofen mit Speckstein, die mit etwa 750 – 2.500€ zu Buche schlagen. Hierzu kommen aber Kosten für das fachmännische Setzen (bis zu 500€ je nach Modell), eine eventuelle Nachrüstung eines Schornsteins an der Fassade (z.B. rund 1.500€ im Schnitt für einen Edelstahl-Schornstein) sowie die Abnahme (bis zu 150€). Bei wasserführenden Kaminöfen sind die Zusatzkosten sowie die Anschaffungskosten nochmals höher.

 

Frage 3: Wie oft darf man mit einen Kaminofen heizen?

Wenn alle Regeln und Normen eingehalten werden, kann ein Kaminofen im Dauerbrand genutzt werden. Ebenso wie eine Heizungsanlage auch. Auch einen Pellet Kaminofen können Sie das ganze Jahr über nutzen, was beispielsweise notwendig ist, wenn er wasserführend ist.

 

Frage 4: Wie oft muss der Schornsteinfeger bei einem Kaminofen kommen?

Das hängt von der Art des Ofens ab. Ein Kamin- oder Kachelofen, der während der Heizperiode täglich genutzt wird, muss drei Mal jährlich überprüft werden. Hierfür entstehen Kosten von bis zu etwa 80 Euro im Jahr. Ein Pelletofen oder eine Pelletheizung muss zwei Mal jährlich geprüft werden und ein gelegentlich genutzter Kaminofen oder ein kleiner Kaminofen, der lediglich zu Dekozwecken und nicht zum alleinigen Heizen genutzt wird, muss nur einmal jährlich überprüft werden.

Zum Kehren und Überprüfen kommt dann noch die Feuerstättenschau alle drei Jahre hinzu. Außerdem ist bereits beim Einbau die Überprüfung durch den Bezirksschornsteinfeger erforderlich.

 


 

Frage 5: Welche Norm muss ein Kaminofen erfüllen?

Ein Kaminofen ist einer Feuerstätte (mit Ausnahme von Elektrokaminen). Entsprechend sind alle Vorschriften in Deutschland in der Bundesimmissionsschutzverordnungen (BlmSchV) zu finden. Hier sind Feinstaubrichtlinien und insgesamt fünf Bereiche enthalten, die bei der Inbetriebnahme eines Kaminofens beachtet werden müssen. Dabei gibt es Regeln für die Feuerstätte selbst, das Rauchrohr, die Schornsteinmündung und den Rauchabzug sowie den Aufstellraum. Außerdem sind die Abgaswerte geregelt, die neu geplante Öfen erfüllen müssen. Bei allen von uns getesteten Öfen sind aber alle Richtlinien erfüllt, sodass Sie nur noch auf die örtlichen Gegebenheiten und den Kamin achten müssen. Unsere Empfehlung lautet, auf die Einhaltung der BlmSchV Stufe 2 zu achten.

Neben der BlmSchv muss ein Kaminofen auch die Kaminofennorm DIN 1889 oder die europäische Norm EN 13240 erfüllen. Vor dem Einbau sollten Sie auf jeden Fall mit dem Bezirksschornsteinfeger sprechen, denn er weiß, was es bezüglich Sicherheitsabständen, feuerfestem Untergrund, der Luftzufuhr sowie beim Ofenrohr und dem Kamin zu beachten gibt.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass die Abgasanlage zum Betrieb eines Pelletofens anders gestaltet sein muss, als bei einem mit Scheitholz betriebenen Modell. Grundsätzlich gilt: Jede Feuerstätte ist genehmigungspflichtig und abnahmepflichtig.

 

Frage 6: Wie funktioniert ein Kaminofen?

Das hängt ganz von der Art des Kaminofens ab. Ein Pelletofen funktioniert gänzlich anders als ein Kaminofen für Scheitholz oder Briketts. Ein Elektroofen funktioniert wieder anders, denn hierbei handelt es sich im Prinzip nur um einen elektrisch betriebenen Heizlüfter.

Der klassische Kaminofen ist ein Schwedenofen, der neben einem Schornstein steht und durch ein Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen wird. Über das Ofenrohr sowie den Ofen selbst wird dann Wärme an den Raum abgegeben. Zusätzlich bieten die meisten Kaminöfen für Scheitholz auch einen Blick auf die Flammen durch eine entsprechende Glasscheibe.

Ist ein Kaminofen wasserführend, erweitert sich die Funktion zusätzlich um einen Wasserkreislauf, der Heißwasser als Brauchwasser oder für die Heizung aufbereiten kann.

 

 

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