6 beste Wetterstationen mit Außensensor 2020 im Test

Letztes Update: 05.12.20

 

Wetterstationen mit Außensensor im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Die beste Wetterstation mit Außensensor zu finden, ist nicht so einfach, denn das Angebot am Markt ist sehr groß. Vor einem Preisvergleich sollten Sie sich zudem neben der Ausstattung und Bedienung auch mit weiteren Kriterien wie der Installation und der Verarbeitung befassen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Sollten Ihnen dies jedoch zu zeitaufwändig sein und Sie möchten einfach nur eine gute oder vielleicht eine besonders günstige Wetterstation mit Außensensor kaufen, können wir Ihnen weiterhelfen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen für die Wetterstation Q3-BK-F-IV-DE von Newentor eine Empfehlung aussprechen, denn sie ist günstig, verfügt über ein gutes Display und ist auch sonst gut ausgestattet. Alternativ ist sicher auch das Modell mit der Nummer 35.1140.01 von TFA Dostmann sehr empfehlenswert, denn hier überzeugen Funktionsumfang, Übersichtlichkeit des Displays und das gelungene Bedienkonzept.

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Wetterstationen mit Außensensor

 

Bevor wir Ihnen die besten Wetterstationen mit Außensensor des Jahres 2020 präsentieren, möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Kriterien mit auf den Weg geben, auf die Sie beim Kauf achten sollten. So können Sie besser abwägen, welches Modell für Ihre Zwecke geeignet ist und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Bedienung und Installation

Wenn Sie einfach nur einen Überblick über die lokalen Wetterverhältnisse und eine einfache Prognose benötigen, ist es nicht empfehlenswert, sich eine komplexe Wetterstation mit umfangreichen Funktionen zuzulegen, denn dadurch werden auch Installation, Bedienung und Ersteinrichtung der Sensoren deutlich umständlicher.

Je höher Ihre Anforderungen jedoch sind, desto eher lohnt es sich, ein umfangreich ausgestattetes Modell zu kaufen, das Sie beispielsweise per Laptop auslesen und dort die Wetterdaten genau analysieren können. Erst dadurch werden gute Langzeitbeobachtungen und Wetteranalysen möglich.

Selbst die meisten einfachen und günstigen Modelle verfügen heute über einen Außensensor, denn nur eine Wetterstation mit Außensensor und Hygrometer kann präzise lokale Wettervorhersagen anzeigen. Darüber hinaus haben Sie je nach Ausstattung und Sensor zusätzliche Überwachungsmöglichkeiten wie beispielsweise über die Windgeschwindigkeit, den Niederschlag oder die UV-Intensität. Durch den Sensor, der per Kabel oder Funk mit der Station verbunden wird, handelt es sich stets um digitale Wetterstationen, denn analoge Modelle bieten keine Möglichkeit, einen zusätzlichen Sensor anzuschließen. Je mehr Daten Sie erfassen möchten, desto umfangreicher muss der Sensor ausgestattet sein und desto genauer sollte auch die Standortwahl des Sensors getroffen werden. Für einfache Vorhersagen reichen aber in der Regel Daten über die Temperatur und den Luftdruck aus, die dann je nach Modell noch mit Satellitendaten oder Wetterdaten aus dem Internet ergänzt werden, um eine noch präzisere Prognose durchführen zu können.

 

Messumfang, Datenqualität und Zusatzfunktionen

Je besser der Sensor einer Wetterstation ist, desto genauer kann er die Daten erfassen. Darüber hinaus ermöglichen mehrere Sensoren oder Kombisensoren das Erfassen weiterer Daten neben Temperatur und Luftdruck. Höherwertige Wetterstationen sind daher in der Lage, noch genauere Vorhersagen zu geben und diese um zusätzliche Daten zu erweitern.

Zu den klassischen Sensoren moderner Wetterstationen gehören:

  • Temperatursensor
  • Windmesser für Richtung und Geschwindigkeit
  • Luftfeuchtigkeit und Luftdruck
  • Menge und Intensität des Niederschlags
  • UV-Strahlungsintensität
  • Mondphase anhand des Datums

Wenn Sie umfangreiche Daten erfassen möchten, kommen Sie meist um mehrere Sensoren oder zumindest einen guten Kombisensor nicht herum. Wer schon die eine oder andere Erfahrung mit einer Wetterstation mit Außensensor gesammelt hat, der weiß, dass hochwertige Stationen meist auch mit besseren Sensoren ausgestattet sind. Dadurch kommen genauere Messdaten und damit auch genauere Prognosen zustande. Kommen weitere Messdaten per Funk, Satellit oder Internet hinzu, werden die Vorhersagen und die Datenerfassung nochmals präziser.

Wetterstationen für Einsteiger bieten in der Regel aber keine Möglichkeit, Daten auch an den PC oder an Smartphones zu übertragen, um langfristige Analysen durchzuführen. Für solche Stationen müssen Sie in der Regel bereits etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer aber klimatische Entwicklungen über eine lange Zeit hinweg betrachten möchte, kommt um solche Funktionen nicht herum.

Arten von Wetterstationen mit Außensensoren

Man unterscheidet bei Wetterstationen üblicherweise zwischen einfachen Einstiegsmodellen und solchen, die satellitengestützt bzw. mit Verbindung zum Internet arbeiten und zusätzliche Verbindungsmöglichkeiten zum Smartphone oder PC bieten.

Klassische Wetterstation mit Funk- oder Kabel-Außensensor

Bei klassischen Wetterstationen wird ein Außensensor per Kabel oder Funk mit der Station verbunden, wo die lokal ermittelten Daten ausgewertet und für Prognosen genutzt werden. Hierfür reichen bereits wenige Daten über die Temperatur, den Luftdruck und gegebenenfalls die Luftfeuchtigkeit aus. Einfache Modelle ermöglichen jedoch keine Langzeitbeobachtungen und es werden auch keine weiteren Daten von umliegenden Wetterstationen oder von Satelliten mit einbezogen.

Funkwetterstation mit Satellitendaten

Bei satellitengestützten Modellen kommen neben den Daten aus den Sensoren weitere Messdaten hinzu, die genauere Vorhersagen ermöglichen, da die Station dann Kenntnis über umliegende Wetterlagen sowie Windrichtungen und Entwicklungen hat, die über einen lokalen Sensor nicht ermittelt werden können. Die Handhabung ist bei einfachen Modellen für den Hausgebrauch dennoch recht einfach und die Aussagekraft ist hoch. Häufig kann man selbst von einfachen satellitengestützten Modellen, die über keinen eigenen Sensor verfügen, genauere Prognosen erwarten, als von Modellen mit einfachen Sensoren. Der Satellitenempfänger wird in der Regel per Funk mit der zentralen Einheit verbunden. Hierbei sollten Sie unbedingt auf die Reichweite der Funkverbindung achten.

Smarte Wetterstation mit WLAN

Einige Wetterstationen bieten heute die Möglichkeit, die Sensoren per WLAN oder Bluetooth miteinander zu verknüpfen und die Daten auf dem Smartphone, Laptop oder PC auszulesen. Einige Hersteller verzichten sogar gänzlich auf ein eigenes Display, so dass Sie hier auf ein Smartphone angewiesen sind. Der große Vorteil ist dabei nicht nur eine Preisersparnis, sondern auf dem Smartphone können auch sehr einfach zusätzliche Wetter- und Klimadaten aus dem Internet hinzugezogen werden, um genauere Berechnungen durchzuführen oder klimatische Langzeitverläufe zu speichern und auszuwerten. In den letzten Jahren sind solche smarten IP Wetterstationen deutlich günstiger geworden und auch für Hobbyanwender erschwinglich.

Neben diesen drei Hauptarten können Sie Wetterstationen natürlich auch nach deren Ausstattung und Sensoren unterscheiden. Wenn Sie beispielsweise Niederschlagsdaten mit erfassen möchten, benötigen Si e zwangsläufig eine Wetterstation mit Regensensor. Möchten Sie mobil auf die Messdaten zugreifen, benötigen Sie eine IP bzw. WLAN Wetterstation und so weiter.

Viele Wetterstationen – insbesondere solche, die mit dem offenen Standard für automatisierte Haustechnik KNX arbeiten – können auch im Nachhinein mit weiteren Sensoren ergänzt werden, falls sich Ihre Anforderungen ändern und beispielsweise Jalousien automatisch schließen möchten, wenn die Sonne scheint. Darüber hinaus spielen bei der Auswahl natürlich auch die Materialbeschaffenheit und die Verarbeitung von Empfangsteil und Sensoren eine Rolle, denn je besser die Verarbeitung, desto länger ist meist auch die Lebensdauer.

 

6 beste Wetterstationen mit Außensensor 2020 im Test

 

Im Test haben wir uns eine Reihe von Wetterstationen genauer angeschaut und die Testsieger im folgenden Testbericht für Sie zusammengefasst. So finden Sie ein empfehlenswertes Modell, unabhängig davon, ob Sie eher eine günstige Wetterstation oder eine hochwertige, semi-professionelle und smarte Wetterstation mit Farbdisplay und Außensensor suchen.

 

1. Newentor Q3-BK-F-IV-DE Farbdisplay

 

Als beste Wetterstation mit Außensensor konnte sich die günstige Funk Wetterstation von Newentor durchsetzen. Sie überzeugt durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis in Verbindung mit einem guten Display und guten Vorhersagen. Die Messgenauigkeit ist zwar nicht ideal und auch beim Außensensor muss man Abstriche im Bereich der Verarbeitung machen, das Modell überzeugt unterm Strich aber dennoch auf ganzer Linie.

Das Display ist schön groß und übersichtlich und gibt Auskunft über die Innen- und Außentemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck und die Mondphase. Datum und Uhrzeit werden ebenfalls angezeigt. Der Sensor ist trotz der einfachen Verarbeitung spritzwassergeschützt und wird per Batterien (nicht im Lieferumfang enthalten) betrieben und die Reichweite liegt unter Realbedingungen bei rund 30 Metern. Die Empfangseinheit kann sowohl mit Batterien als auch direkt am Strom betrieben werden, wobei nur beim Betrieb an einer Steckdose eine Dauerbeleuchtung möglich ist. Die Prognosen sind insgesamt zuverlässig, die Bedienung ist komfortabel und der Preis ist unterm Strich sehr fair, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Unterm Strich handelt es sich um eine günstige und dennoch gute Funk Wetterstation mit Außensensor, die uns auf ganzer Linie überzeugen konnte. Welche Vor- und Nachteile das Modell vereint, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut.

Sensor: Der Sensor ist kompakt, batteriebetrieben und es müssen natürlich keine Kabel verlegt werden.

Display: Das Display ist groß, übersichtlich und beleuchtet und kann per Kabel oder Batterie betrieben werden. Die Helligkeit ist regulierbar.

Batteriebetrieb: Statt den Strom über die Steckdose zu beziehen, können Sie auch das Empfangsteil per Batterie betreiben.

Funktionsumfang: Das Modell zeigt neben der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und dem Luftdruck auch die Mondphase, das Datum, die Uhrzeit sowie die Prognose an.

Prognose: Die errechnete Wetterprognose war im Test stets recht präzise.

 

Nachteile:

Verarbeitung des Sensors: Der Außensensor ist relativ einfach verarbeitet.

Messgenauigkeit: Die Genauigkeit der gemessenen Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist nicht ideal.

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2. TFA Dostmann 35.1140.01 Spring Breeze Kombisensor Farbdisplay

 

Die Wetterstation von TFA Dostmann ist insgesamt sehr gut ausgestattet und verfügt über ein gut lesbares Display mit guter Übersicht. Es ist eine Funkuhr integriert und Sie können zwischen sechs verschiedenen Sprachen wählen. Über den Kombisensor werden neben der Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch der Luftdruck sowie die Windgeschwindigkeit ermittelt und mit in die Prognose einbezogen. Die übrigen Messergebnisse werden für die Prognose allerdings nicht mit ausgewertet, so dass sie mitunter nicht ganz so präzise ist, wie sie eigentlich sein könnte.

Da es sich um einen Funksensor handelt, müssen Sie keine Kabel verlegen. Auch im Innenteil sind Sensoren verbaut, die Information zur Innentemperatur und der Luftfeuchtigkeit übertragen. Die Helligkeit des Displays ist in zwei Stufen regelbar, die Übersicht ist gut und insgesamt überzeugt auch die Genauigkeit der Prognosen. Leider wird die Windgeschwindigkeit nur bis zu 50 km/h erfasst.

Das Empfangsteil kann ebenfalls per Batterie betrieben werden, so dass Sie von einer Steckdose unabhängig sind. Ein Netzstecker wird aber mitgeliefert. Leider ist das Display im Batteriebetrieb sehr dunkel und nicht gut lesbar. Die Datenermittlung überzeugt aber, denn es werden beispielsweise auch alle Höchst- und Tiefstwerte ermittelt, was eine gute Übersicht über den Tagesverlauf gibt. Die Platzierung des Sensors ist leider etwas aufwändiger, denn er muss auf freier Fläche platziert werden, um zuverlässige Daten zu liefern. Bei direkter Sonneneinstrahlung werden dadurch die Temperaturen verfälscht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt aber dennoch auf ganzer Linie.

 

Vorteile:         

Preis-Leistungs-Verhältnis: Durch die umfangreichen Messdaten und Funktionen in Verbindung mit dem fairen Preis überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf ganzer Linie.

Kombisensor: Der Kombisensor ermittelt Daten über Temperatur, Luftdruck und Windgeschwindigkeit.

Funktionsumfang: Der Funktionsumfang ist gut, denn neben der Wetterprognose werden auch daten über den Innenraum sowie dank Funkuhr auch die genaue Uhrzeit und Datum angezeigt.

Display: Das Display ist schön groß, die Helligkeit ist regelbar und es ist übersichtlich.

Stromversorgung: Die Empfangseinheit kann mit Batterien oder per Netzstecker mit Strom versorgt werden.

 

Nachteile:

Prognose: Die Wetterprognosen sind nicht so genau wie sie durch den Kombisensor sein könnten.

Displayhelligkeit: Im Batteriebetrieb ist das Display sehr dunkel und schlecht lesbar.

Sensorplatzierung: Da der Sensor auf offenem Feld platziert werden muss, kommt es in der Praxis durch die Sonneneinstrahlung häufiger zu falsch ermittelten Temperaturen.

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3. Netatmo NWS01-EC smarte Wetterstation mit Kombisensor und WLAN

 

Die smarte Wetterstation von Netatmo ist mit Alexa & Apple HomeKit sowie IFTT kompatibel, denn sie wird direkt in Ihr Heimnetzwerk integriert. Per WLAN und App können alle Messdaten bequem ausgelesen werden und es werden sowohl Innen- als auch Außensensor mitgeliefert. Über ein eigenes Display verfügt das Set allerdings nicht. Die Messergebnisse sind insgesamt sehr gut und sie lassen sich übersichtlich per Handy auslesen.

Die Sensoren ermitteln  die Umgebungstemperatur, die Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck, die Luftqualität innen und außen (über den CO2-Gehalt) sowie zusätzlich noch den Lärmpegel im Innenraum. Sie können Push-Notifications einrichten, wenn bestimmte Werte überschritten werden und der Raum belüftet werden muss und es lassen sich zudem weitere Sensoren koppeln. Dank Sprachsteuerung ist die Bedienung zusätzlich sehr komfortabel und auch die Messgenauigkeit konnte im Test überzeugen. Verläufe lassen sich über sieben Tage hinweg anzeigen.

Ein Zugriff auf die Daten per Web-App (über den Browser) ist ebenfalls möglich, leider lassen sich aber keine Daten direkt exportieren und übertragen. Die Sensoren sehen schick aus, lassen sich problemlos aufstellen, leider aber nicht an der Wand befestigen. Die Station erlaubt genaue Prognosen, ermittelt die Werte im Innenraum und außen präzise und zuverlässig und auch das Raumklima lässt sich gut überwachen. Preislich liegt das Set allerdings auf einem höheren Niveau, insbesondere wenn Sie (bis zu drei) weitere Sensoren koppeln möchten.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Trotz des höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis dank der guten Funktionen gut.

Funktionen: Die Datenerfassung ist innen wie außen sehr umfangreich, so dass sich gute Prognose ergeben. Auch eine Überwachung des Raumklimas ist möglich.

WLAN: Die Station wird in das Netzwerk eingebunden, so dass Sie per Smartphone, Tablet, PC oder Laptop auf alle Messdaten zugreifen können. Die zugehörige App überzeugt.

Erweiterbar: Sie können die Wetterstation um bis zu drei Sensoren erweitern.

App: Die Bedienung per iOS-, Android und Web-App ist unkompliziert und überzeugt auf ganzer Linie.

Messgenauigkeit: Die Messgenauigkeit ist insgesamt auf einem hohen Niveau.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Set bereits auf einem höheren Niveau.

Kein Display: Ein Display wird nicht mitgeliefert, da die Daten über das Netzwerk bzw. per App ausgelesen werden müssen.

Sensor nicht aufhängbar: Der Außensensor muss frei stehen und kann nicht an einer Wand befestigt werden.

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4. Ventus W830 WLAN Wetterstation mit Kombisensor

 

Die Wetterstation von Ventus verfügt über einen Innen- und Außensensor, ist mit einem guten Display ausgestattet und ermittelt neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit innen und außen sowie den Luftdruck, die Windgeschwindigkeit und Daten über Regen, Windrichtung und UV-Strahlung (über einen Lichtsensor) werden ermittelt. Damit ist der Umfang an Messdaten sehr groß.

Das Empfangsteil kann per WLAN in Ihr Heimnetzwerk integriert werden und Sie können problemlos per App auf alle Messdaten zugreifen. Das Platzieren des Kombisensors ist zwar etwas aufwändiger, da er frei stehen muss und nicht im Schatten platziert werde kann, die Messwerte sind aber insgesamt gut. Lediglich bei langer Sonneneinstrahlung an heißen Tagen kann es zu verfälschten Angaben bei der Temperatur kommen. Die ermittelten Daten werden in weltweite Wetterstationsnetzwerke hochgeladen, so dass zur Vorhersage auch externe Daten mit einbezogen werden. Dies macht die Prognose genauer.

Es lassen sich Notifications einrichten, wenn Temperatur- oder Wetterveränderungen ermittelt werden. Uhrzeit und Datum werden angezeigt und an Sommer- und Winterzeit angepasst. Liegt die Windgeschwindigkeit allerdings über 5m/s, werden die ermittelten Werte schnell sehr ungenau und können um bis zu 10% abweichen. Die Empfangseinheit kann per Netzstecker oder Batterie betrieben werden und der Sensor wird mit 2 AA-Batterien betrieben (noch nicht im Lieferumfang enthalten). Im Langzeittest hat sich leider gezeigt, dass der Außensensor dauerhaften Witterungseinflüssen nicht so gut standhält, wie er eigentlich sollte. Daher sollte er langfristig vor extremen Wetterbedingungen geschützt werden. Dies ist aber nicht zweckdienlich und sorgte im Test für einen Abzug.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Kombisensor: Die ermittelten Daten sind umfangreich und erlauben genaue Vorhersagen.

Funktionsumfang: Neben einer Wetterprognose wird auch ein Datenabgleich mit der Cloud durchgeführt und es ist eine Funkuhr integriert. Außerdem können Sie per App über WLAN auf die Station zugreifen.

Display: Das Display ist groß und übersichtlich.

Stromversorgung: Das Display kann per Kabel oder mit Batterien betrieben werden.

 

Nachteile:

Windsensor: Die Messungen des Windsensors werden bereits bei etwa 0,3 km/h recht ungenau.

Verarbeitung des Sensors: Der Kombisensor leidet langfristig unter der direkten Witterung, muss aber offen platziert werden, damit alle Daten ermittelt werden können.

Sensorplatzierung: Der Aufstellort des Sensors muss wohl überlegt sein, wenn Sie alle Daten erfassen möchten. Durch direkte Sonneneinstrahlung kann zudem die Temperaturermittlung verfälscht werden.

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5. Theben 1409207 Meteodata 140 S KNX

 

Die KNX-Wetterstation ist umfangreich ausgestattetes und bereits eine semi-professionelle Wetterstation, die zuverlässige Messdaten liefert. Es sind vier zusätzliche Schwellwertkanäle vorhanden, so dass Sie zusätzliche KNX-Sensoren anschließen können, um beispielsweise Jalousien bei Sonneneinstrahlung automatisch zu verdunkeln.

Die Wetterstation erfasst neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch die Windstärke, den Niederschlag und die Helligkeit über drei Sensoren. Insgesamt können bis zu acht Jalousie- oder Sonnenschutzvorrichtungen vollautomatisch angesteuert werden. Sie können das Gerät per Batterie betreiben, dann lässt sich allerdings der Regensensor nicht beheizen. Sowohl Erfassung als auch Auswertung erfolgen direkt über das Gerät.

Die Ausstattung kann überzeugen, die Messgenauigkeit ist sehr hoch und auch die Verarbeitung überzeugt auf ganzer Linie. Das Modell ist allerdings auch entsprechend preisintensiv und es wird noch keine Empfangseinheit mitgeliefert, über die Daten ausgelesen oder eine Prognose durchgeführt werden kann. Es handelt sich lediglich um eine Erfassungs- und Steuereinheit für Wetterdaten.

 

Vorteile:         

Ausstattung: Der Sensor erfasst die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, die Windstärke, den Niederschlag sowie die Helligkeit über drei separate Sensoren.

Verarbeitung: Das Modell ist langlebig, da es hochwertig verarbeitet ist.

Erweiterbar: Sie können vier zusätzliche KNX-Sensoren oder Steuereinheiten für die automatische Steuerung anschließen.

Batteriebetrieb: Bei Bedarf können Sie den Sensor auch komplett per Batterie betreiben.

 

Nachteile:

Kein Display: Eine Displayeinheit wird nicht mitgeliefert.

Keine Prognose: Das Gerät errechnet keine Wetterprognose.

Preis: Preislich liegt es auf einem hohen Niveau.

Keine Luftdruckmessung: Der Sensor erfasst keinen Luftdruck, so dass Wetterprognosen nicht möglich sind.

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6. Bresser 7002510 5-in-1 Wetter Center Kombisensor

 

Bei der Station von Bresser handelt es sich um eine preislich im Mittelfeld angesiedelte Station, die durch umfangreiche Messdaten dank Kombisensor überzeugt. Sie arbeitet mit einem Wind- und Regenmesser und ermittelt darüber hinaus auch Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und die Temperatur. Alle Messwerte können auf dem Display gut abgelesen werden. Darüber hinaus werden auf dem beleuchteten Display auch Daten wie die Mondphase, die Windrichtung sowie Datum und Uhrzeit angezeigt. Es stehen außerdem Funktionen wie ein Hitzeindex, eine Weckfunktion sowie Frostwarnung und ein Min-/Max-Speicher für die letzten 24 Stunden zur Verfügung, die Ausstattung ist also sehr gut.

Genaue Prognosen werden für die kommenden 12 Stunden errechnet. Der Kombisensor verfügt über einen Standfuß zum freien Platzieren, kann aber auch an der Wand montiert werden. Leider setzt ein Batteriewechsel alle Einstellungen zurück. Darüber hinaus ist die Verarbeitung nicht ideal, so dass das Gerät im Dauereinsatz mit einer reduzierten Lebensdauer zu kämpfen hat. Zudem ist der Batteriewechsel recht umständlich, wenn der Sensor fest installiert ist. Unterm Strich bietet das Komplettset aber ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Vorteile:         

Ausstattung: Es werden umfangreiche Messdaten ermittelt, so dass das Gerät sehr gut ausgestattet ist.

Display: Das Display ist groß und zeigt neben den Messwerten und einer Wettervorhersage auch Datum, Uhrzeit, Windrichtung und Mondphase an.

Messgenauigkeit: Die Messgenauigkeit ist für eine Station dieser Preislage sehr ordentlich.

 

Nachteile:

Batteriewechsel: Der Batteriewechsel am Sensor ist umständlich, wenn er fest installiert ist.

Datenverlust bei Batteriewechsel: Alle Einstellungen gehen verloren, wenn die Batterie gewechselt wird.

Langlebigkeit: Da die Verarbeitung recht einfach gehalten ist, ist der Sensor nicht sehr langlebig.

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