7 beste mobile Klimaanlagen 2020 im Test

Letztes Update: 03.04.20

 

Mobile Klimaanlagen im Test – die 7 besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Die beste mobile Klimaanlage zu finden, kann zu einer echten Herausforderung werden, denn das Angebot am Markt ist sehr groß. Unsere Empfehlung lautet, sich zunächst mit den verschiedenen Arten von Klimageräten zu befassen und sich für eine Bauart zu entscheiden, bevor Sie einen Preisvergleich durchführen bzw. sich mit der Kühlleistung und der Ausstattung im Detail befassen. Falls Sie nur wenig Zeit haben und lieber schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen die mobile Klimaanlage CMK 2600 von Climia sehr empfehlen, denn sie fungiert gleichzeitig als Luftkühler, Ventilator und Luftentfeuchter, sie ist im Betrieb recht leise und die Kühlleistung ist gut. Als Alternative könnte auch die recht günstige mobile Klimaanlage IMPULS 2.0+ von Suntec Wellness für Sie interessant sein, denn sie ist effizient, bietet eine gute Kühlleistung und kann gleichzeitig als Ventilator, und Entfeuchter genutzt werden.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für mobile Klimaanlagen

 

Wenn Sie eine mobile Klimaanlage kaufen möchten, sollten Sie sich vor dem Kauf mit den verschiedenen Typen, den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen sowie mit dem Verbrauch und der Leistung befassen. Im Folgenden erhalten Sie von uns eine Übersicht über die wichtigsten Kriterien, bevor wir Ihnen abschließend die besten mobilen Klimaanlagen 2020 präsentieren, die wir im Test ermittelt haben.

 

 

Arten von mobilen Klimaanlagen

Der Markt ist voll von mobilen Klimageräten und man findet insbesondere im Sommer sogar einfache Modelle im Discounter wie beispielsweise eine Klimaanlage von Medion bei LIDL. Sie sollten aber keine vorschnellen Entscheidungen treffen, denn die Leistungsfähigkeit eines Klimageräts hängt neben der Leistung in Watt sowie der Kühlleistung insbesondere auch von der Bauart ab. Im Folgenden erhalten Sie daher einen kleinen Überblick über die verschiedenen Arten von mobilen Klimaanlagen.

Klassische Mobile Klimaanlage mit Abluftschlauch: Wenn man von einer mobilen Klimaanlage spricht, meint man in der Regel ein kompakt gebautes Klimagerät mit Schlauch für den Einsatz in der Wohnung. Die Abluft wird durch das Fenster oder ein Abluftrohr nach außen geführt. Ohne Schlauch sind die Geräte deutlich ineffizienter, was an der Abwärme beim Betrieb liegt. Idealerweise sollten Sie mit einer Fensterabdichtung arbeiten, damit nicht zu viel Luftaustausch abseits des Abluftschlauchs stattfindet. Im Gegensatz zu fest installierten Klimageräten haben mobile Varianten den Vorteil, dass sie sich relativ problemlos verschieben und dadurch in verschiedenen Räumen nutzen lassen.

Mobile Split-Klimaanlage: Split-Klimageräte bestehen aus einer Außen- und Inneneinheit, die per Schlauch miteinander verbunden sind. Der große Vorteil dieses Split Systems ist, dass das Gerät zur Kälteerzeugung im Freien hängen kann, sodass sich die Lautstärke unter Volllast im Innenraum deutlich reduziert. Zudem spart man sich Platz im  Innenraum, denn die Inneneinheit kann deutlich kompakter gebaut werden. Mobile Split Klimaanlagen sind allerdings nicht allzu häufig am Markt zu finden, denn in der Regel erfolgt eine Festmontage, da der Aufbau deutlich komplexer ist als bei anderen mobilen Klimaanlagen. Was die Kühlleistung und Lautstärke angeht, haben diese Modelle aber gegenüber den meisten anderen Varianten die Nase vorn.

Mobile Klimaanlage ohne Schlauch: Wenn Sie eine mobile Klimaanlage ohne Schlauch kaufen, müssen Sie keine Abluft nach draußen führen. Allerdings sammelt sich bei stärkeren Geräten das Kondenswasser in einem Behälter, der dann entleert werden muss. Dies macht die Handhabung weniger komfortabel. Entsteht kein Kondenswasser, handelt es sich um ein Modell mit geringer Leistung, mit dem Sie im Sommer keinen Raum herunterkühlen können.

Mini-Klimageräte: Für bestimmte Einsatzbereiche kann auch eine Mini-Klimaanlage interessant sein, des es handelt sich um eine besonders kleine mobile Klimaanlage ohne Schlauch, die häufig leise läuft und günstig ist. Die Kühlwirkung ist zwar nicht mit der einer größeren Anlage mit Abluftschlauch zu vergleichen, wenn sie über einen Wassertank verfügen, der gegebenenfalls auch mit Eis gefüllt werden kann, lässt sich kühle Luft aber dennoch gut erzeugen, was beispielsweise am Schreibtisch oder Arbeitsplatz sowie für den nächtlichen Einsatz interessant sein kann. Es gibt zudem auch 24V oder 12V Mini-Klimaanlagen für Autos, die keine eigene Klimaanlage haben. Ohne Eiswasser ist deren Leistung aber sehr eingeschränkt.

 

Kühlleistung und Energieverbrauch

Je höher die Kühlleistung einer mobilen Klimaanlage ist, desto eher kann sie auch für das Klimatisieren eines kompletten Raums genutzt werden. Die meisten mobilen Klimageräte – sofern es sich nicht um eine Split-Klimaanlage handelt – arbeiten mit einer Kühlleistung zwischen etwa 2 und 3 kW. Dabei spielt die Nennkühlleistung eine Rolle, nicht die Leistungsaufnahme in Watt. Je höher die Nennkühlleistung in Watt im Verhältnis zur Aufnahmeleistung, desto effizienter ist die Klimaanlage. Große Split-Klimaanlagen, die in der Regel aber nicht mobil sind, arbeiten mit Kühlleistungen von bis zu 5 oder 6 kW.

Unsere Erfahrung mit einer mobilen Klimaanlage bezüglich des Energieverbrauchs hat gezeigt, dass es sich durchaus lohnt, ein sparsames Modell zu kaufen. Je häufiger man es nutzt, desto schneller amortisiert es sich, zahlt sich also am Ende aus. Wenn man als Beispiel eine mobile Klimaanlage mit einem Verbrauch von 310 kWh kaut, die in der Energieeffizienzklasse A angesiedelt ist, würde ein Gerät der Effizienzklasse G bei gleicher Kühlleistung mehr als doppelt so viel Strom verbrauchen, nämlich über 620 kWh. Dadurch entstehen entsprechend auch doppelt so hohe Kosten. Ideal ist natürlich eine mobile Klimaanlage mit A+++ Energieeffizienzklasse, diese sind aber sehr selten zu finden. Gängig sind Geräte der Klasse A oder A+.

Was die Kühlleistung betrifft, können Sie sich an folgender Faustformel orientieren:

Mindest-Nennkühlleistung = Raumgröße x 60 Watt

Dies entspricht bei einem 30 m² großen Raum einer Kühlleistung von 1,8 kW. Dieser Mindestwert kann sich erhöhen, wenn sie in einem schlecht isolierten oder besonders hohen Raum betrieben werden soll. Sie kann sich in einem Niedrigenergiehaus aber auch deutlich verringern. Idealerweise schafft es das mobile Klimagerät, den Innenraum etwa 8°C unter der Außentemperatur zu halten. Für deutlich größere Unterschiede sind mobile Klimaanlagen üblicherweise nicht ausgelegt.

Die Kühlleistung wird im Übrigen auch in BTU pro Stunde angegeben (BTU/h). Hierbei handelt es sich um die British Thermal Unit. 1 BTU/h entspricht etwa 0,29 Watt, so dass 12.000 BTU/h rund 3,52 kW entsprechen.

 

 

Weitere Kaufkriterien für mobile Klimaanlagen

Neben der Kühlleistung und der Bauweise lohnt es sich auch, auf weitere Ausstattungsmerkmale zu achten. Wo sich die Geräte besonders unterscheiden, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

Geräuschentwicklung: Achten Sie unbedingt auf das maximale Betriebsgeräusch in Dezibel. Insbesondere wenn das Gerät im Schlafzimmer genutzt werden soll, ist dies natürlich wichtig.

Zusatzfunktionen: Viele mobile Klimageräte arbeiten gleichzeitig als Luftbefeuchter, Ventilator oder auch Entfeuchter oder Ionisierer. Sollten Sie eine dieser zusätzlichen Funktionen zu schätzen wissen, empfehlen wir, direkt eine Klimaanlage mit entsprechender Zusatzfunktion zu kaufen, denn so sparen Sie sich ein zusätzliches Gerät.

Bedienung: Achten Sie unbedingt darauf, wie das Gerät bedient und angesteuert wird. Gibt es ein übersichtliches Bedienpaneel? Ist das Gerät App-fähig oder wird eine Fernbedienung mitgeliefert? Insbesondere eine Fernbedienung macht es deutlich einfacher, das Gerät von der Couch oder vom Bett aus zu regulieren.

Ausstattung: Werfen Sie unbedingt auch einen Blick auf die sonstige Ausstattung und Verarbeitung. Wie robust ist das Gerät und wie leicht lässt es sich von A nach B schieben oder tragen? Auch die Wartung spielt eine Rolle, wobei die meisten mobilen Klimaanlagen praktisch wartungsfrei sind.

 

 

7 beste mobile Klimaanlagen 2020 im Test

 

Im Test haben wir uns eine Vielzahl verschiedener Klimageräte und Luftkühler genauer angeschaut und die Testsieger in unserer Top-Liste der besten mobilen Klimaanlagen 2020 für Sie zusammengefasst. Im Testbericht haben wir unsere Erfahrungen mit den verschiedenen Modellen kurz für Sie zusammengefasst, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern.

 

1. Climia CMK 2600 3-in-1 Klimaanlage 2,3 kW A

 

Als beste mobile Klimaanlage konnte sich im Test das Modell von Climia durchsetzen. Es ist kompakt gebaut und arbeitet mit einer ordentlichen Kühlleistung von 2,3 kW (8.00 BTU/h), was für Räume mit einer Größe von bis zu 80m³ ausreicht. Es kann gleichzeitig als Luftentfeuchter und Ventilator genutzt werden und wird bereits inklusive Fensteradapter, Fernbedienung und Abluftschlauch geliefert. Allerdings ist der Fensteradapter lediglich für Schiebefenster geeignet, für klassische europäische Fenster benötigen Sie daher eine andere Lösung.

Es kommt das natürliche Kältemittel R290 zum Einsatz, so dass Sie bezüglich Chemikalien keine Bedenken haben müssen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch die gute Kühlleistung, den ordentlichen Umluft-Volumenstrom (310 m³/h) in Verbindung mit dem fairen Preis sehr gut. Kondenswasser entsteht nicht, denn es verdampft vollständig und wird abgeleitet. Unter Volllast ist das 70 x 34 x 35 cm große Modell maximal 62 dB laut, was für eine Mono-Klimaanlage durchaus in Ordnung ist. Es ist für den Dauerbetrieb geeignet und mit 23,5 kg angenehm leicht, so dass es sich leicht verschieben lässt.

Für den Einsatz im Schlafzimmer ist das Energieeffizienzklasse A Gerät sicherlich etwas zu laut, er aber auf der Suche nach einem komfortabel zu bedienenden Gerät mit guter Leistung zum fairen Preis ist, der wird hier fündig.

Beachten Sie aber, dass es im Betrieb recht heiß werden kann. Dies gilt für das Gerät und den Schlauch gleichermaßen. Dies führt zu einer Verringerung der Kühlleistung bei langem Einsatz. Welche Stärken und Schwächen sich aus dem Testbericht ergeben, können Sie der folgenden Gegenüberstellung nochmals entnehmen:

 

Vorteile:

Bauweise: Das Modell ist kompakt gebaut und lässt sich leicht an eine andere Position verschieben.

Kühlleistung: Die Kühlleistung ist mit 2,3 kW insgesamt sehr ordentlich und für einen 80m³ großen Raum ausreichend. Dank Energieeffizienzklasse A arbeitet es entsprechend sparsam.

Natürliches Kältemittel: Als Kältemittel kommt R290 zum Einsatz.

3-in-1: Das Modell arbeitet als Klimagerät, Ventilator und Luftentfeuchter.

Bedienung: Die Bedienung ist unkompliziert, da sowohl ein Bedienpaneel als auch eine Fernbedienung vorhanden sind.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den fairen Preis bei guter Leistung und Ausstattung sehr gut.

 

Nachteile:

Lautstärke: Wenn Sie eine mobile Klimaanlage mit unter 50 dB für das Schlafzimmer suchen, werden Sie hier nicht fündig, denn mit 62 dB ist sie dafür zu laut.

Hitzeentwicklung: Bei längerem Betrieb werden das Gerät sowie der Abluftschlauch recht heiß.  

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2. Suntec Impuls 2.0+ 3-in-1 Klimagerät 2,1 kW [A]

 

Bei dem Modell von Suntec handelt es sich um eine günstige mobile Klimaanlage, die dennoch eine ordentliche Leistung von 2,1 kW (7.000 BTU/h) bietet. Der 1,5 Meter lange Abluftschlauch wird mitgeliefert. Die Leistung des Modells reicht für einen Raum mit einem  Volumen von etwa 60m³ absolut aus und auch die Luftumwälzung ist mit etwa 350m³/h sehr ordentlich. Als Kühlmittel kommt R410a zum Einsatz, wobei es sich um Treibhausgas handelt.

Neben der Verwendung als Klimagerät können Sie das Modell auch als Ventilator und Luftentfeuchter nutzen, so dass es für mehrere Zwecke eingesetzt werden kann. Die Entfeuchtungsleistung ist mit nur rund einem Liter pro Stunde jedoch eher mäßig. Das Bedienkonzept ist gelungen, denn das Gerät kann entweder am LED-Display des Geräts selbst oder mit einer Fernbedienung angesteuert werden. Es arbeitet sparsam und ist in der Energieeffizienzklasse A angesiedelt, so dass der Energieverbrauch im Verhältnis zur Leistung recht gering ist. Die Verarbeitung ist ordentlich, aber im Vergleich zu höherwertigen – aber auch höherpreisigen – Geräten etwas einfacher gehalten. Die Lautstärke liegt unter Volllast bei 65 dB, was für den Einsatz im Schlafzimmer etwas zu hoch ist.

Mit rund 22 Kilogramm bei einer Größe von 32 x 73 x 36 cm ist das Gerät kompakt gebaut und lässt sich durch die Leichtlaufrollen sehr einfach verschieben. Leider fällt die Verarbeitung des Zubehörs sehr einfach aus, was letztendlich zu einer Reduzierung der Lebensdauer bei regelmäßigem Einsatz führt. Auch wird Kondenswasser nicht verdunstet, sondern muss per Drainageschlauch abgelassen werden. Hinweise dazu finden sich allerdings in der Anleitung nicht. Ebenso ist auch eine Wandmontage möglich, aber in der beiliegenden Anleitung nicht erwähnt. Dies führte im Test zu einer leichten Abwertung für das ansonsten aber sehr empfehlenswerte und günstige Modell von Suntec.

Wie unsere Erfahrung mit der mobilen Klimaanlage ausfiel und welche Stärken und Schwächen sich ergaben, haben wir im Folgenden nochmals übersichtlich für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis in Verbindung mit einer ordentlichen Leistung und Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Kühlleistung: Die Kühlleistung ist ordentlich und dank niedrigem Energieverbrauch ist das Gerät in der Energieeffizienzklasse A angesiedelt.

Bauweise: Die Klimaanlage ist kompakt gebaut und lässt sich dank Leichtlaufrollen leicht verschieben.

Bedienung: Dank Fernbedienung und guter Bedieneinheit ist die Handhabung unkompliziert.

3-in-1: Das mobile Kühlgerät kann als Klimaanlage, Luftentfeuchter und Ventilator genutzt werden.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Das Gehäuse ist relativ einfach verarbeitet und beim Kältemittel handelt es sich um ein Treibhausgas.

Anleitung: Die Anleitung enthält keine Informationen zur Drainage und zur Wandmontage.

Lautstärke: Mit 65 dB ist das Gerät für einige Einsatzbereiche zu laut.

Zubehör: Das Zubehör ist im Vergleich zu manch anderem Modell recht einfach verarbeitet.

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3. De’Longhi PAC AN112 2,9 kW A+

 

Das mobile Klimagerät von De’Longhi ist im Vergleich zu manch anderer mobilen Klimaanlage zwar ein gutes Stück teurer, arbeitet aber auch sehr effizient (Effizienzklasse A+) und bietet eine hohe Kühlleistung von 2,9 kW, was etwa 11.000 BTU/h entspricht.

Dank Entfeuchtungsfunktion, Staubfilter und einfacher Bedienung per LCD-Fernbedienung ist die Ausstattung unterm Strich sehr gut. Das Gerät ist für Räume mit einer Größe von bis zu 110 m³ geeignet und arbeitet zudem sehr leise, denn die Klimaanlage kann mit unter 50 dB betrieben werden, so dass sie auch für den Einsatz im Schlafzimmer gut geeignet ist. Insgesamt misst das Modell 45 x 39,5 x 75 cm und wiegt 30 kg, sodass es sich noch ganz gut von A nach B verschieben können. Dank des natürlichen Kühlmittels arbeitet das Modell umweltfreundlich und es ist mit einer guten Automatiksteuerung ausgestattet. Kondenswasser fällt ebenfalls nicht an, denn es wird komplett verdunstet und über den Abluftschlauch nach außen abgeleitet.

Wenn das Gerät über einen längeren Zeitraum hinweg betrieben wird, entsteht allerdings häufig ein klapperndes Geräusch, was die angegebene Lautstärke überschreitet. Außerdem ist der Silent Mode nicht wirklich nützlich, denn letztendlich wird über den Modus lediglich die Leistung heruntergedrosselt. Zudem ist das Gerät ineffizent, wenn die Außentemperaturen 29°C überschreiten, denn hier ist es kaum mehr möglich, einen 30 m² großen Raum herunterzukühlen.

 

Vorteile:

Bauweise: Im Verhältnis zur Leistung ist das Klimagerät kompakt gebaut.

Kein Kondenswasser: Anfallendes Kondenswasser wird verdunstet und nach außen abgeleitet.

Bedienung: Das Bedienkonzept ist einfach und gut.

Funktionsumfang: Neben der Nutzung als mobiles Klimagerät können Sie es auch als Luftentfeuchter und Ventilator nutzen.

Kühlleistung: Bei Außentemperaturen unter 29°C arbeitet das Gerät dank der Leistung von 2,9 kW effizient und gut.

Lautstärke: Mit maximal 50dB unter voller Leistung arbeitet es leise und ist auch fürs Schlafzimmer gut geeignet.

 

Nachteile:

Klappern: Im Laufe der Zeit kann ein Klappern auftreten, wenn es länger betrieben wird.

Kühlleistung ab 29°C: Wenn die Außentemperatur auf 29°C oder höher ansteigt, wird das Gerät ineffizient beim Herunterkühlen der Räume.

Silent Mode: Der angepriesene Silent Mode sorgt lediglich für eine gedrosselte Leistung.

Preis: Im Vergleich zu ähnlich leistungsstarken Modellen ist es relativ preisintensiv.

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4. Comfee MPPH-09CRN7 2,6 kW A

 

Bei dem mobilen Modell von Comfee handelt es sich um ein günstiges Klimagerät für Räume mit einer Größe von bis zu etwa 30m². Solange die Außentemperaturen unter 30°C bleiben, arbeitet es effizient und gut, denn die Kühlleistung liegt bei rund 9.000 BTU/h, also 2,6 kW. Es ist in der Effizienzklasse A angesiedelt, verbraucht also relativ wenig Strom und ist damit energiesparend.

Die Bedienung ist komfortabel, denn es liegt eine Fernbedienung bei. Ein Staubfilter ist verbaut und es kann zudem auch gleichzeitig als Entfeuchter genutzt werden. Die Entfeuchtungsleistung ist mit maximal 50 Litern je 24 Stunden allerdings nicht besonders hoch.

Mit einer Lautstärke von bis zu 63 dB gehört es nicht zu den leisesten Modellen und ist für den Einsatz im Schlafzimmer entsprechend nicht gut geeignet. Die Verarbeitung ist im Verhältnis zum Preis ordentlich, auch wenn sie im Vergleich zu höherwertigen Modellen deutlich einfacher gehalten ist. Mit einer Größe von 88 x 40,5 x 38 cm bei einem Gewicht von 25 kg ist das Gerät angenehm kompakt und lässt sich gut bewegen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich daher sehr gut. Ein Abluftschlauch liegt natürlich bei und die Inbetriebnahme ist insgesamt unkompliziert und einfach. Welche Stärken und Schwächen das Modell im Test offenbarte, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Bauweise: Die Anlage ist kompakt gebaut und mit 25 kg relativ leicht, lässt sich also auch gut verschieben.

Bedienung: Die Bedienung ist durch die Fernbedienung unkompliziert und selbsterklärend.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut.

Kühlleistung: Mit 2,6 kW ist das Gerät zum Herunterkühlen von Räumen bis etwa 30m² gut geeignet. Außerdem arbeitet es effizient und kann als Luftentfeuchter verwendet werden.

 

Nachteile:

Lautstärke: Mit bis zu 63 dB ist es für den Einsatz im Schlafzimmer nicht gut geeignet.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist recht einfach, aber zweckmäßig.

Kühlleistung über 30°C: Wenn sich die  Außentemperatur an 30°C annähert oder darüber hinausgeht, wird das Modell schnell ineffizient.

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5. Zilan 3-in-1 Air Cooler mit Wassertank 60 Watt

 

Das kleine Modell von Zilan ist zwar keine echte Klimaanlage, sondern im Prinzip ein einfacher Air Cooler, der sich eher für kleine Räume oder zum Camping eignet. Durch den günstigen Preis ist das Modell aber dennoch sehr empfehlenswert als Alternative zum klassischen Ventilator.

Dank des Wassertanks, der alternativ auch mit Kühlakkus bestückt werden kann, wird die Luft etwas heruntergekühlt und der Effekt ist insgesamt gut spürbar. Da er oszilliert, wird die Luft gut im Raum verteilt und er kommt mit einer Leistungsaufnahme von nur rund 60 Watt aus. Natürlich können Sie keinen kompletten Raum herunterkühlen, aber die punktuelle Wirkung ist aber durchweg gut, solange das Wasser im Behälter kühl ist. Zusätzlich arbeitet das Modell als Luftbefeuchter und ist mit einem guten Filter ausgestattet. Die Bedienung per Fernbedienung ist sehr komfortabel und auch ein Timer ist vorhanden.

Mit rund 29 x 32,5 x 70 cm ist der Aircooler angenehm kompakt und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Auch wenn das Modell keine Alternative zu einer vollwertigen mobilen Klimaanlage ist, so lohnt es sich als Mini-Klimagerät dennoch, wenn Sie ein solches Gerät suchen. Welche Vorteile und Nachteile das kompakte Gerät vereint, haben wir im  Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut.

Kühleffekt: Wenn man kühles Wasser einfüllt und von der Luft direkt angeblasen wird, ist der Effekt durchaus gut.

Bedienung: Das Bedienkonzept ist insgesamt sehr gut, denn eine Fernbedienung ist enthalten.

Lieferumfang: Kühlakkus und Fernbedienung liegen dem Lieferumfang bereits bei.

 

Nachteile:

Kühlleistung: Im Gegensatz zu vollwertigen mobilen Klimageräten ist die Kühlleistung deutlich geringer und Räume lassen sich nicht komplett herunterkühlen.

Wasser: Das Wasser muss gewechselt werden, wenn der Effekt beibehalten werden soll.

Keine Raumkühlung: Räume lassen sich nicht herunterkühlen, denn es gibt keine Automatikfunktion.

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6. Trotec Pac 4600 mobile Split-Klimaanlage 4,3 kW B

 

Bei dem Modell von Trotec handelt es sich um eine mobile Split-Klimaanlage, die mit einer Kühlleistung von 4,3 kW arbeitet, was im Vergleich zu klassischen mobilen Kühlgeräten deutlich höher ist. Zusätzlich bietet das Gerät den großen Vorteil, dass die Außeneinheit, die für den Großteil der Geräuschemission verantwortlich ist, nicht im Raum angebracht wird, sondern außen. Dennoch wird noch eine Geräuschbelastung im Innenraum von etwa 54 dB bei einem Abstand von 1 m erreicht wird, was durchaus etwas niedriger hätte sein können. Als Kältemittel kommt R-410A zum Einsatz und die Leistungsaufnahme insgesamt liegt bei 1,31 kW, was der Effizienzklasse B entspricht. Besonders sparsam ist das Modell daher nicht.

Die Bauweise ist kompakt, das Anbringen an der Wand ist einfach und durch die Länge der Verbindungsleitungen von 3m können Sie das Gerät flexibel anbringen sowie auf- und abbauen. Die Entfeuchtungsleistung liegt bei 1,8 Litern pro Stunde und die Luftleistung ist mit 630m³/h sehr gut. Die Inneneinheit misst 33,5 x 47 x 69,5 cm und die Außeneinheit misst 23 x 51 x 49 cm. Natürlich sind Auf- und Abbau deutlich umständlicher als mit einem Mono-Klimagerät, dafür ist die Kühlleistung insgesamt aber auch deutlich höher und reicht selbst für größere Räume bei hohen Außentemperaturen aus.

Die Bedienung ist dank Fernbedienung sehr einfach und es ist mit Swing-Funktion,  Timer- und Luftausblad-Funktion sowie Luftfilter sehr gut ausgestattet. Beachten Sie aber, dass das Außenteil sehr laut ist und unmittelbar am Gerät ist auch das Innenteil schlichtweg für eine Split-Anlage zu laut. Dies in Verbindung mit dem hohen Preis sorgt für einen deutlichen Abzug bei der Gesamtwertung, wer aber eine mobile Split-Anlage sucht, für den kann das Gerät dennoch durchaus interessant sein.

 

Vorteile:

Kühlleistung: Mit 4,3 kW ist die Kühlleistung sehr gut.

Bedienung: Die Bedienung ist dank Fernbedienung sehr komfortabel.

Split-Bauweise: Durch die Split-Bauweise nimmt das Klimagerät im Innenraum nur wenig Platz in Anspruch und ist leiser als ein Mono-Gerät.

Funktionen: Der Funktionsumfang ist insgesamt sehr gut.

 

Nachteile:

Aufbau: Durch die Split-Bauweise ist es nicht so mobil wie Modelle mit Abluftschlauch.

Lautstärke: Im Vergleich zu großen Split-Geräten ist das Gerät deutlich lauter. Dies gilt für die Innen- und Außeneinheit gleichermaßen.

Preis: Preislich liegt die Anlage auf einem hohen Niveau.

Effizienz: Der Stromverbrauch ist im Verhältnis zur Kühlleistung recht hoch (Effizienzklasse B)

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7. Kesser 4 in 1 mobile Klimaanlage mit Wassertank 75 W

 

Die kleine mobile Klimaanlage von Kesser ist ein Mini-Klimagerät, das als Luftkühler, Luftbefeuchter, Luftreiniger und Ionisierer gleichzeitig arbeitet. Zwar liegt das Gerät im Verhältnis zur Leistung preislich auf einem sehr hohen Niveau, die Investition kann sich aber dennoch lohnen, wenn Sie auf der Suche nach einer sehr kompakten und mobilen Lösung suchen, mit der sie punktuell kühle Luft auf den Arbeitsbereich oder beispielsweise eine Sitzecke bringen möchten. Ein ganzer Raum lässt sich mit dem Gerät aber nicht herunterkühlen.

Die Bedienung ist über die Fernbedienung sehr einfach und unkompliziert und es werden bereits sechs Kühlakkus mitgeliefert, die in dem 7 Liter großen Wassertank des 35 x 28 x 65 cm großen Geräts Platz finden. Da immer nur ein bis zwei Akkus benötigt werden, können die übrigen zwei während des Betriebes im Gefrierfach wieder eingefroren werden. Der Betrieb mit Eiswürfeln ist ebenfalls möglich.

Es ist nur rund 7,5 kg schwer und arbeitet mit einer Leistung von 75 Watt. Der Luftdurchsatz ist mit 380 m³ pro Stunde sehr ordentlich und ein Luftfilter sorgt für eine gute Filterung der Luft. Die Leistung kann in drei Stufen reguliert werden und ein Timer ist ebenfalls vorhanden. Leider arbeitet das Modell unter voller Leistung recht laut, so dass das Gerät für den Einsatz im Schlafzimmer nicht gut geeignet ist.

Welche Vor- und Nachteile das kompakte Modell im Test offenbarte, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Dauerbetrieb: Da vier Kühlakkus mitgeliefert werden, können sie ständig wechseln, ohne Wartezeit in Kauf nehmen zu müssen.

Bauform: Das Gerät ist sehr kompakt und lässt sich einfach transportieren.

Wasserbehälter: Der Wasserbehälter fasst sieben Liter, so dass das Wasser langsamer warm wird.

Bedienung: Dank Fernbedienung ist die Bedienung komfortabel.

Funktionsumfang: Dank Timer, Luftfilter, Luftbefeuchtungs-, Kühl-, Reinigungs- und Ionisierungsfunktion ist die Ausstattung insgesamt sehr gut.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell im Verhältnis zur Kühlleistung auf einem sehr hohen Niveau.

Kühlleistung: Im Vergleich zu vollwertigen Klimageräten ist die Kühlleistung deutlich geringer.

Wasser: Da das Gerät die Luft mit Wasser herunterkühlt, muss es entsprechend nachgefüllt bzw. erneuert werden, wenn es sich aufgewärmt hat.

Lautstärke: Im Vergleich zu anderen Geräten arbeitet das Modell durch den hohen Luftdurchsatz recht laut.

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Häufig gestellte Fragen

 

Falls Sie noch Fragen zu mobilen Klimaanlagen haben, kann Ihnen unser FAQ-Bereich vielleicht bereits weiterhelfen. Hier haben wir die häufigsten Fragen kurz für Sie zusammengefasst. Sollten Ihnen weitere Fragen auf dem Herzen liegen, können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. 

 

 

Frage 1: Wie funktioniert eine mobile Klimaanlage?

Das hängt von der Klimaanlage ab. Echte mobile Klimaanlagen arbeiten mit einem Kühlmittel, das Raumwärme nach außen über den Abluftschlauch ableitet. Ähnlich arbeiten auch mobile Split-Klimaanlagen. Bei diesem Vorgang entsteht Kondenswasser, das entweder abgeleitet oder zum Kühlen verwendet und verdunstet wird, so dass es mit der Abluft nach außen abgeleitet wird. Mini-Klimageräte arbeiten eher nach dem Ventilator-Prinzip und erzeugen kühle Luft über einen Wassertank mit Eiswürfeln oder Kühlakkus. 

 

Frage 2: Wie lange kann man eine mobile Klimaanlage laufen lassen?

Es gibt viele mobile Klimaanlagen, die für den Dauerbetrieb geeignet sind. Manche Modelle hingegen können nur über einen bestimmten Zeitraum hinweg betrieben werden, bevor eine Abkühlphase eingelegt werden muss. Sollten Sie ein Klimagerät für den Dauerbetrieb suchen, sollten Sie daher stets darauf achten, dass diese Betriebsmöglichkeit explizit erwähnt ist.

 

Frage 3: Wohin kommt bei einer mobilen Klimaanlage der Schlauch?

Er kann durch das Fenster oder einen Abluftkanal durch die Wand nach draußen gelegt werden. Alternativ kann der Schlauch auch in einen Nachbarraum verlegt werden, der sich dann allerdings aufheizt. Diese Methode ist allerdings nicht ideal. 

 

 

Frage 4: Wie oft muss man bei einer mobilen Klimaanlage das Wasser ablassen?

Manche mobilen Geräte verdunsten das Kondenswasser und leiten es direkt über den Abluftschlauch ab, so dass überhaupt kein Ablassen des Wassers nötig ist. Bei anderen mobilen Modellen muss das Wasser per Drainageschlauch abgelassen oder ein Wassertank muss geleert werden. Die Häufigkeit hängt dabei vom Fassungsvermögen des Auffangbehälters ab und sollte in der Beschreibung des Artikels stets angegeben sein. Bei Mini-Kühlgeräten, die die Luft mit Hilfe von Eiswasser kühlen, sollte das Wasser je nach Umgebungstemperatur regelmäßig wieder durch kühles Wasser ersetzt werden. Hier ist ein Wechsel erforderlich, wenn keine spürbare Abkühlung durch die Austrittsluft mehr vorhanden ist.

 

 

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